Eine treue Leserin meines Blogs schickte mir vor einiger Zeit dieses nette Bild zu. Sie hat in ihrem Garten extra für Meisen verschiedene Nistkästen aufgestellt und die Aufzucht der Jungen verfolgt. „Dieses Meisenhaus erinnert mich sehr an das Begeisterungsland …“ schrieb sie mir in einigen kurzen Zeilen. Und tatsächlich, eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu verkennen!
Vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang
Und ich fragte mich dann beim Betrachten des Bildes – welche Motivation treibt diese kleinen gefiederten Freunde an, die Brut vom ersten Sonnenstrahl bis zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs unermüdlich mit Insekten, Larven, Spinnen und leckeren Raupen zu versorgen? Von Morgens bis Abends bringen Vater und Mutter Meise abwechselnd das so sehr erwartete Futter heran. Und die Jungen sind immer hungrig, sperren jedes Mal ihre breiten gelben Schnäbel auf und verlangen mehr und immer mehr.
Begeistert über hohen Insektenverzehr
Ich habe gelesen, dass eine Meisenfamilie im Laufe eines Jahres rund 75 kg Insekten vertilgt; es sind also zudem noch sehr nützliche Tiere, diese Meisen. Gerne beziehen sie Baumlöcher, Rohre, Nistkästen und manchmal sogar Briefkästen. Das Nest wird dann mit Moosen, Tierhaaren und sonstigen weichen Fasern ausgepolstert. Dann kann das Eierlegen und Brüten losgehen. Wenn die Jungen dann geschlüpft sind, geht der Stress erst richtig los! … Irgendwie erinnert mich das an meinen eigenen Nachwuchs, aber das Thema greife ich vielleicht an anderer Stelle einmal auf…













