EI

Totalschaden in der Automobil-Branche

24. September 2009 von Ralf R. Strupat

Nach meinem jüngsten PKW-Totalschaden brauchte ich natürlich schnellstmöglich einen neuen fahrbaren Untersatz. Dieser war auch schnell besorgt – nur fingen die Probleme damit erst richtig an.

Nach noch frischen 10.000 km kam schon die dringende Fehlermeldung: Servolenkung fällt aus.  Okay, also hin zur Werkstatt. „Ein elektronischer Fehler“, so der kurze und knapper Kommentar des KFZ-Mechanikers. Ach nee, dachte ich mir. Sag bloß.

Gut, nachdem ich den Wagen wieder zurück hatte, war ich am selben Abend auf dem Weg zum Kunden. Als ich gerade auf der Autobahn fuhr, kam bei 160 hm/h die Meldung „Achtung…“ Sehr aussagekräftig, aber ein Blick ins Handbuch wird’s  schon richten: A ha, Gefahr bedeutet das. Potzblitz, wäre ich nicht darauf gekommen.
Also dringend den 2. Reparaturtermin wahrgenommen. Aussage: ”Hier ist kein Termin reserviert worden. Naja, mal sehen.“ Also ließ ich den Wagen erst mal da und bekam einen Leihwagen.

Dann der 1. Werkstatt-Anruf nach 60 Minuten: “Sorry, ich brauch´ den Leihwagen zurück, ein Kunde steht hier, der braucht den.” Wir tauschen. Okay. Dann der 2. Werkstatt-Anruf nach 3 Stunden: ”Mir fehlt ein Kabel … wann brauchen Sie den Wagen wieder?”.”JETZT.” ”OH, dann gebe ich Ihnen einen Ersatz-Wagen. - Ach ja, wir haben den Wagen erst vor 1 h zurück bekommen, da ist kaum Sprit drin – Sie können auf unseren Namen bei der Tankstelle volltanken – aber dann auch vollgetankt zurückbringen!” - Übrigens, so sah der Wagen auch aus – innen und außen.

2009 – Wirtschaftskrise in der Automobil-Branche…ich kann‘s nicht glauben. Gut, wenn man noch´n Bruder hat – in der gleichen Branche/Firma.

Schreiben Sie einen Kommentar