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Menschenkenntnis: Wissen, wer was wie tut

14. September 2009 von Ralf R. Strupat

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie etwa einen Kollegen oder eine Kollegin völlig falsch eingeschätzt haben? Jeder von uns beurteilt einen Menschen nach dem ersten Eindruck, um daran so lange wie möglich festzuhalten.

Erkenne dich selbst – dann erkennst du auch die anderen

Klingt komisch? Ist es jedoch nicht. Schließlich beeinflusst unsere Selbstwahrnehmung, wie wir uns verhalten  – und über andere (vor-)urteilen. Erst wenn wir erkennen, wie wir „ticken“, verstehen wir, warum wir jemanden so oder anders bewerten.

Warum Menschenkenntnis von unseren Wertesystemen abhängt

Unsere Bewertung eines anderen Menschen hat also sehr viel mit unseren eigenen Werten zu tun: Häufig schätzen wir die Werte unseres Gegenüber als negativ ein, weil sie nicht mit unserem Wertesystem übereinstimmen. “Faulheit” beispielsweise ist geradezu ein Paradebeispiel für eine negative Eigenschaft:

Doch das muss nicht so sein: Sind Sie z.B. in allen Lebenslagen ein Geschwindigkeitsfanatiker, indem Sie sämtliche Arbeiten „ruck zuck“ erledigen? Denn Faulheit ist nichts für SIE! Doch ohne den Drang nach Faulheit gäbe es kaum Entwicklungen (etwa neue Technologien), die uns das Leben leichter machen, oder?

Jede Charaktereigenschaft hat also auch durchaus etwas Positives an sich – ob wir sie jedoch positiv, oder doch negativ sehen, hängt davon ab, inwieweit sie mit unseren eigenen Werten im Einklang stehen.

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