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Es ist – zugegeben – nicht mehr die allerneueste Kinowerbung, die uns klar machen möchte, dass die Print-Zeitung nicht tot ist und dass ein Abo der Welt Kompakt eine lohnenswerte Investition ist. Verena Delius veröffentlichte heute in ihrem Weblog einen tollen Artikel, warum sie beim Betrachten des folgenden Clips Gänsehaut bekommt.

Ein wenig erinnert der Clip an die Werbekampagne Du bist Deutschland. Dabei ging es um mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland. Warum Verena Delius den Clip ihren Lesern empfiehlt?

“Weil ich ihn gerne Leuten zeige, um Ihnen mein Weltbild zu verdeutlichen. Weil er für mich die Zeit in der wir gerade leben so unheimlich gut beschreibt”, schreibt die Bloggerin dazu. Und das finde ich auch!

Kennen Sie das auch:

  • Glücksgefühle, wenn wir bei ebay gewinnen?
  • Herzklopfen, wenn uns ein neuer Flirt über Skype kontaktiert?
  • Kopfschütteln, wenn wir uns dabei ertappen zum 30. Mal am Tag Spiegel Online aufzurufen?

Dann gehören Sie auch zur neuen Generation, die sich selbst und den Ex-Freund googelt und für 21 Tage Musik auf der Festplatte speichert, aber keinen Urlaub mehr hat. Ich stimme mit meiner Blogger-Kollegin überein, dass der Clip für die weltkompakt die heutige Zeit wirklich gut beschreibt.

Ist es nicht eine begeisternde (Online-)Welt, in der wir derzeit leben? Als „Generation der Wagemutigen und Unkonzentrierten“ ergeben sich jeden Tag ganz neue Möglichkeiten. Und jeden Tag stellt sich uns die Frage neu: Hat uns das Internet umzingelt oder umzingeln wir gerade die Welt?

Wie geil ist das denn?

4. Januar 2010 von Ralf R. Strupat

„Wir brauchen die Notes vor dem Pitching, sonst können wir on-packing und kommen in devil’s kitchen.“

Wer von uns kennt sie nicht, die Manager, die mit perfekt gestylter Frisur, Laptop unter dem Arm und das Handy in der anderen Hand lautstark einen Kauderwelsch aus Englisch und Deutsch in ihr Mobiltelefon schreien? Wer in den letzten Monaten in einem Coffee-Shop versucht hat, etwas anderes als einen Filterkaffee zu bestellen, kam schnell in die bereits oben erwähnte „devil’s kitchen“.

Eine Tageszeitung, die begeistern kann

Mit einem wunderbaren Bühnensketch begeisterten Heiko Seidel und Christian Ehring das Hamburger Publikum. Die beiden Schauspieler nahmen nicht nur die Manager humorvoll auf’s Korn, sondern gleich zahlreiche Trends dieser Zeit. Besonderer Höhepunkt: Ein ultra-flaches Lesegerät mit riesigem faltbaren Display und unbegrenzter Laufzeit. „Wie geil ist das denn??“, brüllen die beiden Manager wie aus einem Mund und lassen sich von Maike Kühl im Café das vermeintlich allerneueste auf dem Technikmarkt präsentieren.

Begeisterung einmal ganz anders

Mit integrierter Spielekonsole (ZEIT-Rätsel), Online-Shopping vom Klo-Papier bis zum neuen Partner (SZ-Shop) sowie einem Wellness- und Entspannungsprogramm, das über Stunden für Leere im Gehirn sorgt (Post von Wagner) kann die Zeitung die beiden Männer vollends überzeugen.

Schauen Sie sich selbst das Video an. Bei Youtube und Twitter ist das Video inzwischen der Renner. Verpassen Sie es nicht und lassen Sie sich begeistern!

„Du sollst den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagt ein altes Sprichwort. Doch mit ein wenig Köpfchen und einer großen Portion Kreativität lassen sich atemberaubende Kunstwerke im wahrsten Sinn des Wortes „in den Sand setzen“. Während Deutschland noch auf der Suche nach seinem neuen „Supertalent 2009“ ist, hat die Ukraine ihren neuen Star bereits gefunden. Die Ukrainerin Kseniya Simonova rührte die Zuschauer der Talentshow in ihrem Heimatland sogar zu Tränen.

Kseniya Simonova erzählt Geschichten mit Sand

Spuren im Sand hinterlässt die junge Künstlerin in der ukrainischen Ausgabe des „Supertalents“ und rührte damit mehrere hundert Menschen im Studio und Millionen vor den Fernsehbildschirmen zu Tränen. Inzwischen sind ihre Künste auch im Internet zu sehen und begeistern auf Youtube und zahlreichen Weblogs mehr und mehr Zuschauer. Mit ihrem Finaltitel erzählt die 24-Jährige eine bewegende Liebesgeschichte während des Zweiten Weltkriegs.

Besonders beeindruckt war ich nicht nur von der Fingerfertigkeit und der Kreativität der jungen Künstlerin, sondern auch von der Rührung der Zuschauer. Die Musik während der Kunst-Performance sind traditionelle Stücke, die viele Ukrainer an die Zeit während und nach des Zweiten Weltkriegs erinnert. Das Youtube-Video haben inzwischen mehr als 9,5 Millionen Menschen gesehen. Kseniya Simonova wurde damit nicht nur durch die Fernsehshow, sondern auch durch eine Verbreitung bei Youtube und Weblogs berühmt – und das zu Recht, wie ich finde. Denn, wer so die Menschen begeistert und berührt, der hat zumindest den Titel „Talent“ verdient.

Freude ist der schönste Götterfunken

9. November 2009 von Ralf R. Strupat

Was bleibt  mir bei einem so “schönen” Flashmob zu sagen?
Einfach zurücklehnen und genießen!

Danke Leipzig und danke an die Besserwerber!

Begeisterung und Motivation?

2. November 2009 von Ralf R. Strupat

(Videolink bei Youtube, schönen Dank an Martina Bloch!)