Artikel-Schlagworte: „Kommunikationstraining“

Der Trend begann in Frankreich, genauer gesagt in Paris; dort verschönern viele Mitarbeiter in den Büros die Fenster mit Post-it-Kunstwerken. In den gegenüberstehenden Gebäuden liegen die Mitarbeiter mancherorts sogar im regelrechten Wettstreit darüber, wer die schönsten Fensterbilder aus Post-its kreiert. Jetzt sorgt das zweckentfremdete Büromaterial auch in Deutschland für Aufsehen, denn der Trend ist nun auch bei uns angekommen.

Post-it-Kunstwerke am Arbeitsplatz sorgen in Paris für Begeisterung

Einige Auszüge aus dem künstlerischen Wirken können Sie unter www.postitwar.com sehen – machen Sie sich selbst ein Bild über die Kunstwerke aus den kleinen selbstklebenden Zettelchen.

Selbstklebende Zettel als übergroße Sonnenblumen oder Superman

So nehmen die Angestellten nun den Kampf gegen eine mögliche Langeweile am Arbeitsplatz auf und haben diese kreative Beschäftigung entdeckt. Seit diesem Sommer können die Passanten in den Fenstern von vielen Unternehmen in Paris die bunten Kunstwerke aus den kleinen Klebezetteln bewundern. Wie ein Lauffeuer sprach sich die Idee herum und nun sind in ganz Paris Wettkämpfe um das schönste und kreativste Fensterbild aus Post-its entstanden. Viele Mitarbeiter und auch die Vorgesetzten sehen in dieser künstlerischen Betätigung auch eine soziale Komponente, so gebe es heute viel mehr Kontakte mit den Mitarbeitern anderer Firmen. Auch in Hamburg und Köln hat man bereits erste Fensterbilder aus Post-its gesichtet!

Durch Post-its zu mehr Kreativität

In Frankreich unterstützen viele Chefs und Arbeitgeber die Künstler in den eigenen Reihen – es hat wohl auch noch keine Beschwerden über einen erhöhten Verbrauch an Post-its gegeben und auch haben die Mitarbeiter die Arbeit nicht vernachlässigt. Die französischen Führungskräfte begrüßen es sogar, dass sich die Mitarbeiter für eine gewisse Zeit vom Bildschirm lösen, um so der Kreativität neuen Nährwert zu geben. Damit die Kunstwerke nicht zu Schaden kommen, wenn der Fensterputzer im Anmarsch ist, haben etliche Chefs sich entschlossen, die Kunstwerke der Mitarbeiter auf große Papierflächen zu kleben und aufzubewahren.

… mal sehen, ob sich dieser Trend auch in Ostwestfalen durchsetzt :-) !

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Perfekte Termineinhaltung begeistert Patienten

27. Juli 2011 von Ralf R. Strupat

Wer kennt das nicht – trotz eines vereinbarten Termins warten Sie stundenlang beim Arzt im Wartezimmer darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Während dieser unschönen, langen Wartezeit denken mache von uns sicherlich daran, was sie alles während dieser Zeit hätten tun können – Einkaufen, Auto waschen, Rasen mähen, schnell wieder im Büro sein und so weiter. Das steigert dann natürlich nicht unbedingt die Laune!

Perfekte Termineinhaltung begeistert Patienten

Andere wiederrum freuen sich sogar über diese Auszeit, die es ihnen ermöglicht, zum Beispiel Zeitschriften im Wartezimmer zu lesen oder einfach ihren Gedanken nachzuhängen. Auf jeden Fall ist die Stimmung in vollen Wartezimmern nicht immer die Beste!

Terminmanagement regelt Patientenfluss

So muss es nicht sein. Es geht auch ganz anders. Das beweist, dass ein cleveres Terminmanagement in Arztpraxen dafür sorgen kann, dass der Patientenfluss reibungslos funktioniert. Wie herrlich ist es doch, wenn die Wartezeit maximal zehn Minuten beträgt und die gutgelaunte Arzthelferin einem die Tür zum Behandlungsraum öffnet.

Vorliebe für „Kurzaufenthalt“ im Wartezimmer

Damit ein Arztbesuch möglichst kurz verläuft und Termine auch eingehalten werden können, dafür müssen allerdings beide Parteien sorgen; die Praxis mit einem funktionierenden Terminmanagement und die Patienten selbst mit der pünktlichen Einhaltung der vergebenen Termine. Nur wenn Praxisteam und Patienten am gleichen Strang ziehen, klappt es auch mit dem „Kurzaufenthalt“ im Wartezimmer!

Was haben Sie für Erfahrungen mit Arztterminen und Wartezeiten bei Ärzten gemacht? Schreiben Sie mir gerne einen Kommentar dazu – ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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Wenn wir auf jemanden zugehen, auf einen neuen Kunden, einen neuen Vorgesetzten oder einen neuen Kollegen – immer zählt der erste Eindruck so stark, dass er uns dazu veranlasst, diesen Menschen in eine bestimmte Schublade einzusortieren. Beim ersten Eindruck kommt es entscheidend auf unsere Körperhaltung und den Gesichtsausdruck an. Auch unser Sprachstil fließt in die Beurteilung des ersten Eindrucks mit ein! Um überzeugend und kompetent auf die Menschen in unserer Umgebung zu wirken, spielt die Begeisterung eine wesentliche Rolle.

Für Vorgesetzte wie für Mitarbeiter gilt: „Der erste Eindruck zählt!“

Denn wer erfolgreich verkaufen will, der braucht neben fachlicher Kompetenz unbedingt die Fähigkeit zu begeistern – für sein Produkt, seine Dienstleistung und ganz besonders für sich selbst!

Mit Begeisterung verkaufen!

Sie wissen es wahrscheinlich bereits selbst – und das nicht erst seit Samy Molcho – unsere Körpersprache ist die wichtigste und ehrlichste Sprache. Da können wir uns drehen und wenden wie wir wollen, versuchen uns zu verstellen; es wird alles nichts nützen, denn unsere Körpersprache wird uns verraten. Die echten Gefühle und Gedanken kann derjenige richtig deuten, der sich mit diesem Thema beschäftigt hat und die eigenen sowie die Körpersignale des Gegenübers einzuschätzen weiß. Anerkannte Studien sind zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Großteil der Kunden neben der fachlichen Kompetenz eines Verkäufers auch eine emotionale Kompetenz erwartet.

Wer Begeisterung verbreitet, hat Erfolg

Auch in anderen Bereichen des täglichen Zusammenlebens kann es von großem Wert sein, mit dem richtigen Einsatz der eigenen Körpersprache eine nachhaltige Wirkung zu erzielen und so auch großen Herausforderungen gelassen entgegentreten zu können. Trainieren Sie Ihre nonverbale Kommunikationsfähigkeit und verstärken Ihre Körpersprache positiv – lernen Sie anhand von Fachbüchern oder in Seminaren, – beispielsweise bei der Expertin Monika Matschnig – wie Sie mit der richtigen Körpersprache punkten können!

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und eine Menge Begeisterung bei der Entdeckung der richtigen Körpersprache!

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Was haben Hollywood-Filme und Vorträge gemeinsam? In beiden Fällen soll das Publikum begeistert sein und sich bestmöglich unterhalten fühlen. Doch in der Praxis sind viele Präsentationen leider selten reif für einen Oscar. Über 84 Prozent aller Vorträge in Deutschland gelten als langweilig oder das Publikum bezeichnet sie sogar als einschläfernd – das muss nicht sein!

Spannung und Überraschung begeistern das Publikum bei Präsentationen!

Wie Sie jede Präsentation filmreif gestalten können, zeigt der Experte für Präsentation und Wirkung Michael Moesslang in seinem Buch „So würde Hitchcock präsentieren“. Der Autor stellt Stilmittel und Techniken vor, mit denen Hitchcock seine Zuschauer fesselte, und erklärt, wie jeder die Prinzipien des „Großmeisters of Suspense“ für seine Präsentation nutzen kann. Michael Moesslang gehört zu Deutschlands Top 100 Excellence Trainern, ist Dozent an der BAW und Hochschule München und arbeitet als Coach und Autor.

Präsentieren wie ein Profi!

Von der richtigen Planung und Vorbereitung bis hin zum Einsatz der perfekten Bildsprache finden Sie zahlreiche Tipps und Tricks für eine spannungsgeladene Darstellung. Die gespannte Erwartung der Menschen, was kommt, wohldosierter Humor und überraschende Wendungen, gehören zu den wichtigsten Methoden, um ein Publikum – visuell oder akustisch – in den Bann zu ziehen.

Mit den zahlreichen Hilfestellungen aus dem Buch gelingt es wirklich jedem, die oftmals trockenen Themen des Arbeitsalltags interessant aufzubereiten und das Publikum nicht zu langweilen.

Fazit: Mit diesem Buch gehören einschläfernde Präsentationen nach Schema F endgültig der Vergangenheit an. … das Buch ist übrigens ab dem 19. Mai 2011 im Handel erhältlich!

Bildquelle: Michael Moesslang

So oder ähnlich könnten wir den Projekttag vom 14. März beschreiben, den die 56 Versmolder Hauptschüler der neunten Klasse mit ihrem Adler-Seminar verbracht haben. Im Umgang mit den majestätischen Greifvögeln lernen die Jugendlichen, wie wichtig es ist, nicht als Ente sondern als Adler durchs Leben zu gehen.

Der Adler ist gelandet! - Jetzt kommt es auf die Eigenmotivation an

 

Sie sollen so erfahren, dass sie nur dann Erfolg im Leben haben, wenn sie stets hellwach sind, ihre volle Aufmerksamkeit in ihre Aufgaben stecken und „Biss“ zeigen – wie ein Adler, der gibt bei der Jagd nach Beute (Erfolg) auch niemals auf.

Schulleitung und Klassenlehrer sind begeistert vom Projekttag „Adlerflug“

Der Projekttag mit den 56 Versmolder Schülern war ein wirklich bunter, ereignis- und ergebnisreicher Tag – das meint auch die Schulleiterin Elisabeth Suer, die das Projekt „Adlerflug“ am liebsten mit in das Schulprogramm der Hauptschule Versmold aufnehmen möchte und sich dafür stark macht.

Mein besonderer Dank gilt neben dem Team der Falknerei Pierre Schmidt auch Ardeschyr Hagmaier, meinem Kollegen, der als Problemlösungsexperte Nummer 1 in Deutschland und Autor des Buchs „Ente oder Adler“ bereits mehrmals zu Besuch im BegeisterungsLand war, dafür, dass sich dieser wichtige Projekttag für die Schüler kostenlos möglich machen ließ.

Beide unterstützen das Projekt nach Kräften; Ady Hagmaier durch seinen kurzweiligen Input und pfiffigen Workshop „Ente oder Adler – Vom Problemsucher zum Lösungsfinder“ und Pierre Schmidt mit den beeindruckenden großen Greifvögeln, die die Adlerprinzipien spürbar werden ließen. Mein Team und ich haben die Türen des BegeisterungsLandes für die Schüler gerne geöffnet, denn wir wollen, dass die Jugendlichen sich begeistern und wissen, welche Erfolgsschritte Ihnen helfen, um einen guten Start in ihr Berufsleben zu meistern!

  … und unser „Patenkind“, der stolze Weißkopfseeadler Alaska war übrigens auch mit von der Partie! 

Wir  wünschen uns, dass diese Form des „Adlerseminares“ im BegeisterungsLand auch für die  nachfolgenden neunten Schülerklassen stattfinden kann, denn die Kombination von Wissensvermittlung gepaart mit Freude und spannendem Erlebnischarakter der besonderen Art, ist nicht nur eine tolle Erfahrung, sondern auch Ansporn zur Selbstmotivation und Begeisterungsfähigkeit!

Bild Mitte rechts: Von links nach rechts – Ady Hagmayer, Elisabeth Suer (Schulleiterin der HSV), Ralf R. Strupat, Thorsten Klute (Bürgermeister von Versmold), Pierre Schmidt (Falknerei Pierre Schmidt), Herr Ottmann (Klassenlehrer der 9a), Frau Kuper (Klassenlehrerein 9b) und in der Mitte Weißkopfseeadler “Alaska”

Der ehemalige Verteidigungsminister ist gerade über seine Mogeleien gestolpert und musste wegen der Plagiatsaffäre seinen Hut nehmen. Auch wenn es um den Lebenslauf für eine Bewerbung geht, haben viele Personalchefs schon die haarsträubensten Dinge erlebt. Da werden Zeugnisse oder gar Diplome gefälscht und Noten „verschönert“, Auszeiten im Ausland als Sprachurlaub getarnt oder gar große Lücken im Lebenslauf als Zeit der ehrenamtlichen Tätigkeit verkauft.

Bitte keine Schummeleien - das gilt auch für die Bewerbung!

Aufpassen müssen diese Kandidaten dann beim Vorstellungsgespräch – sehr leicht geraten die Bewerber im Gespräch bei den gefälschten Daten dann ins Schwimmen, weil sie auf gestellte Fragen keine überzeugenden Antworten geben können.

Mogeln ist kein Kavaliersdelikt!

So kann leicht der Verdacht der Mogelei aufkommen und wir alle wissen ja: Wer einmal mogelt oder lügt, dem glaubt niemand mehr! Deshalb ist es gerade am Anfang eines Arbeitsverhältnisses wichtig, Klarheit zu schaffen, um nicht gleich das Vertrauen durch Mogeleien zu beschädigen oder gar zu zerstören. Trotz Lücken im Lebenslauf oder abgebrochenem Studium ist es nicht unmöglich, den Traumjob zu finden. Wer ehrlich ist und seine echten Stärken in der Bewerbung herausstellen kann, hat die besten Chancen – auch beim Vorstellungsgespräch!

Wie sehen Sie das – ist bei Ihnen eine kleine Schummelei erlaubt oder ist das Mogeln ein echtes „no go“? Ich bin gespannt auf Ihre Meinungen und freue mich auf Kommentare von Ihnen.

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Der Flashmob oder wenn Werbung sich neue Wege sucht!

13. Dezember 2010 von Ralf R. Strupat

Der Flashmob ist eine neuere Form von Aktionskunst, die manchmal auch als virales Marketing gelten kann. Das Wort Flashmob setzt sich aus den englischen Begriffen Flash wie Blitz und mob von mobilis gleich beweglich zusammen, und bedeutet eine aufgewiegelte Volksmenge oder quirlige Menschenmenge. Ein Flashmob findet auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Gebäuden statt, deshalb können nichtinformierte Menschen auch ganz einfach in einen Flashmob hineingeraten.

Die Teilnehmer, die sich nicht persönlich kennen müssen, sind vorher über den genauen Ablauf per Weblogs, Online-Communitys, E-Mails oder über Mobiltelefone informiert worden. Ein Flashmob, dass ist das geplante Zusammentreffen von Menschen, die eine bestimmte Handlung zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort durchführen wollen. Das kann einfach sein, dass auf ein akustisches Signal hin in der Bewegung innegehalten wird, die Teilnehmer sich spontan umarmen, herumspringen oder laut anfangen zu singen. Dazu schauen Sie sich bitte das Video des Flashmobs im Einkaufszentrum Werrepark in Bad Oeynhausen an.

Begeisterung über gelungenen Flashmob

Diese Aktionen sind auch in der Hinsicht etwas besonderes, als dass die nichteingeweihten Personen völlig überrascht reagieren. Manch einer schüttelt den Kopf und fragt sich wohl, was das denn für ein Unsinn ist – andere wiederum finden diese Inszenierung so spannend, dass sie es sofort via Handy filmen und ihren Freunden mitteilen oder den Film ins Netz stellen. Die Verbreitung dieser Flashmobs läuft ausschließlich übers Internet und gilt als eine der Neuerungen der Online-Community, die hauptsächlich die neuen Medien wie Internet, Smartphones und die neuen Tablet-PCs benutzen. Ein besonders schönes Beispiel ist der Flashmob von T-Mobile auf dem Londoner Flughafen.

Zunehmend nutzen auch die großen Unternehmen diese Kanäle, um darüber Produkte und Dienstleistungen in den Focus zu stellen. Was halten Sie von diesen neuen Kanälen? Schreiben Sie mir gerne dazu einen Kommentar.

Jetzt ist es bald soweit, mein neues Buch „Der Eiertanz“ wird morgen veröffentlicht – ich freue mich schon darauf! Bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar und lesen, was es mit den 7 Ks auf sich hat. Das erste K beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Kommunikation und dessen Bedeutung als wichtigstes Führungsinstrument. Kommunikation ist ein überaus spannendes Thema, welches uns jeden Tag aufs Neue begegnet. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, ob Sie alles genauso verstehen, wie es Ihr Gesprächspartner gesagt hat? Dass Sie das Gesagte gehört haben, davon gehe ich aus. Wie ist das gesprochene Wort bei Ihnen angekommen und wie interpretieren Sie es? Das ist doch viel spannender zu erfahren. In einem kurzen Auszug aus meinem neuen Buch möchte ich auf diese Thematik eingehen:

„ …1. Kommunikation

Ihr wichtigstes Führungsinstrument ist das Wort. Geführt wird durch reden, durch kommunizieren. Wenn Sie es schaffen, Ihre Mitarbeiter im Gespräch wirklich zu erreichen, die Anliegen Ihres Gegenübers zu verstehen und Ihre Anliegen deutlich rüberzubringen, ist viel gewonnen. Das hört sich einfacher an, als es ist, denn Kommunikation ist weit komplizierter, als wir uns im Alltag häufig klarmachen. Sie sagen beispielsweise ganz neutral (wie Sie meinen): «Frau Meyer, Sie denken dran, dass das Protokoll heute fällig ist, oder!?», und Frau Meyer ist zwei Tage verschnupft, weil sie sich von Ihnen «gemaßregelt» fühlt. Oder Sie selbst sind verärgert, weil Mitarbeiter Müller Ihnen eine Information über Tage schuldig bleibt, obwohl Sie ihn doch gebeten haben, sich «gleich» darum zu kümmern. Die häufigste Form der Kommunikation sei das Missverständnis, hat ein kluger Mensch einmal behauptet. Das liegt vor allem daran, dass wir weit weniger «sachlich» und «rational» sind, als wir alle gern glauben.

Kommunikationswissenschaftler gehen davon aus, dass die Sachebene unser Miteinander nur zu etwa einem Siebtel bestimmt. Gefühle und Emotionen, unausgesprochene Erwartungen und Einstellungen prägen dagegen die Beziehungsebene, auf deren Konto der Löwenanteil unserer Reaktionen geht. Dass dieses «Eisbergmodell» der Kommunikation tatsächlich stimmt, merkt an immer dann, wenn man «vernünftig» mit jemandem reden möchte, zu dem die Beziehung nicht stimmt. Ein gutes Verhandlungsergebnis zwischen zwei Geschäftspartnern, die sich zutiefst unsympathisch sind oder die sich misstrauen, ist fast unmöglich, da mögen die ausgetauschten Argumente noch so stichhaltig sein. Und wenn Frau Meyer findet, dass Sie ohnehin zu viel kontrollieren, reagiert sie auf eine arglos gemeinte Bemerkung eben allergisch. 

Kommunikation

 Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Studie der Psychologin Claudia Eilles-Matthiesen, die über hundert Berufstätige Tagebuchprotokolle nach Chefgesprächen führen ließ. Ergebnis: «Jedes fünfte Gespräch (…) löst negative Gefühle wie Angst oder Selbstzweifel aus und wird als selbstwertbedrohlich erlebt.» Wenn Sie also mit jedem Ihrer Mitarbeiter ein Gespräch pro Tag führen, ist die Gefahr groß, dass er eines pro Woche davon als «kränkend» empfindet. Da reichen meiner Erfahrung nach oft kleine Kommentare oder Gesten, die einem fast unbemerkt durchrutschen – ein Augenverdrehen, ungeduldiges Abwinken oder eine ironische Bemerkung. Ich kenne den Fall eines Junganwalts, der in einer Frankfurter Großkanzlei seine Kündigung einreichte, nachdem der Chef ihn nach einigen superstressigen Monaten freitags gegen 17 Uhr im Mantel vor dem Fahrstuhl antraf. Eine spöttische Bemerkung des Vorgesetzten – «Ich wusste gar nicht, dass Sie einen Halbtagsjob haben, Herr Sowieso» – brachte das Fass zum Überlaufen.

Weil das Thema Kommunikation im Führungsalltag so enorm wichtig ist, finden Sie im nächsten Kapitel ausführliche Tipps dazu («So reden Sie am besten mit Ihrer Mannschaft», Seite 129ff.). Daneben hilft einem schon das Bewusstsein für die Untiefen der Kommunikation, das einen vorsichtiger formulieren und eher mal ein klärendes Gespräch suchen lässt. Verbessern Sie Ihre Kommunikationsstärke auch durch regelmäßige Fortbildungen. «Richtig miteinander reden» lernt man während der üblichen Ausbildung kaum. 

2. Konsequenz

Halten Sie sich an Regeln, die Sie aufgestellt haben, und zwar kom promisslos. Wer heute so und morgen anders verfährt, wer in ähnlichen Situationen ganz verschieden reagiert oder von den Mitarbeitern unterschiedliches Verhalten verlangt, wird in ihren Augen unberechenbar. Ein Extrembeispiel für Inkonsequenz sind tyrannische Chefs. Wenn Sie selbst einmal das Vergnügen hatten, für jemanden zu arbeiten, der Sie gestern als «totale Niete» beschimpfte und heute bei ähnlichen Ausgangsbedingungen über den grünen Klee lobt, kennen Sie den Effekt dieses Verhaltens: Man stumpft ab …“

Freuen Sie sich auf die weiteren 6 Ks und deren Bedeutung! Dies und noch viel mehr in meinen neuen Buch “Der Eiertanz” – Bestellen Sie Ihr Exemplar noch heute.

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Wir alle fühlen uns in der sogenannten Komfortzone wohl, denn hier ist uns das Leben vertraut. In dieser Zone brauchen wir keine Angst haben, besteht sie doch aus ganz viel Routine, die uns nur zu vertraut ist. Vertraute Abläufe sind bequem und risikolos, manchmal allerdings auch langweilig und starr, findet ein Mensch in dieser Zone doch kaum geistige Erweiterung oder eine Art von mentalem Wachstum. Alles verläuft immer gleich; zuhause in der Partnerschaft ebenso wie im Arbeitsalltag. Eigentlich ist jeder Tag so wie der vorherige – und der nächste wird wieder so werden wie der vergangene Tag! Wer so lebt, kann sehr leicht den Anschluss im Beruf verpassen oder die menschliche Neugierde auf Neues aufs Spiel setzen.

veraenderung

Seien Sie doch mal wieder mutig und verlassen die bewährte „Tretmühle“ – trauen Sie sich Veränderungen zu.

Veränderungen positiv wahrnehmen und neue Begeisterung versprühen

Vertreten Sie in Gesprächsrunden doch einmal Ihre Meinung, argumentieren Sie ruhig einmal leidenschaftlicher für eine Sache oder melden sich beispielsweise bei der Volkshochschule zu einem Kurs in Business-Englisch an. Entwickeln Sie sich weiter und treten in die sogenannte Lernzone ein; hier erwartet Sie Neues und Spannendes, das Ihr Leben auf jeden Fall bereichern wird. Lernen Sie so ungewohnte Situationen zu meistern und erweitern Sie den eigenen Horizont. Erleben Sie, wie aufregend es sein kann, wenn außergewöhnliche Situationen erlebt und „überlebt“ werden.

Wieder aufblühen und neue Wege erschließen

Menschen blühen durch das Hineingleiten in die Lernzone auf und erfinden sich oft ganz neu. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Ausstrahlung und das Verhalten dieser Personen, ganz gleich, ob es sich hier um Mitarbeiter oder Vorgesetzte handelt. Die erlebten Erfolge lassen diese Menschen offener werden und sie füllen auch ihren Job mit neuer Begeisterung. Übrigens haben Personen, die sich in der Lernzone wohl fühlen und sich dort „ausbreiten“, dann auch eine vergrößerte Komfortzone! Probieren Sie es doch einfach einmal aus – wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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Frische Seminare im BegeisterungsLand

17. Februar 2010 von Ralf R. Strupat

Die ersten Sonnenstrahlen in diesen Tagen lassen uns bereits erahnen, dass der Frühling nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Mit dem Ende der Winterzeit hat auch unsere Winterpause ein Ende und wir starten mit neuen Seminaren ab März mit neuer Energie durch und wollen auch Sie begeistern. Lernen Sie unsere Seminar-Angebote im ersten Halbjahr 2010 kennen.

Vom Adlerflug bis zur FISH!-Strategie – Lassen Sie sich begeistern!

In ungeahnte Höhen werden wir mit Deutschlands Problemlösungsexperten Nr. 1, Ardeschyr Hagmaier am 16. März 2010 aufsteigen. Hagmaier wird an Ihrem privaten und beruflichen Erfolg feilen und Ihnen zu ganz neuen Sichtweisen aus der Adlerperspektive verhelfen. In Begleitung eines Falkners werden wir gemeinsam mit Ihnen einen Adler steigen lassen.

Mit einer Reise ins BegeisterungsLand geht es am 22. April 2010 packend weiter. Und auch der Mai verspricht dieses Jahr ein Highlight zu werden. „Begeisterung als Lebenselixier“ lautet der Titel unseres Mai-Seminars, das Begeisterungsexperte Ralf R. Strupat leitet.

Sechs spannende Seminare im BegeisterungsLand

Ende Mai und Anfang Juni haben wir den Experten für die FISH!-Philosophie Virgil Schmid wieder bei uns zu Besuch. Anhand des weltberühmten Pike-Place-Fischmarkt in Seattle, USA zeigt uns der Schweizer Schmid warum dieser Markt vom US-Fernsehsender CNN zum beliebtesten Arbeitsplatz der Vereinigten Staaten gewählt wurde und was wir in Deutschland davon lernen können.

Melden Sie sich für unsere Begeisterungs-Seminare unter http://www.begeisterung.de/cgi-bin/seminare.cgi an. Wir freuen uns auf Sie!