Artikel-Schlagworte: „Motivation“

Wir alle fühlen uns in der sogenannten Komfortzone wohl, denn hier ist uns das Leben vertraut. In dieser Zone brauchen wir keine Angst haben, besteht sie doch aus ganz viel Routine, die uns nur zu vertraut ist. Vertraute Abläufe sind bequem und risikolos, manchmal allerdings auch langweilig und starr, findet ein Mensch in dieser Zone doch kaum geistige Erweiterung oder eine Art von mentalem Wachstum. Alles verläuft immer gleich; zuhause in der Partnerschaft ebenso wie im Arbeitsalltag. Eigentlich ist jeder Tag so wie der vorherige – und der nächste wird wieder so werden wie der vergangene Tag! Wer so lebt, kann sehr leicht den Anschluss im Beruf verpassen oder die menschliche Neugierde auf Neues aufs Spiel setzen.

veraenderung

Seien Sie doch mal wieder mutig und verlassen die bewährte „Tretmühle“ – trauen Sie sich Veränderungen zu.

Veränderungen positiv wahrnehmen und neue Begeisterung versprühen

Vertreten Sie in Gesprächsrunden doch einmal Ihre Meinung, argumentieren Sie ruhig einmal leidenschaftlicher für eine Sache oder melden sich beispielsweise bei der Volkshochschule zu einem Kurs in Business-Englisch an. Entwickeln Sie sich weiter und treten in die sogenannte Lernzone ein; hier erwartet Sie Neues und Spannendes, das Ihr Leben auf jeden Fall bereichern wird. Lernen Sie so ungewohnte Situationen zu meistern und erweitern Sie den eigenen Horizont. Erleben Sie, wie aufregend es sein kann, wenn außergewöhnliche Situationen erlebt und „überlebt“ werden.

Wieder aufblühen und neue Wege erschließen

Menschen blühen durch das Hineingleiten in die Lernzone auf und erfinden sich oft ganz neu. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Ausstrahlung und das Verhalten dieser Personen, ganz gleich, ob es sich hier um Mitarbeiter oder Vorgesetzte handelt. Die erlebten Erfolge lassen diese Menschen offener werden und sie füllen auch ihren Job mit neuer Begeisterung. Übrigens haben Personen, die sich in der Lernzone wohl fühlen und sich dort „ausbreiten“, dann auch eine vergrößerte Komfortzone! Probieren Sie es doch einfach einmal aus – wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Bildquelle: CLUPIX images – Fotolia.com

Schlagzeugmusik oder die heilende Kraft der Musik

28. September 2010 von Ralf R. Strupat

Letzte Woche „absolvierte“ mein Sohn Arne wieder einmal sein Schlagzeugtraining – wofür ich mich in dem Moment nicht wirklich begeistern konnte! Anschließend erhielt ich von ihm etwas Nachhilfe zur heilenden Kraft der Musik … Da ist bestimmt auch etwas für Sie dabei?

Arne Strupat am Schlagzeug

… versuche es doch einfach mal mit Musik!

Die heilende Kraft der Musik:

Lieder von Franz Schubert können Liebeskummer, Frust und Stress bekämpfen. Musik von Johann Sebastian Bach – vor allem seine Toccata – kann schwache Nerven stärken. Der Bolero von Ravel vermag depressive Zustände zu lindern oder unter Umständen ganz zu heilen. Beethovens Mondscheinsonate wirkt gegen Stress. Chopins Nocturnes oder Tschaikowskis Schwanensee senken zu hohen Blutdruck.

Bei Schlafstörungen wirkt das Wiegenlied von Brahms. Es wurde von ihm ganz bewusst als Einschlafhilfe erschaffen und in der Folge von ihm mehrmals umgeschrieben, bis ihm Eltern bestätigten: Es wirkt. Seither haben Millionen Mütter und Väter mit diesem Lied ihre Kinder in den Schlaf begleitet. Musik von Mozart macht Schmerzen bei der Zahnbehandlung und Zahnschmerzen allgemein erträglicher. Mit Walzermusik von Johannes Strauß und mit Schuberts Ave Maria stärkt man die Nerven.

Evergreens und Oldies wirken wunderbar gegen Konzentrationsstörung und machen auch bei wenig Schlaf wieder fit. Sanfte Barmusik kann bei einer Gastritis zu einer schnelleren Heilung führen. Charleston vertreibt schlechte Laune.

Quelle: BANKHOFERS KLEINES GLÜCKSBUCH

Viel Spaß mit diesen Musiktipps – Probieren Sie es doch einfach einmal aus!

Vom Adler lernen und im Beruf durchstarten

24. September 2010 von Ralf R. Strupat

In der vergangenen Woche haben sich wieder viele Teilnehmer – unter anderem vier „Wiederholungstäter“, die mittlerweile zu richtigen Fans geworden sind – zum Adler-Seminar im Begeisterungsland eingefunden. Alle Teilnehmer betrachten ehrfürchtig die riesigen Vögel; Bussarde, Falken und den König der Vogelwelt – den Weißkopfseeadler. „Wir Menschen können sehr viel von diesen faszinierenden Vögeln lernen,“ sagte Falkner Pierre Schmidt. Und das ist es auch, warum sich die kleine Gruppe hier versammelt hat; den Blick aus der Adlerperspektive wagen und sich mit mehr Selbstvertrauen ins Berufsleben wagen.

Haltung trägt bereits viel zum Erfolg bei

Diese These unterstützt auch Ardeschyr Hagmaier, der Fachmann für Persönlichkeitsentwicklung und Autor des Buches „Ente oder Adler“. Er ist ein gern gesehener Gast im Begeisterungsland und vermittelte auch diesmal wieder, dass jeder eine Wahl hat: Entweder quakend im Teich sitzen oder die Welt aus der Vogelperspektive zu betrachten. Diese Wahl hat auch der Abschlussjahrgang der Hauptschule Versmold, wenn die Schülerinnen und Schüler demnächst auf Ausbildungsplatzsuche gehen. Deren Leiterin Elisabeth Suer und die Lehrerin Anke Vernohr nahmen dieses Mal am Adler-Seminar teil, um zu entscheiden, ob auch ihre Schüler von den Raubvögeln lernen können. Die Hauptschulleiterin möchte für ihre Schüler etwas bewegen und ihnen einen geeigneten Weg ins weitere Leben aufzeigen.

Ein Tag mit dem König der Vögel

Teilnehmer und Team mit Adler "Alaska"

Teilnehmer und Team mit Adler "Alaska"

Da hilft so ein Tagesseminar natürlich enorm; wir vom Begeisterungsland und Ardeschyr Hagmaier halten die Seminare für die Hauptschüler kostenlos ab, jedoch muss die Arbeit des Falkners bezahlt werden. Wenn also nun jemand als Sponsor mitwirken möchte, sehr gerne – unter 05423-944510 nehmen Sie direkt Kontakt mit der Schule auf.

Zum Schluss kommt ja bekanntlich das Beste: Unser Teilnehmer Bernd Kelbassa hat es so schön formuliert: „Danke für die schönen Stunden bei Euch, die leider wie im Flug so schnell vorbei waren, aber für immer in unseren Köpfen bleiben!“

Ach übrigens, für den Weißkopfadler „Alaska“, den Sie mit dem Team auf dem Foto sehen, haben wir beGEISTert eine Patenschaft übernommen!

Service, so wie auch ich ihn mag

17. September 2010 von Ralf R. Strupat

Vor ein paar Tagen habe ich in einer Cafébar gesessen und zufällig mitbekommen, wie sich zwei Freundinnen am Nebentisch über den Besuch im Kosmetikinstitut unterhielten. Die eine Freundin erzählte ganz begeistert vom tollen Service in diesem Salon – obwohl sie nur einen Termin zur Fußpflege hatte. Eine nette Begrüßung durch die Kosmetikerin, ein verstellbarer Relaxsessel, der mit einem blütenweißen, angewärmten Flauschhandtusch bedeckt war und der pikobello saubere Behandlungsraum – diese Dinge ließen sie begeistert schwärmen.

©-inka-schmidt---Fotolia.com

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Das Gefühl, richtig gut aufgehoben zu sein, macht glücklich

Die Frage der Kosmetikerin „Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?“ wurde bejaht und mit dem Genuss eines leckeren Latte Macchiatos belohnt. Nach der äußerst angenehmen Behandlung unter penibler Einhaltung aller Hygienemaßnahmen bekam die Kundin am Empfangstresen mit dem Zahlungsbeleg die Probepackung einer neuen erfrischenden Fußcreme überreicht. Den Folgetermin konnte die Kosmetikerin dann auch sofort vereinbaren und eintragen. Die nette Dame nebenan schwärmte so sehr von ihrem Fußpflegeerlebnis, dass auch die Augen der Freundin leuchteten. So sieht Kundenservice aus, der begeistert!

Einladung als Gastredner bei der IHK Bielefeld

7. September 2010 von Ralf R. Strupat

Zum 7. Dienstleister Forum der IHK Bielefeld am 31. August war ich als Gastredner zum Thema Mitarbeiter-Motivation und Kundenbegeisterung eingeladen. Im großen „Ostwestfalen-Saal“ des IHK-Gebäudes waren eine Menge interessierter Menschen versammelt und um kurz nach 15 Uhr war es dann soweit; aus meinem Vortrag erfuhren die Anwesenden, wie es in Unternehmen zurzeit um das Thema Motivation und Begeisterung bestellt ist.

©-hfox---Fotolia.com

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Vortrag über Mitarbeiter-Motivation und Kundenbegeisterung

Viele praktische Beispiele aus meiner täglichen Arbeit führten teils zu Erheiterung, teils zu zurückhaltenden Reaktionen, da einige sicher auch ihr eigenes Handeln widergespiegelt sahen. Nach meinem Beitrag bat ich die Zuschauer um Fragen, Anregungen oder auch Begebenheiten, die sie in ihrem Alltag erlebt haben. Sehr schön war die Ausführung eines Herrn, die ich hier kurz mit meinen eigenen Worten wiedergeben möchte. Es ging um das Thema, wie ein Außendienstler möglichst problemlos in die Chefetage vorgelassen wird und wie sich die Sekretärinnen in dieser Situation verhalten können.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Also ungefähr so: „Guten Tag Frau Christen, ich möchte gerne mit Herrn Müller sprechen!“

  • „Das tut mir leid, aber Herr Müller ist heute für niemanden zu sprechen!“
  • „Ich komme in einer sehr wichtigen Angelegenheit, bitte fragen Sie einmal bei ihm nach!“
  • Daraufhin Frau Christen – schon etwas entnervt: „Sie können mir ruhig glauben – Herr Müller hat heute für sie überhaupt keine Zeit!“
  • Der Besucher entgegnete daraufhin: „Ich glaube ganz bestimmt, dass Herr Müller Zeit für mich hat – denn ich bin der Insolvenzverwalter ihrer Firma!“

… ja so kann es gehen, also immer daran denken: Möglichst charmant bleiben und freundlich herausfinden, in welcher Angelegenheit ein Besucher um Gehör bittet!

Verwandeln Sie Kunden in begeisterte Kunden

20. August 2010 von Ralf R. Strupat

„Die beste und teuerste Werbekampagne lohnt nicht, wenn sie ihr Ziel verfehlt.“ – Diesen Satz las ich vor einigen Tagen bei Recherchearbeiten im Internet. Und der ist bei mir haftengeblieben; ich habe mir dazu mal so meine Gedanken gemacht. Für ortsansässige Einzelhändler, Handwerker aber auch für Betreiber von Internet-Shops und auch für große Filialisten gilt im Grunde noch immer eines: Die beste und persönlichste Art für sich zu werben, ist es immer noch, aus zufriedenen Kunden aktive Empfehler für neue Kunden zu machen. … und diese Art der Werbung ist auch noch die günstigste!

Gefällt mir-Button drücken!

Ob als „Mund-zu-Mund-Propaganda“ oder als „Gefällt mir-Button“ – begeisterte Kunden haben heutzutage überall die Möglichkeit, Freunden, Bekannten und Verwandten mitzuteilen, welche Produkte oder Dienstleistungen ihnen gefallen und welche sie anderen Menschen mit gutem Gewissen weiterempfehlen können. Eine nette Begrüßung im Geschäft, echtes Interesse am Kunden und an seinem Kaufwunsch sowie kompetente Fachberatung und ein freundliches „Auf Wiedersehen Frau Meyer“ sind unerlässliche Voraussetzungen, um aus „einfachen Kunden“ begeisterte Kunden zu machen.

©-Robert-Kneschke---Fotolia.com

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Motivierte Verkäufer auf den ersten Blick erkennen

Bei Kundenbefragungen wurde zudem herausgefunden, dass Kunden erheblichen Wert auf Verkaufspersonal legt, welches Freude am ausgeübten Beruf ausstrahle, ehrlich dem Kunden gegenüber sei, Authentizität ausstrahlen und den Kunden als Mensch wahrnehmen würde. Ehrlich gemeinte Äußerungen kommen beim Kunden auch so an; aufgesetzte, gespielte Freundlichkeit dagegen wird instinktiv vom Verbraucher erkannt und abgestraft. Gerade im Bereich der Reklamationsbearbeitung müssen Mitarbeiter so geschult werden, dass sie fähig sind, eine „Kaufenttäuschung“ in eine „Umtausch-Begeisterung“ zu verwandeln. Wenn Sie auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen gesammelt haben, dann schreiben Sie mir gerne einen Kommentar!

Begeisterung pur für jedes Alter

13. August 2010 von Ralf R. Strupat

“Begeisterung ist eine Jugendkrankheit; heilbar durch Reue in kleinen Dosen, verbunden mit äußerlicher Anwendung von Erfahrung.”  Als ich vor kurzem über dieses Zitat von Ambrose Bierce gestolpert bin, wurde ich doch etwas stutzig. Keine Begeisterung im Alter? Das kann doch gar nicht stimmen!

Natürlich, im Alter gehen die alltäglichen Dinge nicht mehr so leicht von der Hand wie früher. Zipperlein hier und Wehwehchen dort kommen schon mal häufiger vor. Und wenn es hier drückt und dort zwickt, wird der Besuch beim Arzt regelmäßiger. Aber dass im Alter die Begeisterung nachlässt, kann gar nicht stimmen. Schauen Sie sich doch einmal dieses Video an…

Motivation zum Mitmachen – der Körperzellen Rock

Das sieht nun wirklich nicht nach nachlassender Begeisterung aus, ganz im Gegenteil! Hier ist nicht nur jede Zelle voll gut drauf. Anstatt einfach nur dazusitzen und dem Lied zu lauschen, werden hier die Arme geschwungen und die Hüften kreisen. Niemand muss aufgefordert werden, um mitzumachen: Jung oder Alt, keinen hält es mehr auf den Stühlen. Die Motivation, mal wieder etwas Neues auszuprobieren, etwas, das es in dieser Form nicht jeden Tag zu erleben gibt, ist auf dem Video herrlich anzusehen.

So einfach können ein Lied und ein Tanz die Menschen begeistern und motivieren! Es sind die Kleinigkeiten, die uns Freude machen und zum Mitmachen bringen, und das immer wieder auf’s Neue. Und wir haben es ja gesehen: Auch im Alter klappt das noch ziemlich gut.

Einfach mehr lächeln! Dem menschlichen Gehirn ist es egal, aus welchem Grund gelächelt wird. Ob aus Freude oder einfach grundlos. Die dafür zuständigen Muskeln  signalisieren dem Gehirn, dass es jetzt Glückshormone freizusetzen hat. Und wie einige von uns sicherlich wissen, wirken diese Glückshormone auch entzündungshemmend, schmerzstillend und schärfen sogar die Wahrnehmung.

Schenk´ Deinem Nächsten ein Lächeln

Das klingt doch wie ein Rat von damals: “Lächeln beflügelt Dich und Deine Nächsten!” Doch es stimmt, Lächeln hebt die Stimmung – selbst wenn es nicht immer ganz ehrlich gemeint ist. Verschiedenste Untersuchungen haben gezeigt, dass derjenige, der häufig lächelt oder lacht, nicht nur körperlich entspannt, sondern auch leichter lernt. Dieses Ergebnis hat auch eine Untersuchung der Marquette University in Wisconsin USA hervorgebracht. Nach der Auswertung stand fest: Wer 30 Minuten nach einem Lernvorgang lacht, kann sich anschließend besser an das Gelernte erinnern.

Mit einem Lächeln geht alles besser

Dies ist doch ein prima Tipp für alle Schüler und Studenten – einfach mal ausprobieren und mir mitteilen, ob es bei Ihnen auch geklappt hat!

Begeisterung_smiley

Wer öfter lächelt, kann sogar länger leben. Das fanden kanadische Forscher bereits 2004 in einer Feldstudie mit 5000 Probanden heraus. Die positiv eingestellten Teilnehmer hatten aufgrund der vermehrten Traktionen der Lachmuskeln und der daraus resultierenden Hormonausschüttung über das Gehirn verstärkte Gesundheitseffekte zu verzeichnen. Das ging sogar so weit, dass ein intakteres Immunsystem und eine geringere Stressanfälligkeit sowie eine bis zu sieben Jahre höhere Lebenserwartung festgestellt werden konnten.

… lassen Sie uns mit gutem Beispiel vorangehen und motivieren Sie die Menschen in Ihrer Umgebung mit einem Lächeln!

Mit offenen Augen durch die Welt

22. Juli 2010 von Ralf R. Strupat

Es passiert bestimmt jedem von uns einmal: Egal ob im Supermarkt, im Park oder auf der Straße, ab und an gehen wir mit Scheuklappen durch’s Leben. Der Tunnelblick nach vorne blendet alles andere einfach aus. So fallen uns viele Dinge – ob kurios, witzig oder einfach nur zum Schmunzeln – gar nicht mehr auf. Aber sind es nicht gerade diese Kleinigkeiten, die uns so begeistern? Dagegen gibt es aber ein ganz einfaches Mittelchen: Die Scheuklappen absetzen und mit offenen Augen durch die Welt gehen!

Schauen Sie sich doch einmal um: Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern noch ganz viele Farben dazwischen, die es zu entdecken gilt! Mit offenen Augen durch die Welt gehen bedeutet, nicht nur große Dinge zu sehen. Auch Kleinigkeiten machen das Leben schöner und begeistern oftmals. Eine neue Eissorte in der Eisdiele nebenan entdecken, einen alten Schulkameraden auf der Straße wiedertreffen oder einfach spontan über einen Witz im Radio lachen: Das macht glücklich. Und dafür lohnt es sich, die Augen offen zu halten.

Kuriose Kleinigkeiten begeistern

Unser Leben besteht aus vielen Dingen, manchmal sind wir traurig, dann wieder fröhlich, zufrieden und manchmal auch gestresst. Die Welt ist so, mal bunt, verrückt, wild, und dann aber auch wieder streng oder ernst. Und ab und zu ist sie sogar lustig und skurril. Eine begeisterte Leserin meines Blogs schickte mir vor ein paar Tagen dieses Bild aus der schönen Kurstadt Bad Oeynhausen mit der Anmerkung, dass es sich lohnt, offenen Blickes durch die Welt zu gehen.

Bad Oeynhausen

…jetzt schön in Form kommen! Stadtmarketing in Bad Oeynhausen

… und es stimmt: Wer mit wachem Blick durch das Leben geht, sieht mehr von der Welt. Und wenn das nicht manchmal auch die Lachmuskeln kitzelt…!

14 Tage sind es noch bis zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika und die Hiobsbotschaften im deutschen Team werden von Woche zu Woche mehr. War es vor einem Monat die Rippen-Verletzung vom neuen Stammtorhüter René Adler, mussten in der vergangenen Woche auch Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack und sein Vertreter im Mittelfeld Christian Träsch verletzungsbedingt absagen. Können wir nun überhaupt noch Hoffnungen auf den Titel und ein neues Sommermärchen bei der WM in Südafrika haben?

Weltmeister oder nur Meister der Herzen?

An das Sommermärchen 2006 können wir uns alle noch erinnern – fast so, als wäre es erst ein Jahr her. Im eigenen Land wurden wir vor vier Jahren (leider nur) Weltmeister der Herzen. Dennoch überzeugte unsere Mannschaft durch leidenschaftlichen Fußball und vollen Einsatz für das Team. Die gute Leistung setzte das DFB-Team vor zwei Jahren bei der Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich weiter fort. Erst im Finale stoppten die Spanier unser Team durch ein 1:0.

Mit dieser Ausgangslage könnten wir uns normalerweise entspannt zurücklehnen und uns auf ein spannendes Fußballfest vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 in Südafrika freuen. Doch die Verletzungen wichtiger Leistungsträger und manch diskussionswürdige Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw beeinträchtigen unsere Vorfreude und Begeisterung ein wenig.

Die Aufstellung macht immer noch der Trainer

Gehen wir einmal durch die einzelnen Mannschaftsteile, so fällt auf, dass nur aus der Verteidigung kein Wehklagen zu hören ist. Die Torwartfrage ist bis zum heutigen Tag nicht eindeutig geklärt, da Jogi Löw es verpasst hatte, rechtzeitig einen zweiten Torwart zu benennen. Aller Voraussicht nach, wird Manuel Neuer zwischen den Pfosten stehen, aber sicher ist das nicht.

Das Mittelfeld macht uns derzeit wohl die meisten Sorgen. Hoffnungs- und Leistungsträger Michael Ballack wird verletzungsbedingt nicht an der WM teilnehmen können, sein Ersatz Christian Träsch verletzte sich ebenfalls. In unserem Mittelfeld fehlen weitere international erfahrene Spieler, die das Spiel gestalten können. Nicht umsonst werden Rufe nach Thorsten Frings oder Sami Khedira laut.

Im Sturm wird Miro Klose vermutlich gesetzt sein. Bei den Bayern – seinem derzeitigen Club – ist Klose hauptsächlich Auswechselspieler. Und auch sein Sturmpartner Lukas Podolski hat alles andere als eine gute Saison beim 1. FC Köln hinter sich. Immerhin trifft er im Nationalmannschaftsdress.

Müssen wir also Angst haben um den Titel oder das frühzeitige Aus nach der Vorrunde? Ich persönlich glaube nicht, dass wir diese Angst haben müssen. Deutschland war schon immer eine gute Turnier-Mannschaft, die vor Ort bewiesen hat, welcher Team-Geist in den 23 Spielern steckt. Und auf diesen Spirit und diese BeGEISTerung sollten wir uns ebenso einlassen.