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14 Tage sind es noch bis zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika und die Hiobsbotschaften im deutschen Team werden von Woche zu Woche mehr. War es vor einem Monat die Rippen-Verletzung vom neuen Stammtorhüter René Adler, mussten in der vergangenen Woche auch Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack und sein Vertreter im Mittelfeld Christian Träsch verletzungsbedingt absagen. Können wir nun überhaupt noch Hoffnungen auf den Titel und ein neues Sommermärchen bei der WM in Südafrika haben?

Weltmeister oder nur Meister der Herzen?

An das Sommermärchen 2006 können wir uns alle noch erinnern – fast so, als wäre es erst ein Jahr her. Im eigenen Land wurden wir vor vier Jahren (leider nur) Weltmeister der Herzen. Dennoch überzeugte unsere Mannschaft durch leidenschaftlichen Fußball und vollen Einsatz für das Team. Die gute Leistung setzte das DFB-Team vor zwei Jahren bei der Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich weiter fort. Erst im Finale stoppten die Spanier unser Team durch ein 1:0.

Mit dieser Ausgangslage könnten wir uns normalerweise entspannt zurücklehnen und uns auf ein spannendes Fußballfest vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 in Südafrika freuen. Doch die Verletzungen wichtiger Leistungsträger und manch diskussionswürdige Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw beeinträchtigen unsere Vorfreude und Begeisterung ein wenig.

Die Aufstellung macht immer noch der Trainer

Gehen wir einmal durch die einzelnen Mannschaftsteile, so fällt auf, dass nur aus der Verteidigung kein Wehklagen zu hören ist. Die Torwartfrage ist bis zum heutigen Tag nicht eindeutig geklärt, da Jogi Löw es verpasst hatte, rechtzeitig einen zweiten Torwart zu benennen. Aller Voraussicht nach, wird Manuel Neuer zwischen den Pfosten stehen, aber sicher ist das nicht.

Das Mittelfeld macht uns derzeit wohl die meisten Sorgen. Hoffnungs- und Leistungsträger Michael Ballack wird verletzungsbedingt nicht an der WM teilnehmen können, sein Ersatz Christian Träsch verletzte sich ebenfalls. In unserem Mittelfeld fehlen weitere international erfahrene Spieler, die das Spiel gestalten können. Nicht umsonst werden Rufe nach Thorsten Frings oder Sami Khedira laut.

Im Sturm wird Miro Klose vermutlich gesetzt sein. Bei den Bayern – seinem derzeitigen Club – ist Klose hauptsächlich Auswechselspieler. Und auch sein Sturmpartner Lukas Podolski hat alles andere als eine gute Saison beim 1. FC Köln hinter sich. Immerhin trifft er im Nationalmannschaftsdress.

Müssen wir also Angst haben um den Titel oder das frühzeitige Aus nach der Vorrunde? Ich persönlich glaube nicht, dass wir diese Angst haben müssen. Deutschland war schon immer eine gute Turnier-Mannschaft, die vor Ort bewiesen hat, welcher Team-Geist in den 23 Spielern steckt. Und auf diesen Spirit und diese BeGEISTerung sollten wir uns ebenso einlassen.

Der Song zur Fußball-WM

5. Mai 2010 von Ralf R. Strupat

Heute auf den Tag genau sind es noch 36 Tage bis zum Anpfiff der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Dann werden wir wieder in Fanmeilen gebannt auf Videoleinwände schauen, schwarz-rot-gelbe Fahnen schwenken und unsere Mannschaft (hoffentlich) bejubeln.

Und seit einigen Wochen ist auch endlich der passende WM-Hit veröffentlicht. Der offizielle Coca Cola WM-Song ist auch mein persönlicher Favorit für begeisternde Fan-Stimmung vor, während und nach den WM-Spielen. Hören Sie doch einfach mal herein und lassen Sie sich von der Stimmung mitreißen.

Vorsicht: Ohrwurm-Gefahr!

Möglicherweise kommt die Warnung zu spät und Sie haben sich das Video bereits angesehen. Italienische, irische, deutsche und mexikanische Fans reißen die Arme in die Höhe, das runde Leder landet im Tor-Netz und die Begeisterung kennt keine Grenzen. So wünschen wir uns den Fußball-Sommer! Und das Lied verbindet alles: Schlachtrufe der Fans, afrikanische Trommeln und Rhythmen sowie den typischen Fußballsound.

Erinnern Sie sich noch an den Hit der WM 2006 im eigenen Land? Was ist aus „54, 74, 90, 2010“ von den Sportfreuden Stiller geworden? Welche (alten und neuen) Fußballhits dürfen für Sie bei keiner WM-Feier fehlen? Ich freue mich auf Ihre Vorschläge.

Am heutigen Dienstag sind es noch genau 100 Tage bis zum Anpfiff der Fußball-WM im Soccer City Stadium in Johannesburg. Mit immer größer werdender Vorfreude schaut die Fußballwelt nach Südafrika. In meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich Ihnen jemanden vorstellen, der das wundervolle Land jeden Tag neu entdeckt und sich vor 18 Jahren entschieden hat, mit seiner Familie in Südafrika zu leben. Michael Frauen ist 51 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchter in der Nähe von Johannesburg. Dort betreibt er die Website www.pearlsofafrica.de.

Michael, wie lange leben Sie bereits in Südafrika?

Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Das erste Mal kam ich 1985 nach Johannesburg für ein großes Unternehmen mit weltweiten Filialen. Von 1989 bis 1992 war ich dann in Hong Kong, Japan und den USA unterwegs, aber es zog mich dann wieder nach Südafrika. Muss wohl daran liegen, dass mich der Virus “Africanus Bactus” gebissen hatte. Inzwischen lebe ich seit 22 Jahren in Südafrika.

Was war Ihre Motivation nach Südafrika zu ziehen?

Bei meinem ersten Aufenthalt war es der Job. Bei meinem zweiten Aufenthalt war der Job die Chance in meine Wahlheimat Südafrika zurückzukehren.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Ihren vorherigen Wohnorten und Südafrika?

Ich habe wie gesagt in Deutschland, Asien und den USA gelebt. Der Unterschied ist einfach die Herzlichkeit der Menschen, das Klima, der viele Sonnenschein begeistert einfach das Gemüt und dann ist da noch diese unglaubliche Weite des Landes.

In Ihrer Bildergalerie erkennt der Besucher schnell, dass Sie sehr gerne fotografieren. Was war das bisher spannendste Erlebnis, dass Sie beim Fotografieren hatten?

Mein spannendstes Erlebnis bei der Fotografie war, als ich hautnah ein Shooting von Elefanten machen konnte. Meine Begeisterung für Elefanten ist sehr groß, da diese Tiere ein ganz starkes Einfühlungsvermögen haben. Ich konnte unter einem Elefanten stehen und direkt sein Gebiss fotografieren. Das ist schon cool und dabei dann auch eine ruhige Hand für die Kamera zu behalten, ist schon ein beeindruckendes Gefühl.

Viele Menschen schwärmen von Südafrika. Was macht, Ihrer Meinung nach, die Begeisterung für Südafrika aus?

Südafrika ist einfach cool, die Freundlichkeit der Menschen, die Akzeptanz der verschiedenen Kulturen, die Landschaften, Tiere und die weiten Strände am Meer. Sie haben auf der einen Seite die großen Metropolen wie Johannesburg, Kapstadt und Durban und auf der anderen Seite wieder die einsamen endlosen Straßen der Karoo. Die vielfältigen Kontraste des Landes machen es einfach spannend. Es gibt für jeden etwas. Meine Erfahrung ist, dass die meisten Besucher bei ihrer Abreise mit voller Begeisterung schon im Kopf ihre nächste Reise nach Südafrika planen.

Was versprechen Sie sich von der Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Jahr in Südafrika? Wird es eine ähnliche Begeisterungswelle geben, wie bei der WM 2006 in Deutschland?

Das ist eine gute Frage. Ich hoffe sehr, dass Südafrika mehr im positiven Rampenlicht steht. Fußball ist einer der Nationalsportarten der Südafrikaner und an Begeisterung sollte es da nicht fehlen, dass hat ja der Confederations Cup im letzten Jahr bereits gezeigt. Viele Südafrikaner haben sich ihr Ticket für die WM schon gesichert. Ich denke es, wird schon eine ähnliche Begeisterung wie bei der WM 2006 in Deutschland auslösen, aber eben afrikanisch. Wichtig ist für mich, dass wir der Welt ein gutes Image zeigen und die Jahre danach sind wichtig für die Tourismusindustrie und die damit verbundenen Arbeitsplätze.

Vielen Dank Michael für Ihre Antworten.

Vorfreude auf große Sportereignisse im Neuen Jahr

11. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Wenn ich auf 2010 blicke, dann freue ich mich schon ganz besonders auf zwei sportliche Großereignisse, die in der ersten Jahreshälfte anstehen. Nach vier Jahren Wartezeit wird am 10. Juni die Fußball-Weltmeisterschaft erstmalig auf dem afrikanischen Kontinent angepfiffen. Schon jetzt fiebern tausende Fans auf der ganzen Welt den verrückten Fußballwochen im europäischen Sommer entgegen. Ein halbes Jahr warten müssen wir aber nicht, denn schon im Februar werden wieder Millionen Menschen mit Begeisterung vor dem Fernseher sitzen und die Daumen drücken. Dann wird bei den olympischen Winterspielen in Kanada um die begehrte Goldmedaille und den höchsten Platz auf dem Treppchen mit aller Kraft und Leidenschaft gekämpft.

Dabei sein ist alles? Das olympische Motto begeistert

Am heutigen 11. Dezember sind es noch genau 181 Tage bis sich Gastgeber Südafrika und Mexiko im Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegenüber stehen werden. 94.000 Menschen werden das Spiel live im Johannesburger Soccer City Stadium sehen können. Zusätzlich werden mehrere hundert Millionen Menschen das Geschehen auf dem Rasen vor ihrem Bildschirm verfolgen. Mit Sicherheit wird es auch in Deutschland wieder Fanmeilen und Public Viewing-Veranstaltungen geben. Wie groß war doch die Begeisterungswelle bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land 2006. Daran denke ich noch heute gerne zurück.

Auch die Südafrikaner werden ihre Leidenschaft für den Fußball zeigen. Bereits der Confederations-Cup im letzten Jahr, als Vorbereitung auf die WM, zeigte, wie sich die Fußball-Fans auf das sportliche Großereignis freuen. Mit lauten Tröten, so genannten „Vuvuzelas“ übertönten die Fans beim Confederations-Cup alle andere Geräuschkulissen, so sehr feuerten sie ihre Mannschaften an.

Ganz so laut wird es bei den olympischen Winterspielen in Vancouver, Kanada wohl nicht werden. Und doch wird die Begeisterung hier nicht minder groß sein, wenn die Eisschnellläufer ihre Bahnen ziehen und nur Millisekunden nacheinander ins Ziel kommen, Bob-Fahrer versuchen, die Ideallinie im Kanal zu finden und die Biathleten und Ski-Springer auf der Jagd nach Rekorden sind.

Heiß auf Sport trotz Winterkälte

Obwohl es verrückt klingt, beide sportlichen Großereignisse liegen im Winter. In Kanada macht sich der Winter erst Ende März langsam auf den Rückzug. In Südafrika, auf der Südhalbkugel der Erde, wird der Winter im Juni dann gerade Einzug erhalten. Zwar wird im „Highveld“ in Johannesburg und auch in den anderen Spielorten kein Schnee fallen. Wärmer als sieben bis zehn Grad Celsius wird es aber im Juni am Südzipfel Afrikas nicht sein. Doch die kalten Wetterbedingungen werden – bei beiden Ereignissen – der Freude keinen Abbruch tun. Ich freue mich schon sehr auf die Olympischen Winterspiele und die Fußball-Weltmeisterschaft. Sind Sie auch schon gespannt? Wie sieht die Begeisterung bei Ihnen aus?