Archiv für die Kategorie „Mitarbeitermotivation“

Der positive Geist im Unternehmen ist ein Schlüsselthema in meinem neuen Buch „Der Eiertanz“, das am 18. November veröffentlicht wird. Hier geht es weniger um Geister als um den Kreislauf der BeGEISTerung, der zwischen den Mitarbeitern, ihren Vorgesetzten und natürlich den Kunden stattfindet und immer am Laufen bleiben sollte. Ohne Unterbrechung dieses wichtigen Kreislaufs funktioniert es auch mit der BeGEISTerung – auf Kundenseite ebenso wie auf der Mitarbeiterseite! Bestellen Sie Ihr Buchexemplar bereits jetzt vor und freuen sich auf viele interessante Anstöße zu diesem Thema. Vorab für Sie ein kurzer Auszug aus meinem neuen Buch:

Das Erfolgsmodell der Zukunft: Der Geistlauf

Unternehmen, die sich für eine Begeisterungskultur entscheiden und diese Kultur erfolgreich leben, stoßen eine Aufwärtsspirale an und werden zu «bunten Eiern» im grauen Einerlei austauschbarer Angebote. Viele solcher Unternehmen habe ich in meinem letzten Buch, «Das bunte Ei», vorgestellt: Zum Beispiel den Schuhgroßhändler Pölking, der sich als Partner seiner Kunden versteht und den Einzelhändlern einen «Rundumservice» vom Internetauftritt über Seminare oder Sortiments- und Flächenplanung bis zum Finanzmanagement bietet. Oder die Fleischerei Richter aus dem sächsischen Oederan, die nach der Wende vom Kleinbetrieb auf inzwischen weit über 100 Filialen expandierte und heute über 700 Mitarbeiter beschäftigt. Solche Leistungen sind nur möglich, wenn die Mitarbeiter mitziehen. KundenBegeisterung geht nicht ohne MitarbeiterBegeisterung, und für diese BeGEISTerung müssen Unternehmen aktiv sorgen. Es wird also allerhöchste Zeit, den MbO-Management-Zirkel durch einen weiteren Erfolgskreis zu ergänzen – den Geistlauf.

Begeisterung ist ein Kreislauf

BeGEISTerung ist ein Kreislauf, der zwischen Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden stattfindet und nicht unterbrochen werden darf. Motivierte Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter gut führen, bewirken BeGEISTerung, und motivierte Mitarbeiter begeistern wiederum die Kunden. Der Schlüssel in diesem Erfolgskreislauf ist ein positiver Geist im Unternehmen. Unter «Geist» verstehen wir bei STRUPAT.Kundenbegeisterung! die Summe der Wertvorstellungen und Kernziele, die das tägliche Handeln in einem Unternehmen und den Umgang der Menschen miteinander ebenso prägt wie die langfristige Ausrichtung. Als Kunde oder Geschäftspartner spürt man etwas von diesem Geist, sobald man ein Unternehmen betritt: Herrscht hier dicke Luft, lustlose Routine oder fröhliche Geschäftigkeit? Wie präsentiert sich das Unternehmen nach außen, im Internet wie im direkten Kundenkontakt? Was will man leisten für seine Kunden und auf welche Weise?

Es ist sicher kein Zufall, dass viele der erfolgreichsten Unternehmen unserer Tage einen Geist besitzen, der Mitarbeiter wie Kunden begeistern kann. Dazu zählt etwa Google mit seinem ungewöhnlichen Firmenmotto «Don’t be evil» (Tu nichts Böses) und seiner spielerischen Firmenkultur, zu der nicht nur die immer neuen Gimmicks beim Google-Schriftzug auf der Suchmaske gehören, sondern auch die Freiheit der Mitarbeiter, ein Fünftel ihrer Zeit für das Austüfteln neuer Produkte zu verwenden, oder gemeinsame Volleyballturniere, bei denen «niemand zögert, einen Volleyball auf ein Mitglied der Unternehmensführung zu schmettern». Können Sie sich das in einem deutschen Traditionskonzern vorstellen? …“

Freuen Sie sich auf die nächsten Tage und weitere kurze Passagen aus meinem neuen Buch!

Bildquelle: amandare – Fotolia.com

Am 18. November ist es soweit – dann wird mein neues Buch „Der Eiertanz“ veröffentlicht. Sie können das Buch bereits jetzt vorbestellen, klicken Sie einfach auf Bestellung und freuen sich auf die baldige Lieferung Ihres Exemplars! Damit die Wartezeit nicht allzu lang wird, möchte ich Sie vorab mit einigen kurzen Auszügen beGEISTern.

Mitarbeiterbegeisterung

Dass MitarbeiterBegeisterung in allen Unternehmen wichtig ist, egal ob kleine- oder mittelständische Unternehmen oder weltweit tätige Konzerne, ist für jeden einfach zu verstehen. Dazu eine kurze Passage aus meinem neuen Buch:

…Im Folgenden zunächst vier naheliegende Gründe, warum Sie als Chef ein großes Interesse an begeisterten Mitarbeitern haben sollten:

1. Sie brauchen Mitarbeiter, die mitdenken.

2. Sie brauchen Mitarbeiter, die Kunden begeistern.

3. Sie haben kein Geld zu verschenken.

4. MitarbeiterBegeisterung bereichert auch Ihr Arbeitsleben.

 

Schauen wir uns diese Gründe näher an.

 

Grund 1: Mitarbeiter, die mitdenken

Unstrittig ist, dass unsere Arbeitswelt in den letzten Jahren immer komplexer geworden ist. Neue technische Möglichkeiten, etwa Computer und Internet, haben Prozesse enorm beschleunigt. Immer mehr «einfache» Tätigkeiten werden automatisiert, und die verbleibenden Arbeitsplätze stellen höhere Anforderungen an die Mitarbeiter als früher. Jeder Kfz-Mechaniker muss heute mit digitalen Messgeräten umgehen können, wer im Baumarkt arbeitet, die komplizierte Lagerlogistik beherrschen. Gleichzeitig sind die Kundenansprüche gewachsen. Vor fünfzig Jahren hatte der Kunde die Auswahl in einem überschaubaren Heimwerkersortiment, heute erwartet er passgenaue Lösungsangebote aus einem Riesenangebot. Die lassen sich nicht in der Chefetage vorplanen und von oben diktieren. Kurz: Sie brauchen mitdenkende (zum Mitdenken bereite!) Mitarbeiter. Wer innerlich gekündigt hat, befindet sich auf der Arbeit allerdings meist auch im «Denk-Streik», und wer Dienst nach Vorschrift schiebt, tut nur das Nötigste.

 

Umgekehrt gilt: Wer Spaß an seiner Arbeit hat, denkt sogar besser! Forscher der Harvard Business School fanden unlängst heraus, dass gute Stimmung am Arbeitsplatz sich positiv auf Engagement, Arbeitsqualität und Produktivität auswirkt – sogar mit einer gewissen Langzeitwirkung: «Wer gute Laune hat, ist zum Beispiel noch einen Tag später signifikant kreativer», heißt es im «Harvard Business Manager».

 

Grund 2: Mitarbeiter, die Kunden begeistern

Rufen Sie sich bitte kurz in Erinnerung, wann Sie selbst als Kunde das letzte Mal richtig begeistert waren. Woran lag das? Am tollen Produkt oder am tollen Service? Begeistert sind wir in der Regel dann, wenn wir positiv überrascht werden – wenn wir als Kunden…

 

Freuen Sie sich auf weitere Auszüge in den kommenden Tagen!

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Danke Jenny – schön, dass Du bei uns bist!

25. Oktober 2010 von Ralf R. Strupat

Wir gratulieren von ganzem Herzen unserer Kollegin Jennifer Zacher, die nach zwei harten Jahren ein auch für uns ganz besonderes Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Ab jetzt darf Jenny den akademischen Grad M. A. hinter ihren Namen setzen, hat sie doch in diesem Jahr die Masterprüfung im Bereich Personalentwicklung abgelegt.

Tolle Leistung im Fernstudiengang

Jennifer Zacher mit Urkunde

Das Team aus dem BegeisterungsLand ist mächtig stolz auf Jenny – insbesondere der Mehrwert für das gesamte Team und für unsere Kunden ist enorm! Denn das Thema Mitarbeiter ist das wichtige Thema der Zukunft und nun sind wir mehr als fundiert auf diese große Herausforderung vorbereitet. Dazu kommt im November mein neues Buch „Der Eiertanz“ – insgesamt ein beGEISTernder Mehrwert!

Wir sagen DANKE Jenny, dass Du dabei bist – Du prägst das Thema Begeisterung sehr und bist eine besondere Bereicherung für unser Team – und das von Anfang an. Ohne Dich wäre unser Erfolg nicht möglich! Wir freuen uns mit Dir sehr auf das, was uns in der Zukunft erwarten wird.

Die Lust aufs Einkaufen vergeht vielen Menschen, wenn sie die leeren Pfandflaschen im Geschäft im Pfandflaschenrücknahmeautomaten entsorgen müssen. Selbst bei den gekoppelten Automaten, sprich oben Einzelflascheneingabe und unten Kisteneingabe, ist es eine Zumutung, denn aus der Flascheneinführöffnung dringt immer wieder erbärmlicher Geruch hervor.

Kundenzufriedenheit und schlechter Geruch passen nicht zusammen

Die Tricks, möglichst weit vom Gerät entfernt die leere Flasche in die Öffnung zu „werfen“ oder sich neben das Gerät zu stellen, um nicht unmittelbar diese fiese Luft einzuatmen, sind oft nicht erfolgreich, da der Automat viele Flaschen erst nach dem zweiten Hineinstecken annimmt und weitertransportiert – so wird „der Verbraucher doch wieder vors Loch geschoben“! Warum wird gegen diesen schlimmen Geruch nichts unternommen oder mal ein geeigneter Reiniger zum Einsatz gebracht?

Pfandflaschen

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch über Kundenzufriedenheit und Kundenbindungsmaßnahmen, in dem diese Problematik auch zur Sprache kam. Mein Gesprächspartner erzählte mir folgende Begebenheit: Er hat bei einem seiner letzten Einkäufe den Marktleiter des Discounters auf das Problem des stark unangenehm riechenden Flaschenautomaten angesprochen. Anstatt Verständnis zu zeigen und seine Beschwerde erst zu nehmen, tat er sie mit einer abwertenden Handbewegung ab und erwiderte „Glauben Sie es geht mir anders, wenn ich Flaschen da rein stecke?“

Nein natürlich nicht, das war dem Kunden schon klar, darum ging es ja auch gar nicht. Auf Nachfrage, ob es keine Möglichkeit gibt, diesen Geruch abzustellen, die Boxen mit den geschredderten Flaschen und den stinkenden Resten von Flüssigkeiten früher auszutauschen oder zwischendurch eine Reinigung laufen zu lassen, kam die Antwort „ Der Automat zeigt automatisch an, wenn die Behälter voll sind. Vorher läuft da mit Austauschen gar nichts. Das ist übrigens in allen Filialen so. Sie können ja nachfragen.“

Na vielen Dank für diese Info! Ist es denn wirklich normal, dass Kunden mit üblem Geruch „belästigt“ werden und dieses hinnehmen müssen? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreiben Sie mir gerne einen Kommentar.

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Einladung als Gastredner bei der IHK Bielefeld

7. September 2010 von Ralf R. Strupat

Zum 7. Dienstleister Forum der IHK Bielefeld am 31. August war ich als Gastredner zum Thema Mitarbeiter-Motivation und Kundenbegeisterung eingeladen. Im großen „Ostwestfalen-Saal“ des IHK-Gebäudes waren eine Menge interessierter Menschen versammelt und um kurz nach 15 Uhr war es dann soweit; aus meinem Vortrag erfuhren die Anwesenden, wie es in Unternehmen zurzeit um das Thema Motivation und Begeisterung bestellt ist.

©-hfox---Fotolia.com

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Vortrag über Mitarbeiter-Motivation und Kundenbegeisterung

Viele praktische Beispiele aus meiner täglichen Arbeit führten teils zu Erheiterung, teils zu zurückhaltenden Reaktionen, da einige sicher auch ihr eigenes Handeln widergespiegelt sahen. Nach meinem Beitrag bat ich die Zuschauer um Fragen, Anregungen oder auch Begebenheiten, die sie in ihrem Alltag erlebt haben. Sehr schön war die Ausführung eines Herrn, die ich hier kurz mit meinen eigenen Worten wiedergeben möchte. Es ging um das Thema, wie ein Außendienstler möglichst problemlos in die Chefetage vorgelassen wird und wie sich die Sekretärinnen in dieser Situation verhalten können.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Also ungefähr so: „Guten Tag Frau Christen, ich möchte gerne mit Herrn Müller sprechen!“

  • „Das tut mir leid, aber Herr Müller ist heute für niemanden zu sprechen!“
  • „Ich komme in einer sehr wichtigen Angelegenheit, bitte fragen Sie einmal bei ihm nach!“
  • Daraufhin Frau Christen – schon etwas entnervt: „Sie können mir ruhig glauben – Herr Müller hat heute für sie überhaupt keine Zeit!“
  • Der Besucher entgegnete daraufhin: „Ich glaube ganz bestimmt, dass Herr Müller Zeit für mich hat – denn ich bin der Insolvenzverwalter ihrer Firma!“

… ja so kann es gehen, also immer daran denken: Möglichst charmant bleiben und freundlich herausfinden, in welcher Angelegenheit ein Besucher um Gehör bittet!

Verwandeln Sie Kunden in begeisterte Kunden

20. August 2010 von Ralf R. Strupat

„Die beste und teuerste Werbekampagne lohnt nicht, wenn sie ihr Ziel verfehlt.“ – Diesen Satz las ich vor einigen Tagen bei Recherchearbeiten im Internet. Und der ist bei mir haftengeblieben; ich habe mir dazu mal so meine Gedanken gemacht. Für ortsansässige Einzelhändler, Handwerker aber auch für Betreiber von Internet-Shops und auch für große Filialisten gilt im Grunde noch immer eines: Die beste und persönlichste Art für sich zu werben, ist es immer noch, aus zufriedenen Kunden aktive Empfehler für neue Kunden zu machen. … und diese Art der Werbung ist auch noch die günstigste!

Gefällt mir-Button drücken!

Ob als „Mund-zu-Mund-Propaganda“ oder als „Gefällt mir-Button“ – begeisterte Kunden haben heutzutage überall die Möglichkeit, Freunden, Bekannten und Verwandten mitzuteilen, welche Produkte oder Dienstleistungen ihnen gefallen und welche sie anderen Menschen mit gutem Gewissen weiterempfehlen können. Eine nette Begrüßung im Geschäft, echtes Interesse am Kunden und an seinem Kaufwunsch sowie kompetente Fachberatung und ein freundliches „Auf Wiedersehen Frau Meyer“ sind unerlässliche Voraussetzungen, um aus „einfachen Kunden“ begeisterte Kunden zu machen.

©-Robert-Kneschke---Fotolia.com

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Motivierte Verkäufer auf den ersten Blick erkennen

Bei Kundenbefragungen wurde zudem herausgefunden, dass Kunden erheblichen Wert auf Verkaufspersonal legt, welches Freude am ausgeübten Beruf ausstrahle, ehrlich dem Kunden gegenüber sei, Authentizität ausstrahlen und den Kunden als Mensch wahrnehmen würde. Ehrlich gemeinte Äußerungen kommen beim Kunden auch so an; aufgesetzte, gespielte Freundlichkeit dagegen wird instinktiv vom Verbraucher erkannt und abgestraft. Gerade im Bereich der Reklamationsbearbeitung müssen Mitarbeiter so geschult werden, dass sie fähig sind, eine „Kaufenttäuschung“ in eine „Umtausch-Begeisterung“ zu verwandeln. Wenn Sie auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen gesammelt haben, dann schreiben Sie mir gerne einen Kommentar!

Begeisterung pur für jedes Alter

13. August 2010 von Ralf R. Strupat

“Begeisterung ist eine Jugendkrankheit; heilbar durch Reue in kleinen Dosen, verbunden mit äußerlicher Anwendung von Erfahrung.”  Als ich vor kurzem über dieses Zitat von Ambrose Bierce gestolpert bin, wurde ich doch etwas stutzig. Keine Begeisterung im Alter? Das kann doch gar nicht stimmen!

Natürlich, im Alter gehen die alltäglichen Dinge nicht mehr so leicht von der Hand wie früher. Zipperlein hier und Wehwehchen dort kommen schon mal häufiger vor. Und wenn es hier drückt und dort zwickt, wird der Besuch beim Arzt regelmäßiger. Aber dass im Alter die Begeisterung nachlässt, kann gar nicht stimmen. Schauen Sie sich doch einmal dieses Video an…

Motivation zum Mitmachen – der Körperzellen Rock

Das sieht nun wirklich nicht nach nachlassender Begeisterung aus, ganz im Gegenteil! Hier ist nicht nur jede Zelle voll gut drauf. Anstatt einfach nur dazusitzen und dem Lied zu lauschen, werden hier die Arme geschwungen und die Hüften kreisen. Niemand muss aufgefordert werden, um mitzumachen: Jung oder Alt, keinen hält es mehr auf den Stühlen. Die Motivation, mal wieder etwas Neues auszuprobieren, etwas, das es in dieser Form nicht jeden Tag zu erleben gibt, ist auf dem Video herrlich anzusehen.

So einfach können ein Lied und ein Tanz die Menschen begeistern und motivieren! Es sind die Kleinigkeiten, die uns Freude machen und zum Mitmachen bringen, und das immer wieder auf’s Neue. Und wir haben es ja gesehen: Auch im Alter klappt das noch ziemlich gut.

Eine neue Balance schaffen

10. August 2010 von Ralf R. Strupat

In Vorfreude auf meinen bevorstehenden Urlaub mit meiner Familie habe ich vor einigen Tagen im Netz etwas über das Verhältnis von Arbeit und Privatleben gelesen. In der Fachsprache wird hier von „work-life-balance“ gesprochen – es soll ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeits- und Privatleben geschaffen werden. Manche Fachleute gehen sogar so weit, den Teil Privatleben nochmals in drei separate Teile zu untergliedern. Sie sprechen dann von Kontakt, Körper und Sinn und dem Bereich Arbeit. Diese Bereiche sollten ein möglichst gleiches, sprich ausgewogenes Verhältnis des Lebens einnehmen. Dabei kommt es aber darauf an, wie jeder Einzelne die Gewichtung in seinem individuellen Fall sieht. Für den einen sind viel Geld und die Karriere ein wesentliches Ziel im Leben, der andere hingegen verzichtet auf Einkommen, um private Interessen zu verfolgen oder ihm ist das intakte Familienleben oberstes Anliegen.

Motivation für den Job und das Privatleben

Spass an der Arbeit, ein Arbeitsplatz, der so eingerichtet ist, dass der Arbeitnehmer sich wohlfühlt sowie ein gutes Verhältnis zu den Kollegen und Vorgesetzten sind beispielsweise wichtige Voraussetzungen, um sich im Job gut zu fühlen. Im Privatbereich sind Werte, Wünsche und Anforderungen bei jedem anders gewichtet – hier entscheidet der Einzelne, was ihm wie wichtig ist. Oft lassen sich diese verschiedenen Ziele nur durch Ausübung einer Teilzeitstelle, durch Auszeiten wie Elternzeiten oder unbezahlter Urlaub und einer generell hohen Flexibilität in modernen Unternehmen erreichen.

©-WoGi---Fotolia.com

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Ausgeglichenheit schaffen für Geist und Körper

Sie sollten immer auf eine gesunde Balance achten. Dazu gehört auch, dass Sie sich nach Zeiten von Überlastung im Job wieder mehr Zeit für sich selbst und Ihre Hobbys gönnen. Setzen Sie sich klare Ziele, die Sie inhaltlich wie zeitlich erreichen können; kümmern Sie sich um Ihre Freunde und nehmen Sie die Mahlzeiten ohne Stress ein. Essen Sie bewusst gesund, bewegen sich möglichst viel an der frischen Luft und lassen zwischendurch auch Ihren Gedanken mal die Freiheit, kurz abzuschweifen und aufzutanken. Denn … „Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper“ – dieses Sprichwort kennen viele und auch das ist ein Bestandteil des „work-life-balance“.

“Wir lieben Lebensmittel” – diese Werbekampagne von EDEKA gibt es bereits seit einigen Jahren, doch auch die neuen Spots lassen in der Kreativität nicht nach. Es ist einfach klasse, in welch einfachen Worten und mit welch simpler Idee diese Werbefilme kreativ und witzig umgesetzt werden. In jedem Spot wird in wenigen Minuten eine andere kleine Einkaufsgeschichte erzählt. Immer sind diese kleinen Anekdoten zum Schmunzeln und ich finde es wunderbar, dass normale Menschen wie ich und du die Hauptrollen in diesen Spots spielen.

200 g Leberwurst für Herrn Müller

So kann sich jeder in die Situation hineinversetzen und fühlt sich gleich gut aufgehoben. Die EDEKA-Spots sind eine meiner Lieblingswerbekampagnen im Fernsehen, da es hier um Mitarbeitermotivation, Begeisterungsfähigkeit und Freude am Verkaufen geht. Wer sich mal im Netz umschaut, findet auch andere begeisterte Blogger, die sich über die “Wir lieben Lebensmittel”-Kampagne von EDEKA ausgelassen haben. In einem schönen Beitrag von Michael Blanz habe ich eine tolle Deutung der Werbespots gefunden:

  • Die Mitarbeiter sind Experten in ihrem Bereich.
  • Die Mitarbeiter stehen zu 100 % hinter den Produkten, die sie verkaufen.
  • Es ist stets ein Erlebnis bei EDEKA einzukaufen.
  • Die Mitarbeiter kennen nicht nur den Kunden und seine Wünsche, sondern lieben ihre Kunden.

Fazit: Aus “Wir lieben Lebensmittel“ wird “Wir lieben unsere Kunden”

Einfach mehr lächeln! Dem menschlichen Gehirn ist es egal, aus welchem Grund gelächelt wird. Ob aus Freude oder einfach grundlos. Die dafür zuständigen Muskeln  signalisieren dem Gehirn, dass es jetzt Glückshormone freizusetzen hat. Und wie einige von uns sicherlich wissen, wirken diese Glückshormone auch entzündungshemmend, schmerzstillend und schärfen sogar die Wahrnehmung.

Schenk´ Deinem Nächsten ein Lächeln

Das klingt doch wie ein Rat von damals: “Lächeln beflügelt Dich und Deine Nächsten!” Doch es stimmt, Lächeln hebt die Stimmung – selbst wenn es nicht immer ganz ehrlich gemeint ist. Verschiedenste Untersuchungen haben gezeigt, dass derjenige, der häufig lächelt oder lacht, nicht nur körperlich entspannt, sondern auch leichter lernt. Dieses Ergebnis hat auch eine Untersuchung der Marquette University in Wisconsin USA hervorgebracht. Nach der Auswertung stand fest: Wer 30 Minuten nach einem Lernvorgang lacht, kann sich anschließend besser an das Gelernte erinnern.

Mit einem Lächeln geht alles besser

Dies ist doch ein prima Tipp für alle Schüler und Studenten – einfach mal ausprobieren und mir mitteilen, ob es bei Ihnen auch geklappt hat!

Begeisterung_smiley

Wer öfter lächelt, kann sogar länger leben. Das fanden kanadische Forscher bereits 2004 in einer Feldstudie mit 5000 Probanden heraus. Die positiv eingestellten Teilnehmer hatten aufgrund der vermehrten Traktionen der Lachmuskeln und der daraus resultierenden Hormonausschüttung über das Gehirn verstärkte Gesundheitseffekte zu verzeichnen. Das ging sogar so weit, dass ein intakteres Immunsystem und eine geringere Stressanfälligkeit sowie eine bis zu sieben Jahre höhere Lebenserwartung festgestellt werden konnten.

… lassen Sie uns mit gutem Beispiel vorangehen und motivieren Sie die Menschen in Ihrer Umgebung mit einem Lächeln!