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Beratungsdiebstahl im RTL-Beitrag

1. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Beratungsdiebstahl ist in diesen Tagen ein besonderes Schlagwort – zunehmend verdrängt das Online-Geschäft den klassischen Einzelhandel. “Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und kaufen dann trotzdem im Internet?” fragte das Team von RTL explosiv in einem Beitrag, der Ende April ausgestrahlt wurde. Und machte gleichzeitig den Praxistest – würden Kunden im Fachgeschäft eine Beratungsgebühr bezahlen? Die meisten nicht, sie waren zum Teil so verärgert, dass sie keinen Fuß mehr in den Laden setzen wollten.

beratungsdiebstahl

Im etwa 5-minütigen Beitrag wurde ich dreimal kurz interviewt:

“Wir freuen uns, ein Schnäppchen zu machen, nur wir prüfen dann nicht. Wir sind so ‘Liebe macht blind’, wir verlieben uns in diesen Preis.”

“Wir erliegen dieser Verlockung: ‘Schnäppchen, Rabatt’. Man hat herausgefunden in der Gehirnforschung, wenn Rabatt aufleuchtet, dann leuchtet auch bei uns auch im Gehirn was auf.”

Ich hab ein schönes Beispiel aus einem kleinen Dorf, wo eine Kundin sagt: ‘Mensch, wissen Sie, es ist schade, dass Sie zumachen, dass es Ihr Geschäft morgen nicht mehr gibt’, und da sagt die Chefin: ‘Wissen Sie, hätte ich Ihr Gesicht hier viermal im Jahr gesehen, müsste ich heute nicht schließen!’ Und das ist so ein bisschen, was die Zukunft prägen wird. Unsere Innenstädte werden veröden und der Internethandel wird den Platz einnehmen.”

Was halten Sie von dieser These?

Das Fazit im RTL-Beitrag zum Beratungsdiebstahl lautet: Im Einzelhandel wird sich eine Beratungsgebühr nicht durchsetzen, obwohl viele Geschäfte draufzahlen, wenn sie nur beraten, dann aber nichts loswerden.

Soweit muss es nicht kommen. Im Seminar “Beratungsdiebstahl muss nicht sein” am 13. September 2010 zeige ich, wie Sie sich davor schützen und gegen Beratungsdiebstahl wehren.

“You are great!“

25. März 2010 von Ralf R. Strupat

Wollten Sie nicht immer schon hören, wie großartig und besonders Sie sind? Wenn Sie das Gefühl kennen, dass niemand Ihre Talente wahrnimmt oder zu schätzen weiß, dann schauen Sie sich das nachfolgende Video in Ruhe an. Zugegeben, das heutige Video ist etwas länger, aber ich kann Ihnen versichern, dass die Viertelstunde bestens investiert ist. Ich persönlich habe das Video bei meinem Blogger-Kollegen Michael Blanz entdeckt und war sofort begeistert.

Ihren Mitmenschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern

„Ein Kompliment ist für einen Menschen wie Benzin für einen Motor“, sagt die Wiener Psychologin und Psychotherapeutin Gerti Senger. Und jede Menge „Gratis-Benzin“ verteilt der Mann im Videoclip. Vom deprimierten Angestellten über die frustrierten Sicherheitskräfte bis zum Unternehmenschef bekommen alle Menschen in der Umgebung ernst gemeinte Komplimente. Sogar George W. Bush jun. und Saddam Hussein werden gelobt.

Plötzlich gibt es Frieden zwischen Israelis und Palästinensern und die Dental-Industrie boomt. Ist es denn wirklich so einfach? Nein, natürlich ist es nicht so einfach. Aber die Aussage des Videos fasziniert mich. Bis auf einen Menschen kann der Mann alle in seiner Umgebung direkt begeistern, nur eine Frau nicht. Sein ehrgeiziges Ziel ist es von dem Zeitpunkt des ersten Treffens an, diese eine Frau zum Lächeln zu bringen. Ob und wenn ja, wie der Parkhauswächter es schafft, dass Herz der Frau zu erobern und ihr ein Lächeln abzugewinnen, das müssen Sie schon selbst sehen.

Komplimente – eine unerschöpfliche Quelle?

Irgendwann weiß auch unser Held im Video nicht mehr weiter. Er kann keine Komplimente mehr verteilen, ist komplett ausgebrannt und hilflos. Da wird es Zeit, dass ihm jemand zur Seite springt. Und das ist auch im wahren Leben so! Niemand kann sein Leben lang Menschen begeistern und positiv anstecken. Manchmal braucht selbst der größte Geber von Begeisterung eigenes frisches Benzin, um den Motor am Laufen zu halten.

Was denken Sie über den Video-Clip? Gefällt er Ihnen oder halten Sie Ihn für absolut kitschig und übertrieben? Ich freue mich auf Ihre Antworten.

“Dies ist unser Jahr. Es ist unsere Zeit”

24. Februar 2010 von Ralf R. Strupat

Erinnern Sie sich noch an das Sommermärchen 2006? Ganz Deutschland war im Fußball-Fieber. Erstmals wurden ganze Fanmeilen mit überdimensionalen Videoleinwänden aufgebaut. Zu der Zeit entstand auch ein neuer Begriff, der mit Sicherheit noch für lange Zeit mit dem Fußballsommer 2006 in Erinnerung gebracht wird – „Public Viewing“. In diesem Jahr soll zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent der neue Fußballweltmeister ermittelt werden, doch die ganz große Begeisterung bleibt bisher aus.

Offener Brief des WM-Organisationschefs

Der Südafrikaner Danny Jordaan ist der Organisationschef des Gastgeberlandes. Er fiebert den 64 WM-Spielen bereits seit Monaten entgegen. Davon dass alles glatt laufen wird und die Zuschauer in zehn „Weltklassestadien“ tollen Fußball erleben werden, geht Jordaan aus. Doch auch wenn die WM-Verantwortlichen dem Großereignis des Jahres in Südafrika bereits mit großer Vorfreude und Begeisterung entgegen sehen, so ist ein Großteil der Bevölkerung noch skeptisch.

Aus diesem Grund entschied sich der WM-Organisationschef zum Jahreswechsel zu einem offenen Brief an die Südafrikaner und schrieb: „Ke nako – Es wird Zeit.“ Unter der gleichen Überschrift wie mein heutiger Beitrag schrieb Danny Jordaan über die Vorteile, die die Weltmeisterschaft für das Land am Kap der Guten Hoffnung bringen wird.

Wie mehrere Studien ermittelten, soll die WM rund 415.000 neue Arbeitsplätze schaffen und mehr als 4 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen. Erstmals soll sogar die Möglichkeit bestehen, die Spiele live über einen neuen Handy-Standard zu verfolgen. Wie auch bei den olympischen Winterspielen, die derzeit im kanadischen Vancouver laufen, sind sportliche Großereignisse immer wieder eine gute Gelegenheit neue Übertragungsstandards ausgiebig zu testen oder bereits einzuführen.

Vuvuzelas sorgen für Begeisterung

Bereits bei der Generalprobe zur Fußball-WM, dem Confederations-Cup im letzten Jahr, zeigten die Südafrikaner, was auf die Stadionbesucher und Fernsehzuschauer zukommen wird. Mit den speziellen südafrikanischen Blasinstrumenten, den sogenannten Vuvuzelas, sorgten die Besucher zwar für Stimmung im Stadion, doch vielen Fernsehzuschauern ging das Tröten mit bis zu 130 Dezibel zu weit. Dennoch sprach sich der Fußballweltverband FIFA im Juni 2009 gegen ein Verbot auf. Vielleicht auch dadurch soll die Begeisterung der Südafrikaner für das Ereignis weiter gefördert werden. Gleichzeitig bekommen die Staatsbürger des Gastgeberlandes die Eintrittskarten vergünstigt, um leeren Stadien entgegen zu wirken.

Lassen Sie sich von der Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika anstecken und vielleicht erleben wir auch im Juni und Juli wieder ein Sommermärchen, wie vor vier Jahren. 2010 aber mit dem richtigen Weltmeister und der heißt dann Deutschland.

Begeisterung für die Arten des Meeres

19. Februar 2010 von Ralf R. Strupat

Es ist gar nicht so schwer tausende von Menschen für das Leben im Meer zu begeistern, wie das nachfolgende Video zeigt. Im ersten Moment dachte ich, dass es sich eventuell um eine überdimensionale Videoleinwand handelt. Doch was Sie in dem viereinhalb Minuten langen Videoclip zu sehen bekommen, ist wirklich atemberaubend!

Taucher wirken wie Nebendarsteller

Das beeindruckende Video stammt aus dem Churaumi Aquarium im japanischen Okinawa. Dort gibt es das -- nach eigenen Angaben -- zweitgrößte Becken der Welt. Zu Beginn sehen Sie am unteren linken Bildschirmrand einen Taucher, der am Boden entlang läuft. Schnell werden dadurch die Größenverhältnisse in diesem Aquarium deutlich.

Eine riesengroße Panorama-Scheibe gestattet den Besuchern einen wirklich atemberaubenden Anblick von meterlangen Haien, Manta-Rochen und vielen weiteren Lebewesen der Unterwasserwelt. Durch die hervorragende Beleuchtung des Beckens und der wunderbaren musikalischen Untermalung des Clips gehört dieses Video derzeit zu meinen Lieblings-Clips im Internet.

Majestätische Bewegungen begeistern die Besucher

Schon jeder von uns hat im Kino oder im Fernsehen Meeresbewohner in Aktion gesehen. Von Flipper über den weißen Hai bis zum computeranimierten Clown-Fisch Nemo reicht die Palette an Hauptfiguren aus dem größten Lebensraum der Erde. Aber wie besonders und majestätisch die Tiere wirklich sind, können wir – ohne nass zu werden – in diesem japanischen Aquarium und noch bequemer im Internet sehen. Ein Video, dass sich auf jeden Fall lohnt!

Wenn ich hier aus dem Fenster des Begeisterungslands in Versmold schaue, blicke ich auf eine weite weiße Landschaft – und das seit Wochen praktisch ununterbrochen. Von vielen meiner Bekannten und auch unserer Kunden höre ich derzeit immer häufiger ein einheitliches Klagen über die Wetterverhältnisse draußen. „Es wird Zeit, dass endlich wieder Frühling wird“ und „Langsam kann ich den Schnee nicht mehr sehen..“ sind nur zwei Beispiele für den Wunsch, den derzeit mit Sicherheit viele haben.

Nach dem eiskalten Tief „Keziban“ Ende Januar und Anfang Februar sollen uns bereits in diesen Stunden die Ausläufer des nächsten Tiefs „Queen“ erreichen, das wieder für Neuschnee sorgen wird. Ein Ende des, ehemals auch von mir als „weißer Pracht“ bezeichneten Schneefalls, ist also noch länger nicht in Sicht.

Machen wir das Beste aus dem kalten Winter!

Aus der Not eine Tugend zu machen, ist in diesen kalten Wintertagen nicht ganz so einfach, wie gesagt. Aber mal ehrlich: Es ist Winter und dazu gehören Minusgrade und Schnee einfach dazu. Ungewöhnlich ist das also nicht. Und trotzdem sind wir es nicht mehr gewohnt.

Haben Sie in diesem Jahr schon den Schlitten oder das Snowboard ausgiebig genutzt? Sie haben auch weiterhin die Gelegenheit dazu! Schnee liegt genug und wie das folgende Video zeigt, können Sie auch in flachen Gegenden mit dem nötigen Equipment das Beste aus dem kalten Winterwetter machen. Im wahrsten Sinne des Wortes ein „cooles“ Video. Lassen wir uns also noch einmal ganz neu begeistern von den letzten Winterwochen vor dem, von uns allen heiß ersehnten, Frühlingsanfang!

Kinderlachen steckt an

10. Februar 2010 von Ralf R. Strupat

Manchmal sind es die ganz kleinen Dinge, die uns begeistern. Ein nettes Lächeln, ein freundliches Wort oder auch nur ein paar komische Geräusche. Im folgenden Video können Sie sehen, wie leicht sich ein kleines Kind für lustige Geräusche begeistern lässt und herzhaft lacht. Viel Spaß beim Betrachten!

Gib niemals auf! Und das ist kein Käse!

27. Januar 2010 von Ralf R. Strupat

„Wir dürfen nie aufgeben, selbst wenn alles noch so schlecht aussieht, selbst, wenn wir nicht mehr daran glauben können, jemals wieder Erfolg zu haben. Es öffnet sich immer wieder eine Tür.“

(Norman Vincent Peale, amer. Pfarrer und Publizist, 1898-1993)

Es ist – zugegeben – nicht mehr die allerneueste Kinowerbung, die uns klar machen möchte, dass die Print-Zeitung nicht tot ist und dass ein Abo der Welt Kompakt eine lohnenswerte Investition ist. Verena Delius veröffentlichte heute in ihrem Weblog einen tollen Artikel, warum sie beim Betrachten des folgenden Clips Gänsehaut bekommt.

Ein wenig erinnert der Clip an die Werbekampagne Du bist Deutschland. Dabei ging es um mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland. Warum Verena Delius den Clip ihren Lesern empfiehlt?

“Weil ich ihn gerne Leuten zeige, um Ihnen mein Weltbild zu verdeutlichen. Weil er für mich die Zeit in der wir gerade leben so unheimlich gut beschreibt”, schreibt die Bloggerin dazu. Und das finde ich auch!

Kennen Sie das auch:

  • Glücksgefühle, wenn wir bei ebay gewinnen?
  • Herzklopfen, wenn uns ein neuer Flirt über Skype kontaktiert?
  • Kopfschütteln, wenn wir uns dabei ertappen zum 30. Mal am Tag Spiegel Online aufzurufen?

Dann gehören Sie auch zur neuen Generation, die sich selbst und den Ex-Freund googelt und für 21 Tage Musik auf der Festplatte speichert, aber keinen Urlaub mehr hat. Ich stimme mit meiner Blogger-Kollegin überein, dass der Clip für die weltkompakt die heutige Zeit wirklich gut beschreibt.

Ist es nicht eine begeisternde (Online-)Welt, in der wir derzeit leben? Als „Generation der Wagemutigen und Unkonzentrierten“ ergeben sich jeden Tag ganz neue Möglichkeiten. Und jeden Tag stellt sich uns die Frage neu: Hat uns das Internet umzingelt oder umzingeln wir gerade die Welt?

Wie geil ist das denn?

4. Januar 2010 von Ralf R. Strupat

„Wir brauchen die Notes vor dem Pitching, sonst können wir on-packing und kommen in devil’s kitchen.“

Wer von uns kennt sie nicht, die Manager, die mit perfekt gestylter Frisur, Laptop unter dem Arm und das Handy in der anderen Hand lautstark einen Kauderwelsch aus Englisch und Deutsch in ihr Mobiltelefon schreien? Wer in den letzten Monaten in einem Coffee-Shop versucht hat, etwas anderes als einen Filterkaffee zu bestellen, kam schnell in die bereits oben erwähnte „devil’s kitchen“.

Eine Tageszeitung, die begeistern kann

Mit einem wunderbaren Bühnensketch begeisterten Heiko Seidel und Christian Ehring das Hamburger Publikum. Die beiden Schauspieler nahmen nicht nur die Manager humorvoll auf’s Korn, sondern gleich zahlreiche Trends dieser Zeit. Besonderer Höhepunkt: Ein ultra-flaches Lesegerät mit riesigem faltbaren Display und unbegrenzter Laufzeit. „Wie geil ist das denn??“, brüllen die beiden Manager wie aus einem Mund und lassen sich von Maike Kühl im Café das vermeintlich allerneueste auf dem Technikmarkt präsentieren.

Begeisterung einmal ganz anders

Mit integrierter Spielekonsole (ZEIT-Rätsel), Online-Shopping vom Klo-Papier bis zum neuen Partner (SZ-Shop) sowie einem Wellness- und Entspannungsprogramm, das über Stunden für Leere im Gehirn sorgt (Post von Wagner) kann die Zeitung die beiden Männer vollends überzeugen.

Schauen Sie sich selbst das Video an. Bei Youtube und Twitter ist das Video inzwischen der Renner. Verpassen Sie es nicht und lassen Sie sich begeistern!

„Du sollst den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagt ein altes Sprichwort. Doch mit ein wenig Köpfchen und einer großen Portion Kreativität lassen sich atemberaubende Kunstwerke im wahrsten Sinn des Wortes „in den Sand setzen“. Während Deutschland noch auf der Suche nach seinem neuen „Supertalent 2009“ ist, hat die Ukraine ihren neuen Star bereits gefunden. Die Ukrainerin Kseniya Simonova rührte die Zuschauer der Talentshow in ihrem Heimatland sogar zu Tränen.

Kseniya Simonova erzählt Geschichten mit Sand

Spuren im Sand hinterlässt die junge Künstlerin in der ukrainischen Ausgabe des „Supertalents“ und rührte damit mehrere hundert Menschen im Studio und Millionen vor den Fernsehbildschirmen zu Tränen. Inzwischen sind ihre Künste auch im Internet zu sehen und begeistern auf Youtube und zahlreichen Weblogs mehr und mehr Zuschauer. Mit ihrem Finaltitel erzählt die 24-Jährige eine bewegende Liebesgeschichte während des Zweiten Weltkriegs.

Besonders beeindruckt war ich nicht nur von der Fingerfertigkeit und der Kreativität der jungen Künstlerin, sondern auch von der Rührung der Zuschauer. Die Musik während der Kunst-Performance sind traditionelle Stücke, die viele Ukrainer an die Zeit während und nach des Zweiten Weltkriegs erinnert. Das Youtube-Video haben inzwischen mehr als 9,5 Millionen Menschen gesehen. Kseniya Simonova wurde damit nicht nur durch die Fernsehshow, sondern auch durch eine Verbreitung bei Youtube und Weblogs berühmt – und das zu Recht, wie ich finde. Denn, wer so die Menschen begeistert und berührt, der hat zumindest den Titel „Talent“ verdient.