EI

Rhetorikseminare Teil 2: Sprechen, ohne zu stocken?

27. August 2009 von Ralf R. Strupat

Unser Redefluss bestimmt, wie schnell wir reden. Wie aber erkennen wir, ob wir zu schnell, zu langsam reden, stocken, oder ob alles „im Fluss“ ist? In dem zweiten Teil unserer Rhetorikseminare trainieren wir unseren Redefluss, und damit unseren Sprachrhythmus, aber auch Betonung und Intonation.

Viele Menschen haben die Angewohnheit, insbesondere in stressigen Situationen zu schnell zu reden – andere wiederum kriegen kaum ein Wort heraus. Dies bedeutet jedoch nicht notwendigerweise, dass ein stockender Lesefluss schlecht sein muss, wie das folgende Beispiel eindrucksvoll zeigt.

Ebenso ist es möglich, Pausen  in der Kommunikation gezielt zu nutzen: Der Rhythmus kann für den Erfolg oder Misserfolg eines Gesprächs entscheidend sein. Die folgende Rede von Barack Obama zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie sich mit einer gezielten „Taktung“ Emotionen erzeugen lassen und Nachhaltigkeit erzielt wird – Rhetorikseminare eignen sich dazu, den Redefluss auf diese Weise besonders wirkungsvoll einzusetzen.

Rhetorikseminare: Lernen Sie, im Takt zu bleiben

Haben Sie bemerkt, wie der heutige US-amerikanische Präsident etwa bei 1:20 seinen Rhythmus zusätzlich mit seinen Fingern taktet? Die Wirkung, die Barack Obama erzielt, spricht für sich selbst. Auch wenn er heute ein Top-Redner ist, so dürften hinter diesem Erfolg doch diverse Rhetorikseminare stecken.

Versuchen Sie selbst, Ihre Finger als „Taktstock“ zu verwenden. Merken Sie, wie sich Ihre Stimme verändert? Auf diese Weise steigern Sie die Wirkung, die Sie in Ihrem Hörer entfachen, um ein Vielfaches.

In dem nächsten Kurs unserer Reihe „Rhetorikseminare“ zeige ich Ihnen, wie Sie Ihr Gegenüber (im positiven Sinne) überreden, ohne sich zu „überreden“.

Schreiben Sie einen Kommentar