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Kundenbegeisterung auf dem Lande

16. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Dieser Artikel stammt von meiner Kollegin Jennifer Zacher, die vor einigen Tagen den neuen Hofladen der Fleischerei Reinert hier in Versmold besucht hat. Meine Eltern sind auch absolute Fans und kaufen regelmäßig dort ein. Kundenbegeisterung “auf dem Lande” – live aus Versmold.

“Weil wir Wurst lieben” lautet der Slogan der Privat-Fleischerei Reinert. Dies ist mir noch einmal ganz besonders bewusst geworden, als ich in der vergangenen Woche die neue Hof-Fleischerei von Reinert in Versmold besucht habe. Ich bin wirklich begeistert! Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass der Laden hier im letzten Monat eröffnet wurde, aber ich war ja auch im Urlaub und keine echte Versmolderin. Außerdem findet die offizielle Eröffnungsfeier erst übermorgen statt, noch ist es also nicht zu spät!

reinert-versmold-hofladen

Der Charme einer Hof-Fleischerei auf dem Lande

Die Hof-Fleischerei bietet wirklich einen besonderen Charme. Wo gibt es noch einen solch traditionellen Ansatz, dass die Waren direkt nebenan in der ursprünglichen Art und Weise verkauft werden? In einer Pressemeldung von Reinert heißt es:

“An der Bedienungstheke, die ausschließlich mit Fachkräften besetzt ist, und im Selbstbedienungsbereich können die Kunden Reinert’s beliebte Wurst- und Schinkenwaren sowie Frischfleisch und Grillprodukte mit kompetenter und persönlicher Beratung kaufen. Neben den bekannten Reinert-Produkten hält die Hof-Fleischerei auch immer ein paar ganz besondere Leckerbissen bereit. Dazu gehören tagesfrische Fleischwurst, frische Mettenden und andere hausgemachte Produkte.”

Neben der Tradition steht also auch die Qualität im Vordergrund. Qualität in Hinblick auf die Produkte, aber auch hinsichtlich der Beratung. Gerade dieser persönliche Service, der ein wenig an die guten Alten Zeiten á la “Tante Emma” erinnert, macht den Besuch im Hofladen zu einem Einkaufserlebnis der besonderen Art.

Auch einige unserer Kunden und Partner im Begeisterungsland haben schon begeistert berichtet. Unsere Buchhändlerin aus dem Ort hat erzählt, dass ihr Mann sogar Reinert-Produkte mit nach Tokyo genommen hat. Vom Lande in die große weite Welt – mit viel Charme und erstklassiger Qualität verschafft sich die Begeisterung schnell Raum …

Zehn begeisterte Teilnehmer beim Adler-Seminar

19. März 2010 von Ralf R. Strupat

Nicht umsonst wird er als König der Lüfte bezeichnet. Majestätisch hebt der Adler vom Arm des Falkners ab und schwingt mit großer Anmut über die Versmolder Felder. Haben Sie schon einmal einen Adler von Ihrem Arm starten lassen? Beim gemeinsamen Adler-Seminar der beiden Experten Ardeschyr Hagmaier und Ralf R. Strupat hatten die begeisterten Teilnehmer dazu am 16. März 2010 die Möglichkeit.

Ralf R. Strupat (li.) und Ardeschyr Hagmaier

Ralf R. Strupat (li.) und Ardeschyr Hagmaier

Durch Adler-Seminar eigene Grenzen überwinden

„Ich musste schon eine Hemmschwelle, ja sogar eine Grenze überwinden, bevor der Falkner mir den Adler auf den Arm setzen konnte“, berichtet eine der zehn Teilnehmerinnen unseres gemeinsamen Adler-Seminars mit Deutschlands Problemlösungsexperten Nummer 1, Ardeschyr Hagmaier. Doch die Erlebnisse, die danach folgten, waren für die Teilnehmerin einfach beeindruckend.

„Ganz besonders haben mich der große Schnabel und die wahnsinnigen Augen beeindruckt. Wer so einen Schnabel aus nächster Nähe gesehen hat, weiß, wie gefährlich diese Tiere in Wirklichkeit sind.“ Und aus diesem Grund erfuhren die zehn Teilnehmer unseres Adler-Seminars im Begeisterungsland in Versmold aus erster Hand Interessantes über das Leben und Verhalten der majestätischen Greifvögel. Nicht von ungefähr gehört der Adler dieser Vogelgattung an. „Selbst durch den Lederschutz spürten wir die Kraft der Krallen auf unseren Armen“, erzählt die Teilnehmerin weiter.

Doch nicht nur ihre eigenen Grenzen mussten die Teilnehmer unseres Seminars lernen zu überwinden. „Es ging auch ganz viel um Vertrauen“, verrät die Teilnehmerin. Neben dem Vertrauen in die eigene Person mussten die Teilnehmer auch zu den drei Adlern ein besonderes Verhältnis aufbauen. Falkner Pierre Schmidt erklärte, dass der Adler immer nur dahin auch zurückkehre, wo er sich wohlfühlt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Adler-Seminars

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Adler-Seminars von Ralf R. Strupat (li.) und Ardeschyr Hagmaier (Mitte)

Durch Adler praktische Beispiele für die eigene Zielstrategie

Mithilfe dieses unvergesslichen Adler-Rundflugs fiel es Ardeschyr Hagmaier und Ralf R. Strupat nicht schwer, den zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Adler-Strategie näher zu bringen. Durch den Vergleich zum König der Lüfte erklärte Hagmaier, wie Sie Ihre eigenen Grenzen erweitern, überwinden und Ihren Blickwinkel wechseln und sich auf neue Ziele konzentrieren können – sowohl privat als auch beruflich.

„Für mich war es eine sehr schöne Erfahrung und die Zeit mit dem Adler hat mich beeindruckt“, resümiert die Teilnehmerin. Hatten Sie bereits die Gelegenheit, dass sich ein Adler von Ihrem Arm aus in die Lüfte erhob? Was begeistert Sie an diesen Tieren ganz besonders? Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Mails.

Wenn ich hier aus dem Fenster des Begeisterungslands in Versmold schaue, blicke ich auf eine weite weiße Landschaft – und das seit Wochen praktisch ununterbrochen. Von vielen meiner Bekannten und auch unserer Kunden höre ich derzeit immer häufiger ein einheitliches Klagen über die Wetterverhältnisse draußen. „Es wird Zeit, dass endlich wieder Frühling wird“ und „Langsam kann ich den Schnee nicht mehr sehen..“ sind nur zwei Beispiele für den Wunsch, den derzeit mit Sicherheit viele haben.

Nach dem eiskalten Tief „Keziban“ Ende Januar und Anfang Februar sollen uns bereits in diesen Stunden die Ausläufer des nächsten Tiefs „Queen“ erreichen, das wieder für Neuschnee sorgen wird. Ein Ende des, ehemals auch von mir als „weißer Pracht“ bezeichneten Schneefalls, ist also noch länger nicht in Sicht.

Machen wir das Beste aus dem kalten Winter!

Aus der Not eine Tugend zu machen, ist in diesen kalten Wintertagen nicht ganz so einfach, wie gesagt. Aber mal ehrlich: Es ist Winter und dazu gehören Minusgrade und Schnee einfach dazu. Ungewöhnlich ist das also nicht. Und trotzdem sind wir es nicht mehr gewohnt.

Haben Sie in diesem Jahr schon den Schlitten oder das Snowboard ausgiebig genutzt? Sie haben auch weiterhin die Gelegenheit dazu! Schnee liegt genug und wie das folgende Video zeigt, können Sie auch in flachen Gegenden mit dem nötigen Equipment das Beste aus dem kalten Winterwetter machen. Im wahrsten Sinne des Wortes ein „cooles“ Video. Lassen wir uns also noch einmal ganz neu begeistern von den letzten Winterwochen vor dem, von uns allen heiß ersehnten, Frühlingsanfang!

Neulich … als der Nikolaus kam!

25. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Am 13. Dezember habe ich nicht nur Kinderaugen leuchten sehen – auch die Erwachsenen haben sich dem Zauber der Vorweihnachtszeit hingegeben.

An diesem Sonntag war bei unserer Feuerwehr der Nikolaus zu Besuch. Natürlich wurde er mit lautem Tatü Tata und Blaulicht herangefahren – das ließ die Kinderherzen schon schneller schlagen. Und als er dann den großen Saal betrat, mit seinem roten, langen Gewand, dem weißen Bart und einem großen Sack auf dem Rücken, da lag eine ganz besondere Stimmung über den anwesenden Menschen. Ob Groß, ob Klein – alle waren von der Faszination des Augenblicks ergriffen.

Einige ganz kleine Kinder klammerten sich – teils ängstlich, teils fasziniert – an die Mutter oder den Vater, konnten aber die großen Augen nicht vom roten Mann abwenden. „Seid Ihr auch alle brav gewesen“? – mit tiefer, verstellter Stimme wandte der Nikolaus sich an die Kinder. Einige antworteten mit „Ja!“, andere konnten nur ehrfürchtig nicken. Dann rief der rot gewandete Mann die Kinder der Reihe nach auf, zu ihm zu kommen, um ein Gedicht aufzusagen.

Jedes Kind erhielt ein kleines Geschenk, verpackt mit buntem Papier und schöner Schleife, das der Nikolaus aus seinem großen, geöffneten Sack herausfischte. In diesen Momenten leuchteten die Augen der Eltern mit denen der Kinder um die Wette – jede Mutter und jeder Vater war stolz auf den Sprössling, der mit schlagendem Herzchen vor dem Weihnachtsmann stand.

Und dieser Nikolaus hat seine Sache auch wirklich gut gemacht; mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen hat er den ängstlicheren Kindern die Scheu genommen. In diesem Jahr war die Nikolausfeier wirklich ein großer Erfolg – die Begeisterung war deutlich zu spüren, auch noch, als das Feuerwehrauto den Mann mit dem weißen Rauschebart wieder fortbrachte.

Leuchtende Kinderaugen und begeisterte Eltern in der Vorweihnachtszeit – ist es nicht eigentlich genau das, was die Freude aufs große Fest ausmacht?

Boom in der Versmolder Jungschar

17. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

In meinem Weblog schreibe ich immer gerne über begeisternde Themen aus aller Welt, wie das mitreißende Hochzeitsvideo aus England oder die ukrainische Sandkünstlerin Kseniya Simonova, die in ihrem Heimatland Sieger der Casting-Show „Das Supertalent“ wurde. Doch viel lieber erzähle ich von beeindruckenden Erlebnissen, die praktisch vor meiner Haustür stattfinden. Eine solche Geschichte ist das „Jungschar-Projekt“ des CVJM Versmold.

Jungschar Versmold – Aufstieg wie Phönix aus der Asche

Dem CVJM Versmold ging es vor Monaten genauso, wie vielen anderen Vereinen, Gruppen und Verbänden. Diagnose: Mitglieder- und Teilnehmerschwund. Die Gruppenstunden im Gemeindehaus wurden nur noch von wenigen Teilnehmern im Grundschulalter besucht. Das konnte so nicht bleiben, dachten sich der Versmolder Jugendreferent Sebastian Plath und seine Frau Sandra. Und so machten die beiden gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern aus der Not eine Tugend.

Statt die Kinder und Teenager zur wöchentlichen Jungschar einzuladen, veranstalteten die CVJM-Mitarbeiter ein großes monatliches Event, das die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren begeistern sollte. Das Team hatte Visionen, plante groß und lud alle Kinder aus der Umgebung ein. „In Versmold gibt es vor dem Gemeindehaus eine Fußgängerampel“, erzählte Sebastian Plath. „Mein Traum ist, dass so viele Kinder zum Jungschar-Projekt kommen, dass die Ampel für die Autofahrer die ganze Zeit auf rot steht.“ Das war vor etwas mehr als einem Jahr. Über 200 Kinder folgten jeder Einladung und erlebten begeisternde Freitagnachmittage im Gemeindehaus Versmold.

Machen Sie aus Ihrer Not eine Tugend!

Das Beispiel des örtlichen CVJMs ist nur ein Exempel und zeigt, wie Sie mit ein wenig Mühe und Einsatz aus einer Problemsituation einen Vorteil schlagen können. Aus dem Jungschar-Projekt in Versmold ist übrigens inzwischen eine wöchentliche Veranstaltung geworden, zu der nicht weniger Kinder kommen. Beschweren und klagen Sie nicht länger über Ihre Probleme, sondern werden Sie aktiv und begeistern Sie sich und Ihre Mitmenschen, damit Ihre Ampel für Sie schon bald auf grün steht.