Artikel-Schlagworte: „Einzelhandel“

Um diesen Sachverhalt ging es vor einigen Wochen – ich saß mit Freunden in gemütlicher Runde zusammen und wir sprachen über dieses und jenes. Es dauerte nicht lange, und die Frauen hatten ihr Thema gefunden: Der Schuhkauf! Die einen meinten, es sei doch wesentlich bequemer und zeitsparender online zu shoppen, wobei dann von der anderen Seite der Einwurf kam, dass beim Online-Shopping das richtige Einkaufserlebnis oft nicht aufkommt. Männer fragen sich bestimmt jetzt, welches Einkaufserlebnis gemeint ist – volle Innenstädte, zu wenig Parkplätze, hunderte von Menschen, die durch die Innenstadt wimmeln oder die 20 Schuhgeschäfte, die beim Einkaufsbummel allesamt aufgesucht werden müssen, schließlich will Frau ja kein Schnäppchen oder gar ein neu eingetroffenes Modell verpassen!

Schuhkauf eine Angelegenheit, die mit den Augen, den Händen und dem Herzen stattfindet

Eine der anwesenden Damen schwärmte dann von ihrem letzten Shopping-Besuch in Hamburg und berichtete davon, wie begeistert sie vom Einkauf im Timberland Store war.

Schuhkauf ein Erlebnis

Das Objekt der Begierde waren braune Bootsschuhe aus Leder, die sie bereits vorher in einigen Schuhgeschäften gesehen hatte – sich zum Kauf aber noch nicht entschließen konnte. Die tolle Atmosphäre und eine kompetente Beratung im Timberland Store gaben dann wohl den entscheidenden Impuls, um die begehrten Schuhe dort zu kaufen. Und damit nicht genug – sie erzählte noch, dass es ein tolles Gefühl und Einkaufserlebnis sei, in einem  Marken-Store Schuhe oder Kleidung zu kaufen … und außerdem sei die Tüte, in der sie die neuen Schuhe stolz durch die Stadt tragen durfte, so schön gewesen!

Wie ist das bei Ihnen – shoppen Sie gerne online oder lieben Sie es, in den klassischen Geschäften einzukaufen? Schreiben Sie mir zu diesem Thema gerne, ich freue mich über Ihre Kommentare.

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Begeistert über Nachbarschaftshilfe im Winter

9. Dezember 2010 von Ralf R. Strupat

Jetzt in den Tagen des großen Schneefalls müssen öfter die Gehwege und Einfahrten vom Schnee befreit werden. Schauen Sie beim Schneeräumen doch auch mal nach rechts und links zu Ihren Nachbarn. Sind diese Einfahrten bereits geräumt oder liegt der Schnee dort noch unberührt auf den Wegen?

Schnee wegräumen

Gerade ältere oder nicht mehr so mobile Personen haben oft Schwierigkeiten, den Gehweg oder die Einfahrt freizumachen. Helfen Sie diesen Nachbarn einfach und unkompliziert, indem Sie dort den Schnee wegräumen und die Wege freihalten.

Eine gute Tat am Tag sorgt für gute Stimmung

Das ist ein kleiner Akt der Nächstenliebe und sorgt bei vielen Betroffenen immer wieder für Begeisterung. Hilfe dort, wo sie gebraucht wird, Hilfe im Kleinen, unmittelbar in nächster Nähe, dass ist es doch, was viele von uns leisten können. Schauen wir doch einfach wieder genauer hin – so entdecken bestimmt auch Sie etwas, dass Sie für einen Menschen in Ihrer näheren Umgebung tun können. Ob es das Hochtragen der schweren Einkaufstasche ist, das Mülltonne an die Straße stellen oder die Fahrt zum Arzt – jeder kann helfen und so schnell und unkompliziert Nächstenliebe leben.

… außerdem sagte schon Albert Schweitzer: Vollbringe jeden Tag eine gute Tat für die du nicht bezahlt wirst! Das steigert die eigene Zufriedenheit und sorgt so für mehr Ausgeglichenheit. Was meinen Sie? Schreiben Sie mir gerne dazu – ich freue mich auf Ihre Kommentare.

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Begeisterung ist besser als nur Zufriedenheit

26. November 2010 von Ralf R. Strupat

Begeisterung ist das Zauberwort, welches Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen geflügelt. Wer nur zufrieden ist, der ist von Produkten oder Dienstleistungen noch längst nicht überzeugt! Zufrieden bin ich möglicherweise auch mit den Produkten der Konkurrenz – aber begeistert bin ich doch erst dann, wenn ich positiv überrascht werde – soll heißen, wenn meine Erwartungshaltung noch übertroffen wird.

Dabei ist es besonders hilfreich, wenn Sie sich vorstellen, Sie wären Ihr eigener Kunde; welche Erwartungshaltung hätten Sie und über welches „Sahnehäubchen“ würden Sie sich freuen? Agieren Sie so, dass Ihre Kunden sich gut verstanden und gut aufgehoben fühlen, denn nur so werden aus Kunden auch treue Kunden!

Service in der Apotheke

Begeistert über Bringdienst mit Mehrwert

Hier mein Beispiel aus einer Apotheke in Melle, der niedersächsischen Kreisstadt, in der auch viele ältere Menschen ihre Medikamente kaufen. Sollte ein bestimmtes Medikament nicht vorhanden sein, so wird dieses noch für den gleichen oder spätestens nächsten Tag beim Großhandel bestellt und dem Kunden vom apothekeneigenen Bringdienst vorbeigebracht. Gerade die ältere, oft nicht mehr so mobile Kundschaft, greift sehr gerne auf diesen kostenfreien Service zurück.

Der Lieferung wird jedes Mal die Apotheken Umschau – eine Apotheken Zeitschrift – und einige Traubenzucker sowie verschiedene Produktproben beigelegt. Das ist wirklich leicht zu händeln, nicht zeitaufwändig und kostet auch nicht die Welt – aber die Wirkung ist riesengroß! Kunden, die diesen tollen Service genießen dürfen, kommen garantiert immer wieder. Und das Beste daran, diese Kunden werben neue Kunden, wenn sie über diesen tollen Service berichten.

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In viele Städten und Städtchen in der ganzen Region wurden in der letzten Woche die Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte abgeschlossen. Heute oder in den kommenden Tagen geht es los: Die Bürgermeister und Bürgenmeisterinnen eröffnen die jeweiligen Weihnachtsmärkte und die Aussteller hoffen auch in diesem Jahr wieder auf gute Geschäfte. Wenn auch noch kein Schnee gefallen ist, so spielt doch zumindest die Temperatur mit; drei bis vier Grad machen auf jeden Fall schon mal Lust auf heiße Getränke und Co. Das Highlight auf einigen Weihnachtsmärkten in der Region sind die Eisbahnen; hier wird das volle Programm geboten. Kleine Eislaufshows á la Holiday on ice bringen eine schöne Abwechslung für das Publikum. Selbst Schlittschuhlaufen macht natürlich auch sehr viel Spaß! Probieren Sie es aus, nach wenigen Minuten sind Sie wieder in Balance und können vergnügt einige Runden auf der Eisbahn drehen!

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte bringen schöne Abwechslung in kalter Jahreszeit

Wer noch Anregungen für seine Geschenke braucht, kann sich auf den Weihnachtsmärkten schöne Ideen holen. An den Ständen mit traditionellem Handwerk lässt sich durchaus das eine oder andere aus der Region oder aus aller Welt finden. Ein kleiner Tipp: Gehen Sie doch einmal mit Ihren Kollegen oder vielleicht sogar der ganzen Abteilung auf den Weihnachtsmarkt. Vielleicht in der verlängerten Mittagspause; so kommen Sie auch mit denjenigen Kollegen ins Gespräch, mit denen Sie sonst wenige Berührungspunkte haben. Bei leckeren kulinarischen Spezialitäten und einem heißen Winter-Apfelsaft (natürlich alkoholfrei!) können Sie so einiges erfahren, was im Betrieb unausgesprochen bleibt. Schreiben Sie mir gerne, ob auch Sie mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt planen!

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Männer machen sich in Frauenberufen rar

6. August 2010 von Ralf R. Strupat

Es ist für uns nicht ungewöhnlich, sich von einem Mann die Haare schneiden zu lassen. Dennoch arbeiten im Friseurhandwerk wesentlich mehr Frauen als Männer. Und wie sieht das generell in den anderen Bereichen der sogenannten „typischen“ Frauenberufe aus? Kennen Sie etwa einen Sekretär, einen Arzthelfer oder eine männliche Hebamme persönlich? Haben Sie von Nageldesignern, Kosmetikern oder Hauswirtschaftern gehört oder kennen Sie Männer, die in diesen Berufen arbeiten?

Kosmetiker

Okay, im Pflege- und Betreuungsbereich gibt es durchaus bereits zahlreiche Alten- und Krankenpfleger und auch etliche Kindergärtner. Dennoch arbeiten im Einzelhandel, beispielsweise in den Bäckereien und Fleischereien immer noch weit mehr Frauen als Männer. Wie kommt es, dass junge Frauen sich mehr und mehr für Männerberufe wie Kfz-Mechaniker, Tischler und im Ingenieurswesen ausbilden lassen und ihren Weg in der „männlichen“ Arbeitswelt suchen? Für viele junge Männer dagegen ist es undenkbar, sich auch nur für „Frauenberufe“ zu interessieren.

Brauchen Männer mehr Ansehen in ihrem Job?

Liegt das vielleicht daran, dass der geringe Prestigemangel der Frauenberufe und auch die bescheidenere Bezahlung Männer oft abschreckt? Die „typischen“ Frauenberufe werden in unserer Gesellschaft immer noch als „weniger wert“ betrachtet und durchschnittlich auch schlechter bezahlt als Männerberufe. Die Möglichkeiten einer Weiterqualifizierung in sogenannten Frauenberufen sind meist sehr begrenzt und oft auch gar nicht vorgesehen.

Die weibliche Emanzipierung hat unsere Gesellschaft ja bereits erreicht, wie sieht es jetzt mit der männlichen aus? In Punkto Berufswahl muss sich hier noch einiges tun – zumal wir Deutschen in den kommenden Jahren verstärkt „Manpower“ in den Alten- und Pflegebereichen benötigen werden. Wie stehen Sie zum Thema Männer in „typischen“ Frauenberufen? Schreiben Sie mir einen Kommentar, ich freue mich – nach meinem Urlaub – auf den Austausch mit Ihnen!

Rollentausch: Meine Erfahrung als Kassierer

2. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Im vergangenen Jahr habe ich hier im Blog von einer Kunden-Erfahrung der besonderen Art an der Supermarkt-Kasse berichtet. Eine Leserin hat den Beitrag vergangene Woche kommentiert:

Bei uns wird regelmäßig eine verdeckte Kontrolle gemacht, ob die Kassiererinnen freundlich sind. Dafür bekommen wir Noten. Deshalb sind wir stets bemüht, freundlich zu sein und mit Freude an der Kasse zu sitzen … klar hat man auch mal einen schlechten Tag, aber dann versuche ich wenigstens, mir das nicht anmerken zu lassen.. die Kundschaft wird es einem danken.

Diese Einstellung hatte ich bei meiner Supermarkt-Erfahrung im letzten Sommer vermisst. Dabei weiß ich, wie anstrengend dieser Job ist. Vor kurzem habe ich selbst einige Zeit im tollen EDEKA-CORD-Markt in Lotte an der Kasse gesessen …  meine absolute Hochachtung für den Job! Echt, ich war schon im Stress, wenn nur 2-3 Kunden warten mussten! Und dann gibt es ja auch die unglaublichsten Kunden, die einem die Arbeit auch nicht leicht machen. Hier mal ein kleines “Beweis-Foto”:

strupat-an-der-supermarktkasse

Deswegen an dieser Stelle an alle freundlichen KassiererInnen: Ihr habe meine höchste Wertschätzung und Anerkennung – vielen Dank. Und danke ans grandiose EDEKA-Cord-Team für die Geduld und Unterstützung. Hier auch gleich an das begeisternde Team von EDEKA-Wehrmann in Hiddenhausen, Spenge, Eilshausen, Kirchlengern, Enger  und Herford: Danke für die Einladung eine weitere “Kassenerfahrung” zu erleben – ich bin dabei!

Besondere Mitarbeiterkultur bei „Schlafkultur“

2. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Muss eine ausgezeichnete Qualität von Produkten und Dienstleistungen immer auch mit einem hohen Preis verbunden sein? Jeder, der einen teuren Neuwagen kauft, kennt die zusätzlichen Angebote. Satte Rabatte oder technische Extras sollen die Autokäufer zusätzlich begeistern. Ein Bekannter erzählte mir kürzlich von seinen nachhaltig positiven Erfahrungen als Student im Bettengeschäft „Schlafkultur“ in Bielefeld.

Ein gutes Bett hat seinen Preis

Mein Bekannter zieht mit seiner Partnerin in die erste gemeinsame Wohnung. Beide sind Anfang 20 und Studenten. Für das erste eigene Heim fehlte den beiden Studenten nur noch ein passendes Bett. „Wie man sich bettet, so schläft man“, sagt ein altes Sprichwort und das dachte sich auch das junge Pärchen. Gemeinsam mit seiner Partnerin sparte er Geld für ein hochwertiges Bett und machte sich auf den Weg nach Bielefeld, um sich vor Ort im Bettengeschäft Schlafkultur beraten zu lassen.

„Der Service hat uns besonders fasziniert“, erzählte er mir später. „Ihre Zufriedenheit liegt uns am Herzen. Wir beraten Sie kompetent und fair. Auf Wunsch auch bei Ihnen zuhause. Fachgerechte Montage, Entsorgung und Umtausch sind für uns selbstverständlich“, haben sich die Inhaber auf ein großes Plakat geschrieben. Dieser Service ist beim gegenüberliegenden großen schwedischen Möbelhaus keineswegs eine Selbstverständlichkeit, wie mein Bekannter und auch ich schon feststellen mussten.

Ein Verkäufer, dessen Beratung nachhaltig wirkt

„Zugegeben, die Preise für Betten, Lattenroste und Matratzen waren uns dann doch zu hoch, aber die Beratung war erstklassig“, erklärte mein Bekannter. Dennoch habe der Inhaber genau die richtige Mischung zwischen Betreuung und Beratung gefunden ohne die beiden Studenten zu sehr einzuengen. „Wir waren total überrascht, wie gut wir beraten wurden, obwohl der Inhaber ja auch unser Alter einschätzen konnte“, erzählte er weiter.

So muss ein Verkaufsgespräch laufen: Auch wenn der Verkäufer eventuell absehen kann, dass er keine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen wird, gehört eine gute Beratung zum Kundenservice. Letztendlich steigt damit die Kundenzufriedenheit und auch eine Kundenbindung wird erleichtert, denn: Sobald das junge Paar das nötige Kleingeld hat, weiß es mit großer Sicherheit, wo sie ihre Betten kaufen werden.

Alljährlich steigt bei mir die Unruhe, wenn Weihnachten wieder unbarmherzig näher rückt. Ich mache mir bereits im Sommer und Herbst die ersten Gedanken über geeignete Geschenke – verwerfe diese Ideen dann aber wieder! Das Fest der Feste rückt weiter und weiter vor und dann erlebe ich bereits die ersten Weihnachtskekse, Dominosteine und Lebkuchen in den Geschäften. Ab jetzt wird’s ernst – denn auch die Beschallung in den Geschäften, Fußgängerzonen und Einkaufscentern erzählt mir, dass das wichtigste Fest des Jahres vor der Tür steht!

Und dann ist Douglas immer meine Anlaufstelle. Vor einigen Jahren bin ich auch mal ein oder zwei Tage vor dem Heiligen Abend oder auch direkt an diesem in der Parfümerie gewesen, um noch die Lieblingsdüfte meiner Lieben zu ergattern. Hier kann man zu diesen Zeiten besonders geschäftiges Treiben erleben – Trauben von Menschen zieht es in die Parfümerie, die unterschiedlichsten Gerüche und Düfte ziehen durch den Laden und die Schlange vor der Verpackungsstation wird länger und länger.

Alle warten darauf, dass Ihr Duft, die Gesichtscreme oder das After Shave herrlich weihnachtlich verpackt werden. Und hier wird niemand enttäuscht – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die Geschenkverpackungen und die bombastischen Schleifengarnituren zuständig sind, sind überaus fleißig dabei und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Immer begeistern mich die schönen Geschenkverpackungen und eigentlich finde ich es sogar richtig schade, wenn diese Pracht zum Fest dann einfach aufgerissen und entsorgt wird. Manches Mal finde ich die Verpackung viel schöner, als den Inhalt …

Das Internet hat unser Leben verändert – keine Frage! Sie können die große Welt virtuell bereisen, Kontakte in der ganzen Welt knüpfen und Sie können online einkaufen gehen. Das Börsenblatt schreibt in seiner Onlineausgabe vom 17. November 2009, dass in diesem Jahr mehr als ein Fünftel aller Deutschen im Internet Geschenke kaufen wollen. Doch wo können Sie noch in allerletzter Minute online einkaufen gehen?

Amazon bietet ansprechenden Service-Versand

Der Online-Händler Amazon startete 1995 als reiner Online-Buchhändler. Inzwischen können Sie einfach ALLES bei Amazon kaufen. Seit einem Jahr bietet der Online-Händler einen neuen Versandservice an – Amazon Prime. Für einmalig 29 Euro bekommt man ein Jahr lang alle Artikel auf dem Expressweg zugeschickt und das auch noch versandkostenfrei.

Doch das Thema Amazon Prime ist nicht unumstritten. Im Blog Neunzehn72 beschreibt der Autor folgendes Problem: Bevor es Amazon Prime gab, bekam er als normaler Kunde nahezu alle Artikel ebenfalls am nächsten Tag geliefert – ganz ohne Zusatzkosten. Heute bräuchten die Artikel automatisch einen Tag länger. Lässt Amazon die Pakete und Sendungen somit in einer Extra-Warteschleife kreisen? Nicole Simon ist hingegen begeistert vom Service und bezeichnet Amazon Prime als Versandkosten-Flatrate.

Vor- und Nachteile von Amazon Prime

Einige Kommentare in Weblogs kritisieren die vermeintliche Abzocke von Amazon, die zahlende Kunden bevorzugen. Andere Autoren, wie Nicole Simon, loben Amazon dagegen für zügige und kostenlose Lieferungen bis ins entfernte entfernteste Dörchen. Für mich besteht der größte Vorteil in der schnellen Lieferung – auch noch für Bestellungen am 23. Dezember. Was denken Sie über den Service Amazon Prime? Welche Versandhändler im Internet begeistern Sie durch besonders schnelle Lieferung oder guten Service? Schreiben Sie mir, ich freue mich auf Ihre Nachrichten.

Kundenbindung “bis(s) zum Morgengrauen”

4. August 2009 von Ralf R. Strupat

Sicher haben Sie schon gemerkt, welcher Film die Überschrift dieses Artikels geprägt hat. Mit dem Teenie-Streifen „Twilight“ ist Hollywood der Kinoerfolg 2008/2009 gelungen. Twilight hat es geschafft, ein Millionen-Publikum an sich zu binden – der Erfolg und die damit verbundenen Gewinne sind phänomenal.

Was das „Zwielicht“ dieses Films mit dem Thema dieses Weblogs zu tun haben soll, lässt sich leicht erklären: Er zeigt, wie Kundenbindung funktioniert. So konnten nicht nur die Kinosäle durch den Ansturm des zumeist jungen Publikums satte Gewinne einfahren; durch ein geschicktes Merchandising und zahlreiche Fan-Aktionen wurden die Umsätze noch weiter gesteigert. Der zweite Teil steht sicher schon den Startlöchern und wird ebenfalls starken Zuspruch bei der anvisierten Zielgruppe finden.Wäre für meinen Geschmack viel zu langatmig.

Kundenbindung als verkaufsförderndes Element

Es geht auch im Filmgeschäft um Kundenbindung. Doch wie lässt sich diese in kleinen und mittelständischen Unternehmen, im Einzelhandel und anderen Branchen entwickeln? Lassen sich Kundenbindungsprogramme im „Zwielicht der Dämmerung“  – also gewissermaßen zwischen Tür und Angel entwickeln? Die Antwort versteht sich (fast) von selbst. Die Idee finde ich wirklich gut.

Es braucht schon etwas „Biss“, um die Motivation nicht zu verlieren und bis zum Morgengrauen durchzuhalten. Dabei ist nicht selten ein Umweg nötig: Vor einer erfolgreichen Kundenbindung steht zunächst einmal die Mitarbeiterbindung. Schließlich fällt es Angestellten, die von Ihrem Unternehmen, Ihren Leistungen und Ihren Produkten begeistert sind, sehr viel leichter, neue Ideen mit einzubringen und für eine nachhaltige Kundenbindung zu sorgen.

Kundenbindung fängt mit Mitarbeiterbindung an

Das Wir-Gefühl im Unternehmen stärken – dies fängt bereits mit der täglichen Kommunikation im Betrieb an, geht über Meetings, gemeinsame Veranstaltungen (Mitarbeiter-Essen, Ausflüge etc.), bis hin zu gezielten Seminaren, in denen Sie hinter die Kulissen Ihres Teams schauen.

Sind Ihre Mitarbeiter mit Begeisterung bei der Arbeit, und damit produktiv? — Sollten Sie bei der Beantwortung dieser Frage zögern, macht es schon Sinn, sich über eine Mitarbeitermotivation Gedanken zu machen – mit Seminaren, die begeistern und die bestimmt auch mal bis(s) zum Morgengrauen dauern können…