Um welche Werte geht es Ihrem Unternehmen? Sicherlich wird Ihre Antwort davon abhängen, ob Sie in einem (mittelständischen) Familienbetrieb arbeiten (oder diesen führen), oder ob Sie in einem Großkonzern arbeiten.
“Werte” – das können ganz unterschiedliche Dinge sein – der Geldwert (Gewinnmaximierung), aber auch Werte, die sich mit der Umsetzung einer Vision verbinden lassen (z.B. Technologien für Menschen nutzbar zu machen).
Unternehmen mit einer Vision sagt man nach, auf Mitarbeiter wert zu legen, die selbst auf Werte wert legen. Da schließt sich der Kreis – sollte man meinen. Die Realität zeigt jedoch, wie wichtig es gerade für Werte-orientierte Unternehmen ist, auf die Mitarbeitermotivation wert zu legen.
Da häufig eine grundlegende Identifikation der Mitarbeiter für das Unternehmen vorhanden ist, schafft eine zusätzliche Mitarbeitermotivation eine deutlichere Werte-Steigerung, als dies bei Großkonzernen der Fall sein kann. Werte-Steigerung führt jedoch nur dann „automatisch“ zu einer (monetären) Wertsteigerung, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.
Mitarbeitermotivation sowohl intern, als auch in der Außenwirkung
Uns allen ist das schon einmal passiert: Wir gehen motiviert und mit vollem Elan an eine Tätigkeit, verausgaben uns vollkommen, um am Ende (z.B. eines Tages) nicht den gewünschten Ertrag erzielt zu haben. Aber woran genau liegt das?
Werte haben auch immer etwas mit Struktur zu tun. Prioritäten setzen, sich abstimmen, im Team zusammenarbeiten – die Mitarbeitermotivation fängt bei jedem Einzelnen an, um letztlich in einem (Firmen-)Netzwerk stattzufinden.
Halten Sie sowohl Ihre Unternehmenswerte, als auch die Mitarbeitermotivation für die Außenwelt fest. Auf diese Weise verbessern Sie – zusätzlich zur Effektivitätssteigerung – die Außenwirkung Ihres Unternehmens und tragen so zu einer nachhaltigen Kundenbindung bei.













Besonders die Wirkung auf den Kunden finde ich interessant und glaube, dass sich viele Entscheider darüber zu wenig Gedanken machen. Die Motivation der Mitarbeiter färbt automatisch auf den Kunden ab, der gern wiederkommt.
Unklar ist für mich noch folgendes: Es hört sich immer so einfach an, wenn man sagt, dass die Mitarbeitermotivation bei jedem Einzelnen anfängt. Wie genau funktioniert das? Und wie steht es mit der “Selektion” nicht zu motivierender Mitarbeiter? Wie macht man das, ohne dadurch wiederum die anderen Mitarbeiter zu demotivieren?
Hallo Peter,
vielen Dank für diesen konstruktiven Kommentar. “Selektion” ist immer demotivierend für die anderen Mitarbeiter. Motivation “aus Zwang” (im Sinne von: Wenn du nicht motiviert bist, bist du draußen.) kann nicht funktionieren. Es sei denn, wir wollen das “Lächeln aus der Konserve”.
Man sollte diese “Selektion” m.E. gar nicht erst “von oben herab” treffen. Das Team (d.h. die motivierten Anteile) sind hier gefragt, dem anderen zu helfen, wo es geht. Ein motiviertes Tema wird sich jedoch keinesfalls mit einem Mitarbeiter abfinden, der nicht gewillt ist, mit dem Team zusammenzuarbeiten. Diese Kompetenzen kann man im Team entwickeln.