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Wenn’s die KundenBegeisterer wieder mal selbst erwischt

14. Mai 2010 von Ralf R. Strupat

Anruf 6.49 Uhr auf dem Handy: “Sind Sie der, der zu dem BegeisterungsLand gehört?”

“Ähh, ja, wieso?”

“Wir verlegen dort eine 10 kv-Leitung, dann können Sie da nicht rauf?”

“Was, wie bitte? Wie nicht da rauf? Was meinen Sie?”

“Ja, wir sperren die Zufahrt, weil wir die Straße aufreißen.”

“Das geht nicht. Wir bekommen Kundenbesuch.”

baustelle-begeisterungsland

“Kommen die mit´nem LKW?”

“Nö, wieso?”

“Dann können die ja auch an der Straße parken und den Rest laufen.

“NEIN, geht nicht.”

“Wieso?”

“Naja, weil … also wir können doch unsere Kunden nicht einfach an der Straße parken lassen und laufen lassen. Das sind doch KUNDEN. Verstehen Sie? KUNDEN?!”

“Hmmm, wie lange bleiben die denn?”

“… Also wissen Sie was? — Ich bin ja gleich im BegeisterungsLand und dann klären wir es noch? Okay?”

Letztendlich haben wir es dann doch noch für alle Betroffenen gut hinbekommen. Unsere Kunden, unser Architekt und sogar unsere Postbotin Ilona, alle konnten aufs BegeisterungsLand fahren. Geht doch. Allerdings wussten die Jungs (und Mädels) vom Bau die Geschichte schon eine verdammt lange Zeit.

Ich empfehle dazu folgende BegeisterungsStrategie für Bau und Handwerk:

Ein freundlicher Hinweis einige Tage vorher im Briefkasten hätte schon gereicht. DIE FOLGE könnte sein: Ein WoW-Effekt, der zu unheimlicher Werbewirksamkeit führen kann.

Baustelle Hinweis Grundstück

Wie in diesem Fall: Kostenlose positive PR! Was wollen Sie mehr?

BILD Baustelle begeistert

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