Bestimmt kennen Sie die Situation, in der Sie mit Wörtern geradezu „bombardiert“ werden. Ihr Gegenüber will einfach nicht aufhören, Sie zu überreden. Dann sollten Sie dieser Person schnell den Link zu diesem Artikel aus der Reihe „Rhetorikseminare“ schicken.
Die Kunst der Überredung besteht darin, jemanden nicht überreden, sondern überzeugen zu wollen. Wenn Sie jemanden überreden, ist er noch lange nicht überzeugt. Die Überzeugung hat eine ganz andere Qualität, die die Überredung nicht besitzt. In der bloßen Überredung „punkten“, besser: erschlagen Sie Ihr Gegenüber mit einer Wortlawine.
Rhetorikseminare: Qualität statt Quantität
Eine Grundregel in der Kommunikation lautet: „So Informativ, wie nötig sein, aber bloß nicht informativer.“ Überflüssige Informationen sorgen schnell dafür, dass sich Langeweile verbreitet. Im schlimmsten Fall wird der Gesprächspartner unruhig, nervös bis hin zu angriffslustig. Dies sollten Sie ihm und sich ersparen.
Rhetorikseminare: Haben Sie sich selbst schon einmal reden gehört?
Manchen Menschen wird vorgeworfen, am liebsten sich selbst reden zu hören. Doch das stimmt nicht. Viele wissen einfach nicht, dass sie zu viel reden – meistens wird es Ihnen „aus Höflichkeit“ nicht einmal gesagt.
Finden Sie heraus, ob Sie zu viel reden:
- Sprechen Sie einen guten Kollegen oder ehrlichen Freund gezielt darauf an, ob Sie manchmal zu viel reden.
- Machen Sie den Selbsttest: Nehmen Sie sich auf Band auf, wenn Sie einem (realen oder vorgestellten) Gesprächspartner einen Sachverhalt erklären. An welchen Stellen wäre weniger eventuell mehr gewesen?
Für den Fall, dass sie zu viel reden, heißt es, trainieren – warum nicht in einem Rhetorikseminar? Hier lernen Sie, mit einer Sache, die Sie begeistert, auch andere zu begeistern.
„Reden ist Silber, schweigen ist Gold“, heißt es. Lesen Sie im nächsten Teil aus der Reihe Rhetorikseminare, wie „ein Zu-viel“ an Worten schnell zu Fehlern in der Argumentation führt.











