Artikel-Schlagworte: „Mitarbeiterführung“

Nicht nur große Konzerne wie Audi, BMW oder Bosch haben bereits erkannt, dass das Arbeitnehmerpotential der kommenden Jahre die Generation 50 Plus ist. Der Demografiewandel verändert auch Deutschland – Prognosen sagen voraus, dass bis zum Jahr 2050 die Gesamtbevölkerung im Vergleich zum Stand heute um mindestens sechs Prozent abnimmt, die Zahl der über 60 jährigen jedoch ungefähr um 12 Prozent zunimmt. Daraus resultiert eindeutig, dass auch mittelständische Unternehmen bereits heute umdenken müssen, wollen sie nicht in einigen Jahren ohne geeignete, qualifizierte Mitarbeiter dastehen!

Ältere Mitarbeiter sind wertvolles Kapital für deutsche Unternehmen

Manche Unternehmen setzen bereits auf eine ausgewogene Altersstruktur und den sogenannten Generationen-Mix – so können jüngere und ältere Mitarbeiter in vielen Bereichen voneinander profitieren. Innovative, neue Ideen der jüngeren Belegschaft lassen sich so hervorragend mit dem Know how und der oft jahrzehntelangen Erfahrung der älteren Mitarbeiter verbinden.

In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist

Verschiedene Arbeitszeitmodelle, wie beispielsweise die Altersteilzeit, eignen sich bestens dafür, ältere Mitarbeiter lange im Unternehmen zu halten. Auch spielen – neben der körperlichen Gesunderhaltung – gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und Angebote eine große Rolle, um gerade den älteren Mitarbeitern die Chance zu geben, sich für kommende anspruchsvolle Tätigkeiten zu stärken. Bei Bosch beispielsweise absolvierten Arbeitnehmer im Alter zwischen 45 und 64 Jahren ein Mental- und Körpertraining, das über zehn Wochen ging. Das Ergebnis war verblüffend, verbesserten sich die geistigen Fähigkeiten doch stark, die Mitarbeiter verfügten über eine bessere Konzentrationsfähigkeit, konnten sich erheblich mehr merken, arbeiteten motivierter als vorher und waren in der Lage Probleme weit strategischer zu lösen. Das Unternehmen Bosch hat daraus gelernt und Denksporttrainings entwickelt, die die älteren Arbeitnehmer künftig geistig trainieren und so für den Erhalt dieser wichtigen Arbeitskräfte sorgen.

Wie erhalten Sie das wertvolle Kapital der älteren Mitarbeiter in Ihrem Betrieb? Gibt es dazu bereits spezielle Maßnahmen bei Ihnen im Unternehmen?

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Gestern jährte sich der Weltfrauentag zum hundertsten Mal. In den letzten 100 Jahren haben sich Frauen und Männer mit Themen wie Wahlrecht für Frauen und dem Abtreibungsrecht beschäftigt. Das ist heute in Deutschland Schnee von gestern – jetzt geht es neben dem immerwährenden Thema Gleichberechtigung auch um die Frauenquote. Durch die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat das Thema erneut Zündstoff bekommen, plädiert diese doch für eine Frauenquote von 30 Prozent in den deutschen Unternehmen.

100 Jahre Weltfrauentag und die Frage nach der Frauenquote

Ob sich diese Quote in den nächsten Jahren „von oben verordnen“ lässt, bleibt allerdings fraglich.

Eine Quotenfrau als Führungskraft?

Welche Frau möchte schon gerne als die „Quotenfrau“ gelten? Auch die Unternehmen sind weitgehend wenig begeistert davon, dass der Gesetzgeber eine Quote für Frauen in Führungspositionen vorschreiben will. Warum es allerdings auch heute noch so ist, dass viele Frauen in ihrem Beruf nicht die gleichen Karrierechancen wie ihre männlichen Kollegen haben oder für die gleiche Tätigkeit weitaus geringer bezahlt sind, lässt sich nicht so einfach erklären. Selbst eine gleiche oder sogar bessere Qualifikation ändert daran oft nichts.

Frauen Potenzial der Zukunft

Wir müssen uns allerdings in Zeiten von Fachkräftemangel und der geringer werdenden Verfügbarkeit von hochqualifiziertem Personal neu orientieren und auf den Pool der gut ausgebildeten jungen Frauen zurückgreifen, deren Anzahl in den letzten Jahren enorm gestiegen ist. Dieses Potenzial birgt für viele Unternehmen große Chancen – wer diesen hochmotivierten Arbeitnehmerinnen attraktive Angebote macht und die Karrierechancen im Unternehmen aufzeigt, kann sich hier die Führungskräfte von morgen sichern.

Was sagen Sie zu einer verordneten Frauenquote? Bringt das so den Durchbruch für Frauen in Führungspositionen oder müssen Unternehmen von sich aus erkennen, welches Potenzial Frauen dem Betrieb bieten? Mich interessiert Ihre Meinung zu diesem Thema – schreiben Sie mir doch einen Kommentar. Ich freue mich auf Nachricht von Ihnen!

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Es ist uns gelungen – wir haben den Experten zum Thema „Variable Vergütung“ für uns gewinnen können. Gunther Wolf, Jahrgang 1964, Diplom-Ökonom und Diplom-Psychologe, Unternehmensberater ist seit 1984 als zertifizierter Management-Berater national und international tätig. Er ist ebenso als Buchautor wie auch als gefragter Redner und Key Note Speaker bekannt.

Intensiv-Seminar Variable Vergütung

Der Experte Gunther Wolf bereichert das BeGEISTerungsLand und unsere Gäste am Freitag, den 08.04.2011 mit einem Intensiv-Seminar und zeigt, wie genial einfach es sein kann, Unternehmen zu steuern, Führungskräfte zu entlasten und Mitarbeiter zu begeistern.

So bringen engagierte und flexible Mitarbeiter ein Unternehmen voran

Engagierte und flexible Mitarbeiter spielen gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten eine besondere Rolle für den Erfolg eines Unternehmens. Was liegt also näher, als sie auch am Unternehmenserfolg zu beteiligen?

Gunther Wolf erklärt in dem Seminar anschaulich die Verbindung von Zielvereinbarung und variabler Vergütung. Ein von ihm entwickeltes System der Zieloptimierung löst vorhandene Widerstände in den Betrieben auf und sorgt für Akzeptanz, Transparenz und Nachhaltigkeit. Lernen Sie von dem Experten  alle erforderlichen Elemente der Konzeption und Steuerung eines motivierenden variablen Vergütungssystems kennen. Das Besondere ist, dass in diesem Seminar Ihre persönlichen Erfahrungen gerne mit einfließen können und an ganz konkreten Beispielen aus den Reihen der Teilnehmer Tipps für Ihren Berufsalltag mit auf den Weg gegeben werden.

Seien Sie dabei und buchen noch heute das sicher gewinnbringende Seminar – und setzen so mit Sales Performance Management in Ihrem Unternehmen Anreize für vertriebliche Spitzenleistungen und steigern Ihre Umsätze.

Lernen auch Sie Ihre Top-Verkäufer zu begeistern und zu binden. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Teilnahme!

Wenn ein Arbeitgeber anbietet, bestimmte Leistungen – beispielsweise anstelle einer Gehaltserhöhung – zu bewilligen, profitieren nicht nur die Mitarbeiter davon. Oft sind diese Nebenleistungen so attraktiv, dass die Arbeitnehmer sie ganz besonders wertschätzen – und solch ein zufriedener Mitarbeiter wird es sich immer gut überlegen, ob ein neuer Job in einem anderen Unternehmen für ihn in Frage kommt. Oft bleiben diese Mitarbeiter ihrem Unternehmen treu – und so zahlen sich Fringe Benefits auch für das Unternehmen aus!

Zu diesen sogenannten Fringe Benefits gehören beispielsweise:

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Beteiligung an Kosten zur Kinderbetreuung
  • Zuschüsse zu Versicherungen
  • Zuschüsse zur Altersvorsorge
  • Geförderte Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Zusätzlicher Urlaub (Vaterschaftsurlaub)
  • Firmenwagen
  • Vergünstigungen für Essen in der Kantine
  • Zuschüsse für die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Unternehmensprodukte zu kleinen Preisen
  • Tankgutscheine

Kinder gut untergebracht in Kita und Kindergarten

Finanzielle Unterstützung bei der Kinderbetreuung

Als besonders sinnvoll und wichtig werden von Arbeitnehmern die Kinderbetreuung und die flexiblen Arbeitszeiten gesehen. So ist es beispielsweise auch alleinerziehenden Mitarbeitern möglich, Kinder und Beruf entspannt unter einen Hut zu bekommen. Deshalb ist es für die Unternehmen, die sich mit Maßnahmen der Mitarbeiterbindung noch nicht beschäftigt haben, an der Zeit zu reagieren, um wichtige Fachkräfte – auch in Krisenzeiten – im Unternehmen zu halten.

Einige veröffentlichte Statistiken haben ermittelt, dass in den nächsten Jahren für viele Unternehmen das Thema Personalentwicklung und –rekrutierung von großer Bedeutung ist. Laut diesen Informationen fehlen in Deutschland qualifizierte Fachkräfte in etlichen Zweigen der Wirtschaft.

Dieses Thema wird uns in Zukunft noch weiter beschäftigen, verändert sich das berufliche Umfeld und unsere Arbeitswelt doch schnell und stetig. Mit welchen Fringe Benefits begeistern Sie Ihre Mitarbeiter oder begeistert Ihr Arbeitgeber Sie? Gibt es in Ihrem Unternehmen weitere Aspekte, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren? Schreiben Sie mir gerne einen Kommentar – ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.

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Gesunder Körper = Knete in der Tasche

28. Januar 2011 von Ralf R. Strupat

Kann eine firmeninterne Gesundheitsprämie für Mitarbeiter, die sich das Jahr über nicht krank melden, ein Ansporn sein, um vielleicht auch privat mehr für die Gesundheit oder Gesunderhaltung zu tun? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister: Die einen finden es klasse, dass beispielsweise ein Unternehmer aus Dortmund jeden seiner 240 Mitarbeiter mit 1.000 Euro belohnt, wenn ein Jahr lang keine Krankmeldung vorliegt.

Gesundbleibprämie

Die anderen kritisieren diesen Ansatz und meinen, dass die Unternehmen besser dafür Sorge tragen müssen, dass Angestellte und Arbeiter gesund bleiben und nicht diejenigen belohnen sollten, die sich krank zur Arbeit schleppen und womöglich noch Kolleginnen und Kollegen anstecken.

Krank zur Arbeit oder doch lieber ins Bett legen?

Doch bei aller Kritik wirkt die Prämie anscheinend, denn der Krankenstand in dem Dortmunder Betrieb ist verschwindend gering. Der Chef selbst sagt, dass das Prinzip der Belohnung gerecht sei und er damit Mitarbeiter, die gesund leben, belohnen und das „Blaumachen“ eindämmen wolle. Aus seiner Sicht gibt es keinen Grund, diese Gesundheitsprämie wieder abzuschaffen, denn seine Mitarbeiter wollen auf 1.000 Euro zusätzlich nicht mehr verzichten!

Sollte dieses Modell Schule machen?

Bereits vor zwei Jahren berichtete die Zeitung Rheinische Post über das Düsseldorfer Verkehrsunternehmen Rheinbahn, das ihren Mitarbeitern sogar rückwirkend für 2008 eine solche Prämie gezahlt hat. War ein Mitarbeiter im Vorjahr nicht länger als fünf Tage krank, bekam er eine Belohnung von 500 Euro nachträglich ausgezahlt. Selbst diejenigen, die unter zehn Krankheitstagen blieben, konnten sich noch über eine Prämie von 250 Euro freuen. Mit dieser Maßnahme versucht das Unternehmen, den Krankenstand im Betrieb weiter zu verringern.

Was meinen Sie, ist eine solche „Gesundheits-Belohnungs-Prämie“ wirklich sinnvoll und senkt die Krankenstände in den Unternehmen oder kommt es dadurch zu mehr Unmut zwischen den Mitarbeitern? Schreiben Sie mir gerne Ihre Meinung – ich freue mich auf Kommentare von Ihnen!

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Nach Dienstschluss gemeinsam sportlich aktiv sein

19. Januar 2011 von Ralf R. Strupat

Eine Betriebssportgruppe ist eine schöne Möglichkeit, um mit Kollegen und Kolleginnen, egal ob beispielsweise als feste Fußballmannschaft oder nur als lockere Gruppe, die einmal in der Woche gemeinsam zum Bowlen geht, näher ins Gespräch zu kommen. Bei dieser Gelegenheit wird oft auch über Privates miteinander gesprochen.

Betriebssportgruppe

So lernen sich die Mitarbeiter untereinander besser kennen und dies kommt auch dem Betrieb zu Gute. Wer sich näher kennt, kann seine Kollegen besser einschätzen. Zudem ist die sportliche Betätigung hilfreich, um Stress abzubauen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Gemeinschaft und Begeisterung stärken

Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern oftmals eine breite Palette an Möglichkeiten zum Betriebssport an. Die kann von Aerobic und Handball über das Segeln bis hin zum Drachenboot fahren reichen. Als elftgrößte Betriebssportgruppe in NRW ist hier beispielsweise die Firma Gauselmann zu nennen. Das Unternehmen aus Espelkamp sieht in ihren Betriebssportgruppen zudem eine sehr gute Möglichkeit, um die ausländischen Beschäftigten besser zu integrieren.

So bietet Gauselmann im Kreis Minden-Lübbecke mit vielen Sportarten in der Betriebssportgruppe, in der heute bereits über 1.000 Mitglieder aktiv zusammen Sport treiben, eine tolle Plattform für die gemeinsame Freizeitbeschäftigung. Neben der Gesunderhaltung der Mitarbeiter ist hier noch der positive Nebeneffekt der Identifikation mit dem Unternehmen gegeben.

Spaß und Spiel in der Freizeit verbindet

Wie ich hörte, unterstützen die zuschauenden Mitarbeiter ihre fußballspielenden Kollegen gerne mit dem Schlachtruf: „Steht auf, wenn ihr Gauselmänner seid!“

Auch kleine und mittelständische Unternehmen können sich die positiven Aspekte zunutze machen – einfach einmal gemeinsam mit den Mitarbeitern überlegen, welche Sportart für die Belegschaft geeignet ist und dann eine Betriebssportgruppe gründen! Ich wünsche all denen, die sich bereits mit Kollegen und Kolleginnen nach Feierabend zum Sport treffen weiterhin viel Spaß und Erfolg!

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Wie stellen Sie fest, wie gerne Ihre Mitarbeiter bei Ihnen arbeiten? Sehen Sie es ihnen an der Nasenspitze an oder wissen Sie es aus einem persönlichen Gespräch mit Ihren Mitarbeitern? Sie selbst können bereits im Vorfeld viel dafür tun, dass sich Ihre Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen wohlfühlen. Gehen Sie einmal anhand des Peopledynamix-Modells von Gerhard Maier durch Ihr Unternehmen und notieren sich, ob Sie diese „Arbeitnehmer-Bindungsfaktoren“ berücksichtigt haben. Gerhard Maier unterscheidet die Mitarbeiterbindungsfaktoren in weiche und harte Faktoren. Wir haben die folgenden drei Punkte Arbeitsplatz, Gesundheit – diese gehören zu den weichen Faktoren – und den harten Faktor Wertschöpfungsbeitrag einmal herausgegriffen und möchten diese näher erläutern.

Zufriedenheit fängt beim Arbeitsplatz an

Insbesondere die Gestaltung des Arbeitsplatzes ist wichtig, um den Mitarbeitern ein Wertschätzungsgefühl zu vermitteln. Der Arbeitsplatz soll bedarfsgerecht und ergonomisch gestaltet sein und dem Mitarbeiter müssen die notwendigen Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt werden. Auch die Frage nach dem Umgang mit Verbesserungsvorschlägen für den Arbeitsplatz spielt hier eine entscheidende Rolle. Ich selbst habe auch schon einmal erlebt, dass ein Bürostuhl bereits zu einem Politikum werden kann und so die Effektivität eines Mitarbeiters stark gebremst wird.

Beim Thema Gesundheit steht wieder die Ergonomie des Arbeitsplatzes im Vordergrund. Dies ist übrigens nicht nur an Büroarbeitsplätzen wichtig, sondern spielt heutzutage auch in den Produktionsstraßen vieler Automobil- und Maschinenhersteller eine wesentliche Rolle. Um den Zusammenbau von Autos möglichst in einer angenehmen Haltung zu ermöglichen, sind die Arbeitsabläufe komplett rückenfreundlich umgestaltet worden. Die vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften sind von Seiten der Arbeitnehmer und des Arbeitgebers immer einzuhalten. Viele Unternehmen bieten bereits kostenfrei für Ihre Mitarbeiter gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Massagen, Fitness, Wellness oder eine Betriebssportgruppe an. Beispielsweise kenne ich ein Ventiltechnikunternehmen, welches allen Mitarbeitern und deren Familien ermöglicht, kostenfrei das komplette Angebot eines Fitness-Studios zu nutzen. Dieses Angebot findet bei sehr vielen Angestellten und Arbeitern großen Anklang und wird regelmäßig genutzt. So fördert der Betrieb die Gesunderhaltung des Mitarbeiters aktiv, was auch dem Unternehmen zugute kommt.

Beim Wertschöpfungsbeitrag geht es um den Beitrag des einzelnen Mitarbeiters am Unternehmenserfolg. Hier spielt es natürlich eine große Rolle, welche Funktion der Mitarbeiter im Wertschöpfungsprozess einnimmt. Der Arbeitgeber erzielt mit einer angemessenen Unterstützung eine Steigerung der Wertschöpfung des einzelnen Mitarbeiters. Dazu gehören auch die Wertschätzung der eigenen Arbeit sowie die Wertschätzung des Vorgesetzten an der Arbeit. Auch Gerhard Maier sieht beispielsweise in betriebsinternen Informationsveranstaltungen zum Thema Unternehmensentwicklung Potential, um den Wertschöpfungsbeitrag eines jeden einzelnen Mitarbeiters zu stärken. Eine direkte, zeitnahe Meldung über die Erreichung der gesteckten Ziele, beispielsweise nach dem Geschäftsjahr oder nach dem erfolgreichen Abschluss eines Projektes, gibt allen Mitarbeitern Sicherheit und erhöht die Motivation zur Erreichung von neuen Zielen.

Weitere weiche Faktoren sind:

  • Teamarbeit
  • Mitarbeiterführung
  • Unternehmenskultur
  • Serviceleistungen
  • Familienfreundlichkeit
  • Arbeitseinsatz

 

Zu den harten Faktoren zählen:

  • Mitarbeiterintegration
  • Mitarbeiterbetreuung
  • Gesamtvergütung
  • Personalentwicklung
  • Zieltransparenz
  • Fähigkeiten
  • Karriereperspektiven

Selbstverständlich ersetzt das Abarbeiten der vorstehenden Punkte nicht das persönliche Gespräch mit Ihren Mitarbeitern. Die Liste soll Ihnen hier nur als Arbeitsgrundlage dienen, die Ihnen den Weg zu mehr MitarbeiterBegeisterung in Ihrem Unternehmen erleichtert!

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Der demografische Wandel ist in aller Munde! Die erschreckende Erkenntnis: Die Gruppe der Menschen über 50 – die sogenannten Best Ager – ist schon heute die einzig wachsende Zielgruppe. Zudem nimmt die Bevölkerungsdichte ab. Doch wie kann der Handel darauf reagieren, wie bereiten wir uns auf die „neuen“ Kundenbedürfnisse vor? Ein Handlungsbedarf ist ab sofort gefragt, denn gerade in dieser Kundengruppe steckt enormes Potenzial und eine lukrative Kaufkraft.

Wolfgang Ronzal und Ralf Strupat

Zu diesem Thema erlebten im November 2010 rund 40 Gäste einen spannenden und informativen Abend mit dem sympathischen Vertriebsexperten Wolfgang Ronzal im BegeisterungsLand. Zu Gast in Versmold war der charismatische Referent aus Wien, der ein gefragter Experte auf diesem Gebiet (und nicht nur, weil er selbst dieser Zielgruppe angehört) ist.

Wolfgang Ronzal empfiehlt:

„50plus entscheidet Ihr Überleben am Markt. Es wird höchste Zeit. Sensibilisieren Sie vor allem Ihre jüngeren Führungskräfte und Mitarbeiter, gestalten Sie Ihre 50plus-Strategie, entwickeln Sie neue Produkte und Leistungen.“

Seine gesammelten Erfahrungen, was ältere Menschen wirklich wollen und wie Sie Ihr Unternehmen für Ältere fit machen, können Interessierte in seinem Buch 30 Minuten Marketing 50plus nachlesen.
Unsere Quintessenz des Abends: Vorausschau ist gefragt! Bieten Sie Lösungen an, bevor das Problem überhaupt entstehen kann.

… übrigens, das Buch ist auch als Weihnachtsgeschenk bestens geeignet!

In viele Städten und Städtchen in der ganzen Region wurden in der letzten Woche die Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte abgeschlossen. Heute oder in den kommenden Tagen geht es los: Die Bürgermeister und Bürgenmeisterinnen eröffnen die jeweiligen Weihnachtsmärkte und die Aussteller hoffen auch in diesem Jahr wieder auf gute Geschäfte. Wenn auch noch kein Schnee gefallen ist, so spielt doch zumindest die Temperatur mit; drei bis vier Grad machen auf jeden Fall schon mal Lust auf heiße Getränke und Co. Das Highlight auf einigen Weihnachtsmärkten in der Region sind die Eisbahnen; hier wird das volle Programm geboten. Kleine Eislaufshows á la Holiday on ice bringen eine schöne Abwechslung für das Publikum. Selbst Schlittschuhlaufen macht natürlich auch sehr viel Spaß! Probieren Sie es aus, nach wenigen Minuten sind Sie wieder in Balance und können vergnügt einige Runden auf der Eisbahn drehen!

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte bringen schöne Abwechslung in kalter Jahreszeit

Wer noch Anregungen für seine Geschenke braucht, kann sich auf den Weihnachtsmärkten schöne Ideen holen. An den Ständen mit traditionellem Handwerk lässt sich durchaus das eine oder andere aus der Region oder aus aller Welt finden. Ein kleiner Tipp: Gehen Sie doch einmal mit Ihren Kollegen oder vielleicht sogar der ganzen Abteilung auf den Weihnachtsmarkt. Vielleicht in der verlängerten Mittagspause; so kommen Sie auch mit denjenigen Kollegen ins Gespräch, mit denen Sie sonst wenige Berührungspunkte haben. Bei leckeren kulinarischen Spezialitäten und einem heißen Winter-Apfelsaft (natürlich alkoholfrei!) können Sie so einiges erfahren, was im Betrieb unausgesprochen bleibt. Schreiben Sie mir gerne, ob auch Sie mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt planen!

 Bildquelle: LianeM – Fotolia.com

Jetzt ist es bald soweit, mein neues Buch „Der Eiertanz“ wird morgen veröffentlicht – ich freue mich schon darauf! Bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar und lesen, was es mit den 7 Ks auf sich hat. Das erste K beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Kommunikation und dessen Bedeutung als wichtigstes Führungsinstrument. Kommunikation ist ein überaus spannendes Thema, welches uns jeden Tag aufs Neue begegnet. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, ob Sie alles genauso verstehen, wie es Ihr Gesprächspartner gesagt hat? Dass Sie das Gesagte gehört haben, davon gehe ich aus. Wie ist das gesprochene Wort bei Ihnen angekommen und wie interpretieren Sie es? Das ist doch viel spannender zu erfahren. In einem kurzen Auszug aus meinem neuen Buch möchte ich auf diese Thematik eingehen:

„ …1. Kommunikation

Ihr wichtigstes Führungsinstrument ist das Wort. Geführt wird durch reden, durch kommunizieren. Wenn Sie es schaffen, Ihre Mitarbeiter im Gespräch wirklich zu erreichen, die Anliegen Ihres Gegenübers zu verstehen und Ihre Anliegen deutlich rüberzubringen, ist viel gewonnen. Das hört sich einfacher an, als es ist, denn Kommunikation ist weit komplizierter, als wir uns im Alltag häufig klarmachen. Sie sagen beispielsweise ganz neutral (wie Sie meinen): «Frau Meyer, Sie denken dran, dass das Protokoll heute fällig ist, oder!?», und Frau Meyer ist zwei Tage verschnupft, weil sie sich von Ihnen «gemaßregelt» fühlt. Oder Sie selbst sind verärgert, weil Mitarbeiter Müller Ihnen eine Information über Tage schuldig bleibt, obwohl Sie ihn doch gebeten haben, sich «gleich» darum zu kümmern. Die häufigste Form der Kommunikation sei das Missverständnis, hat ein kluger Mensch einmal behauptet. Das liegt vor allem daran, dass wir weit weniger «sachlich» und «rational» sind, als wir alle gern glauben.

Kommunikationswissenschaftler gehen davon aus, dass die Sachebene unser Miteinander nur zu etwa einem Siebtel bestimmt. Gefühle und Emotionen, unausgesprochene Erwartungen und Einstellungen prägen dagegen die Beziehungsebene, auf deren Konto der Löwenanteil unserer Reaktionen geht. Dass dieses «Eisbergmodell» der Kommunikation tatsächlich stimmt, merkt an immer dann, wenn man «vernünftig» mit jemandem reden möchte, zu dem die Beziehung nicht stimmt. Ein gutes Verhandlungsergebnis zwischen zwei Geschäftspartnern, die sich zutiefst unsympathisch sind oder die sich misstrauen, ist fast unmöglich, da mögen die ausgetauschten Argumente noch so stichhaltig sein. Und wenn Frau Meyer findet, dass Sie ohnehin zu viel kontrollieren, reagiert sie auf eine arglos gemeinte Bemerkung eben allergisch. 

Kommunikation

 Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Studie der Psychologin Claudia Eilles-Matthiesen, die über hundert Berufstätige Tagebuchprotokolle nach Chefgesprächen führen ließ. Ergebnis: «Jedes fünfte Gespräch (…) löst negative Gefühle wie Angst oder Selbstzweifel aus und wird als selbstwertbedrohlich erlebt.» Wenn Sie also mit jedem Ihrer Mitarbeiter ein Gespräch pro Tag führen, ist die Gefahr groß, dass er eines pro Woche davon als «kränkend» empfindet. Da reichen meiner Erfahrung nach oft kleine Kommentare oder Gesten, die einem fast unbemerkt durchrutschen – ein Augenverdrehen, ungeduldiges Abwinken oder eine ironische Bemerkung. Ich kenne den Fall eines Junganwalts, der in einer Frankfurter Großkanzlei seine Kündigung einreichte, nachdem der Chef ihn nach einigen superstressigen Monaten freitags gegen 17 Uhr im Mantel vor dem Fahrstuhl antraf. Eine spöttische Bemerkung des Vorgesetzten – «Ich wusste gar nicht, dass Sie einen Halbtagsjob haben, Herr Sowieso» – brachte das Fass zum Überlaufen.

Weil das Thema Kommunikation im Führungsalltag so enorm wichtig ist, finden Sie im nächsten Kapitel ausführliche Tipps dazu («So reden Sie am besten mit Ihrer Mannschaft», Seite 129ff.). Daneben hilft einem schon das Bewusstsein für die Untiefen der Kommunikation, das einen vorsichtiger formulieren und eher mal ein klärendes Gespräch suchen lässt. Verbessern Sie Ihre Kommunikationsstärke auch durch regelmäßige Fortbildungen. «Richtig miteinander reden» lernt man während der üblichen Ausbildung kaum. 

2. Konsequenz

Halten Sie sich an Regeln, die Sie aufgestellt haben, und zwar kom promisslos. Wer heute so und morgen anders verfährt, wer in ähnlichen Situationen ganz verschieden reagiert oder von den Mitarbeitern unterschiedliches Verhalten verlangt, wird in ihren Augen unberechenbar. Ein Extrembeispiel für Inkonsequenz sind tyrannische Chefs. Wenn Sie selbst einmal das Vergnügen hatten, für jemanden zu arbeiten, der Sie gestern als «totale Niete» beschimpfte und heute bei ähnlichen Ausgangsbedingungen über den grünen Klee lobt, kennen Sie den Effekt dieses Verhaltens: Man stumpft ab …“

Freuen Sie sich auf die weiteren 6 Ks und deren Bedeutung! Dies und noch viel mehr in meinen neuen Buch “Der Eiertanz” – Bestellen Sie Ihr Exemplar noch heute.

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