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Kundenbindungsprogramme: Auf Kundenbedürfnisse eingehen

17. September 2009 von Ralf R. Strupat

Kundenakquise ist ein hartes Geschäft – insbesondere die Kaltakquise erwischt häufig nicht nur den Kunden kalt.

Dagegen müsste es doch eine Wohltat sein, einen Kunden an sich zu binden: Hat man für den Kunden gute Arbeit geleistet, kommt es häufig zu einem Vertrauensverhältnis. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass der Kunde aus irgendwelchen Gründen abspringt.

Hier muss sich das Unternehmen die Frage stellen, ob die Arbeit für den Kunden getan war. Oder hat man versäumt, zu handeln, um den Kunden auch weiterhin „bei der Stange“ zu halten?

Kundenbindungsprogramme versus Kundenbedürfnisse

Kundenbindungsprogramme bleiben häufig hinter den Erwartungen der Unternehmen zurück: Einer der Gründe liegt in der Diskrepanz zwischen Kundenbindungsmaßnahmen und Kundenbedürfnissen.

Kundenbindungsprogramme, wie etwa spezielle Bonusprogramme, sind nur dann erfolgreich, wenn das Unternehmen ausreichend Informationen über die Zielgruppe hat. Die Kundenakzeptanz steigt, wenn die Kundenbindungsprogramme in die gesamte Marketing-Strategie eingebettet werden.

Kundenbindungsprogramme für Ihre Kunden

Welche Kundenbindungsprogramme nutzen Sie, um Ihre Kunden zu begeistern? Coupons, Payback-Karten oder ausgefallene Aktionen? Ich freue mich auf Ihre Ideen. Es darf in den Kommentaren ab sofort kräftig “gebrainstormt” werden.

Kundenbindung “bis(s) zum Morgengrauen”

4. August 2009 von Ralf R. Strupat

Sicher haben Sie schon gemerkt, welcher Film die Überschrift dieses Artikels geprägt hat. Mit dem Teenie-Streifen „Twilight“ ist Hollywood der Kinoerfolg 2008/2009 gelungen. Twilight hat es geschafft, ein Millionen-Publikum an sich zu binden – der Erfolg und die damit verbundenen Gewinne sind phänomenal.

Was das „Zwielicht“ dieses Films mit dem Thema dieses Weblogs zu tun haben soll, lässt sich leicht erklären: Er zeigt, wie Kundenbindung funktioniert. So konnten nicht nur die Kinosäle durch den Ansturm des zumeist jungen Publikums satte Gewinne einfahren; durch ein geschicktes Merchandising und zahlreiche Fan-Aktionen wurden die Umsätze noch weiter gesteigert. Der zweite Teil steht sicher schon den Startlöchern und wird ebenfalls starken Zuspruch bei der anvisierten Zielgruppe finden.Wäre für meinen Geschmack viel zu langatmig.

Kundenbindung als verkaufsförderndes Element

Es geht auch im Filmgeschäft um Kundenbindung. Doch wie lässt sich diese in kleinen und mittelständischen Unternehmen, im Einzelhandel und anderen Branchen entwickeln? Lassen sich Kundenbindungsprogramme im „Zwielicht der Dämmerung“  – also gewissermaßen zwischen Tür und Angel entwickeln? Die Antwort versteht sich (fast) von selbst. Die Idee finde ich wirklich gut.

Es braucht schon etwas „Biss“, um die Motivation nicht zu verlieren und bis zum Morgengrauen durchzuhalten. Dabei ist nicht selten ein Umweg nötig: Vor einer erfolgreichen Kundenbindung steht zunächst einmal die Mitarbeiterbindung. Schließlich fällt es Angestellten, die von Ihrem Unternehmen, Ihren Leistungen und Ihren Produkten begeistert sind, sehr viel leichter, neue Ideen mit einzubringen und für eine nachhaltige Kundenbindung zu sorgen.

Kundenbindung fängt mit Mitarbeiterbindung an

Das Wir-Gefühl im Unternehmen stärken – dies fängt bereits mit der täglichen Kommunikation im Betrieb an, geht über Meetings, gemeinsame Veranstaltungen (Mitarbeiter-Essen, Ausflüge etc.), bis hin zu gezielten Seminaren, in denen Sie hinter die Kulissen Ihres Teams schauen.

Sind Ihre Mitarbeiter mit Begeisterung bei der Arbeit, und damit produktiv? — Sollten Sie bei der Beantwortung dieser Frage zögern, macht es schon Sinn, sich über eine Mitarbeitermotivation Gedanken zu machen – mit Seminaren, die begeistern und die bestimmt auch mal bis(s) zum Morgengrauen dauern können…