Vor einigen Tagen unterhielt ich mich mit einer Gruppe junger Mütter. Eine der jungen Frauen erzählte mir begeistert, dass ihr Arbeitgeber – eine Apotheke in der niedersächsischen Kreisstadt Melle – ein tolles Beschäftigungsmodell für Mitarbeiterinnen in Elternzeit bereitstellt. Es ist auf Wunsch der Frauen möglich, zwei oder drei halbe Tage zu arbeiten sowie Krankheits- oder Urlaubsvertretungen zu übernehmen. So bleiben die jungen Mütter im Job auf dem Laufenden und der spätere Wiedereinstieg ist für beide Seiten einfacher. Auch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Seminare der Pharmaindustrie werden den Frauen während der Elternzeit angeboten.
Ausgeglichene Mütter und zufriedene Kinder
Ein besonders schöner Nebeneffekt dieses Arbeitszeitmodells ist, dass nicht nur die Mutter zufriedener ist, sondern auch die Kinder von einer ausgeglichenen Mutter profitieren, so sagte mir die junge Frau.
Dieses und auch viele weitere Arbeitszeitmodelle werden in Zukunft immer wichtiger werden, denn so ist es auch für gut ausgebildete Frauen möglich, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Die Arbeitgeber können mit sehr engagierten und motivierten Angestellten punkten und – ganz wichtig – natürlich auch von zufriedenen Kunden profitieren. … weiter so liebe Unternehmer, nehmen Sie sich diese Apotheke als Vorbild! In Zukunft werden flexible Arbeitszeitmodelle an Bedeutung gewinnen, gerade wenn es darum geht, Fachpersonal für das Unternehmen neu zu gewinnen. Auch kann eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit die Personalfluktuation reduzieren – schließlich bleiben zufriedene Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber länger treu!


















