Archiv für die Kategorie „Mitarbeiterführung“

Ein Abend wo die BeGEISTerung nur so sprühte!

20. Dezember 2010 von Ralf R. Strupat

Überglücklich schreibe ich diese Zeilen … und sofort breitet sich wieder dieses glückliche Strahlen auf meinem Gesicht aus und ich bekomme direkt wieder eine Gänsehaut, wenn ich an den 14.12.2010 denke.

Welch wundervoller, bezaubernder Abschluss einer großartigen Lesereihe 2010! Wir sind stolz, gemeinsam mit Gesine Klack und ihrem Team der Buchhandlung Krüger eine bunte Lesereihe mit hochkarätigen Autoren sowie Referenten und großartigen Gästen erfolgreich gemeistert zu haben.

Dieser Abend war ein wahres Highlight – es hat alles perfekt gepasst!

Trotz eisiger Minusgrade und Massen von Schnee ( siehe Foto vom eingeschneiten BegeisterungsLand unten rechts) haben knapp 60 Gäste den Weg zu uns ins BegeisterungsLand gefunden – darunter zahlreiche Fans, die uns die komplette Lesereihe treu begleitet haben.

Ein ganz herzliches DANKE gilt all unseren tollen Partnern und Gästen, die die Lesereihe mit ihrem Spirit und Geist haben zu dem werden lassen, was sie ist – etwas Großes, das für viel Innovation und Inspiration in der Wirtschaft gesorgt hat! Die tollen Feedbacks bestätigen uns auch in 2011 mit einer besonderen Lesereihe durchzustarten. Sie erfahren von uns davon!

Im BeGEISTerungsLand

Unser Chef Ralf R. Strupat hat die Zuhörer in seinen Bann gezogen und auf charmante und amüsante Weise gezeigt, wie einfach doch MitarbeiterBegeisterung funktioniert. Wer mehr erfahren will, bekommt die passende Lektüre gleich bei uns,  ”Der Eiertanz“ – MitarbeiterBegeisterung als entscheidender Führungsfaktor“.

Neben den bereichernden Gesprächen und der vorweihnachtlichen Stimmung, hat mich besonders das Engagement und der Tatendrang unserer Gäste fasziniert. Sie sind unserer Aufforderung – besser gesagt unserem Wunsch – gefolgt, aktiv zu werden und die drei Buchstaben TUN (Nicht unnötig trödeln) gleich umzusetzen. Über 70 Päckchen und Tüten von köstlichem Weihnachtsgebäck (siehe Foto unten links), das wir mit zehn Versmolder Unternehmern zusammen mit dem Konditormeister Ulrich Welpinghaus gebacken haben.

Der Erlös geht dem Projekt “Mehr Begeisterung für unsere Hauptschule Versmold” zu Gute. Die Schüler der 9. Klassen sollen im nächsten Frühjahr in den Genuss eines eigenen Adlerseminars kommen. Der Abend stand unter einem Stern für “mehr Begeisterung” und somit haben mehr als 30 Gäste zugegriffen und ihre persönlichen Grüße (siehe Foto mit Grußkarten oben links) an die Liebsten gleich bei uns in die Post gegeben. Da werden sich viele Menschen ganz schön freuen!

Und dann gab´s noch ein Highlight!! Wir haben mit unserer lieben Kollegin Gabriele Mestemacher ihr neues Lebensjahr begrüßt (siehe Foto oben rechts) und zusammen nach der Lesung reingefeiert :-) ! Welch ein Start …

Für uns hätte der Abend nicht schöner sein können! Allen Beteiligten gebührt ein riesengroßes DANKE und schön, dass IHR dabei seid!!

Von Herzen,

Ihre Jennifer Zacher vom Team STRUPAT.KundenBegeisterung!

Der demografische Wandel ist in aller Munde! Die erschreckende Erkenntnis: Die Gruppe der Menschen über 50 – die sogenannten Best Ager – ist schon heute die einzig wachsende Zielgruppe. Zudem nimmt die Bevölkerungsdichte ab. Doch wie kann der Handel darauf reagieren, wie bereiten wir uns auf die „neuen“ Kundenbedürfnisse vor? Ein Handlungsbedarf ist ab sofort gefragt, denn gerade in dieser Kundengruppe steckt enormes Potenzial und eine lukrative Kaufkraft.

Wolfgang Ronzal und Ralf Strupat

Zu diesem Thema erlebten im November 2010 rund 40 Gäste einen spannenden und informativen Abend mit dem sympathischen Vertriebsexperten Wolfgang Ronzal im BegeisterungsLand. Zu Gast in Versmold war der charismatische Referent aus Wien, der ein gefragter Experte auf diesem Gebiet (und nicht nur, weil er selbst dieser Zielgruppe angehört) ist.

Wolfgang Ronzal empfiehlt:

„50plus entscheidet Ihr Überleben am Markt. Es wird höchste Zeit. Sensibilisieren Sie vor allem Ihre jüngeren Führungskräfte und Mitarbeiter, gestalten Sie Ihre 50plus-Strategie, entwickeln Sie neue Produkte und Leistungen.“

Seine gesammelten Erfahrungen, was ältere Menschen wirklich wollen und wie Sie Ihr Unternehmen für Ältere fit machen, können Interessierte in seinem Buch 30 Minuten Marketing 50plus nachlesen.
Unsere Quintessenz des Abends: Vorausschau ist gefragt! Bieten Sie Lösungen an, bevor das Problem überhaupt entstehen kann.

… übrigens, das Buch ist auch als Weihnachtsgeschenk bestens geeignet!

In viele Städten und Städtchen in der ganzen Region wurden in der letzten Woche die Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte abgeschlossen. Heute oder in den kommenden Tagen geht es los: Die Bürgermeister und Bürgenmeisterinnen eröffnen die jeweiligen Weihnachtsmärkte und die Aussteller hoffen auch in diesem Jahr wieder auf gute Geschäfte. Wenn auch noch kein Schnee gefallen ist, so spielt doch zumindest die Temperatur mit; drei bis vier Grad machen auf jeden Fall schon mal Lust auf heiße Getränke und Co. Das Highlight auf einigen Weihnachtsmärkten in der Region sind die Eisbahnen; hier wird das volle Programm geboten. Kleine Eislaufshows á la Holiday on ice bringen eine schöne Abwechslung für das Publikum. Selbst Schlittschuhlaufen macht natürlich auch sehr viel Spaß! Probieren Sie es aus, nach wenigen Minuten sind Sie wieder in Balance und können vergnügt einige Runden auf der Eisbahn drehen!

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte bringen schöne Abwechslung in kalter Jahreszeit

Wer noch Anregungen für seine Geschenke braucht, kann sich auf den Weihnachtsmärkten schöne Ideen holen. An den Ständen mit traditionellem Handwerk lässt sich durchaus das eine oder andere aus der Region oder aus aller Welt finden. Ein kleiner Tipp: Gehen Sie doch einmal mit Ihren Kollegen oder vielleicht sogar der ganzen Abteilung auf den Weihnachtsmarkt. Vielleicht in der verlängerten Mittagspause; so kommen Sie auch mit denjenigen Kollegen ins Gespräch, mit denen Sie sonst wenige Berührungspunkte haben. Bei leckeren kulinarischen Spezialitäten und einem heißen Winter-Apfelsaft (natürlich alkoholfrei!) können Sie so einiges erfahren, was im Betrieb unausgesprochen bleibt. Schreiben Sie mir gerne, ob auch Sie mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt planen!

 Bildquelle: LianeM – Fotolia.com

Jetzt ist es bald soweit, mein neues Buch „Der Eiertanz“ wird morgen veröffentlicht – ich freue mich schon darauf! Bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar und lesen, was es mit den 7 Ks auf sich hat. Das erste K beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Kommunikation und dessen Bedeutung als wichtigstes Führungsinstrument. Kommunikation ist ein überaus spannendes Thema, welches uns jeden Tag aufs Neue begegnet. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, ob Sie alles genauso verstehen, wie es Ihr Gesprächspartner gesagt hat? Dass Sie das Gesagte gehört haben, davon gehe ich aus. Wie ist das gesprochene Wort bei Ihnen angekommen und wie interpretieren Sie es? Das ist doch viel spannender zu erfahren. In einem kurzen Auszug aus meinem neuen Buch möchte ich auf diese Thematik eingehen:

„ …1. Kommunikation

Ihr wichtigstes Führungsinstrument ist das Wort. Geführt wird durch reden, durch kommunizieren. Wenn Sie es schaffen, Ihre Mitarbeiter im Gespräch wirklich zu erreichen, die Anliegen Ihres Gegenübers zu verstehen und Ihre Anliegen deutlich rüberzubringen, ist viel gewonnen. Das hört sich einfacher an, als es ist, denn Kommunikation ist weit komplizierter, als wir uns im Alltag häufig klarmachen. Sie sagen beispielsweise ganz neutral (wie Sie meinen): «Frau Meyer, Sie denken dran, dass das Protokoll heute fällig ist, oder!?», und Frau Meyer ist zwei Tage verschnupft, weil sie sich von Ihnen «gemaßregelt» fühlt. Oder Sie selbst sind verärgert, weil Mitarbeiter Müller Ihnen eine Information über Tage schuldig bleibt, obwohl Sie ihn doch gebeten haben, sich «gleich» darum zu kümmern. Die häufigste Form der Kommunikation sei das Missverständnis, hat ein kluger Mensch einmal behauptet. Das liegt vor allem daran, dass wir weit weniger «sachlich» und «rational» sind, als wir alle gern glauben.

Kommunikationswissenschaftler gehen davon aus, dass die Sachebene unser Miteinander nur zu etwa einem Siebtel bestimmt. Gefühle und Emotionen, unausgesprochene Erwartungen und Einstellungen prägen dagegen die Beziehungsebene, auf deren Konto der Löwenanteil unserer Reaktionen geht. Dass dieses «Eisbergmodell» der Kommunikation tatsächlich stimmt, merkt an immer dann, wenn man «vernünftig» mit jemandem reden möchte, zu dem die Beziehung nicht stimmt. Ein gutes Verhandlungsergebnis zwischen zwei Geschäftspartnern, die sich zutiefst unsympathisch sind oder die sich misstrauen, ist fast unmöglich, da mögen die ausgetauschten Argumente noch so stichhaltig sein. Und wenn Frau Meyer findet, dass Sie ohnehin zu viel kontrollieren, reagiert sie auf eine arglos gemeinte Bemerkung eben allergisch. 

Kommunikation

 Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Studie der Psychologin Claudia Eilles-Matthiesen, die über hundert Berufstätige Tagebuchprotokolle nach Chefgesprächen führen ließ. Ergebnis: «Jedes fünfte Gespräch (…) löst negative Gefühle wie Angst oder Selbstzweifel aus und wird als selbstwertbedrohlich erlebt.» Wenn Sie also mit jedem Ihrer Mitarbeiter ein Gespräch pro Tag führen, ist die Gefahr groß, dass er eines pro Woche davon als «kränkend» empfindet. Da reichen meiner Erfahrung nach oft kleine Kommentare oder Gesten, die einem fast unbemerkt durchrutschen – ein Augenverdrehen, ungeduldiges Abwinken oder eine ironische Bemerkung. Ich kenne den Fall eines Junganwalts, der in einer Frankfurter Großkanzlei seine Kündigung einreichte, nachdem der Chef ihn nach einigen superstressigen Monaten freitags gegen 17 Uhr im Mantel vor dem Fahrstuhl antraf. Eine spöttische Bemerkung des Vorgesetzten – «Ich wusste gar nicht, dass Sie einen Halbtagsjob haben, Herr Sowieso» – brachte das Fass zum Überlaufen.

Weil das Thema Kommunikation im Führungsalltag so enorm wichtig ist, finden Sie im nächsten Kapitel ausführliche Tipps dazu («So reden Sie am besten mit Ihrer Mannschaft», Seite 129ff.). Daneben hilft einem schon das Bewusstsein für die Untiefen der Kommunikation, das einen vorsichtiger formulieren und eher mal ein klärendes Gespräch suchen lässt. Verbessern Sie Ihre Kommunikationsstärke auch durch regelmäßige Fortbildungen. «Richtig miteinander reden» lernt man während der üblichen Ausbildung kaum. 

2. Konsequenz

Halten Sie sich an Regeln, die Sie aufgestellt haben, und zwar kom promisslos. Wer heute so und morgen anders verfährt, wer in ähnlichen Situationen ganz verschieden reagiert oder von den Mitarbeitern unterschiedliches Verhalten verlangt, wird in ihren Augen unberechenbar. Ein Extrembeispiel für Inkonsequenz sind tyrannische Chefs. Wenn Sie selbst einmal das Vergnügen hatten, für jemanden zu arbeiten, der Sie gestern als «totale Niete» beschimpfte und heute bei ähnlichen Ausgangsbedingungen über den grünen Klee lobt, kennen Sie den Effekt dieses Verhaltens: Man stumpft ab …“

Freuen Sie sich auf die weiteren 6 Ks und deren Bedeutung! Dies und noch viel mehr in meinen neuen Buch “Der Eiertanz” – Bestellen Sie Ihr Exemplar noch heute.

Bildquelle: hpunkt.de-Fotolia.com

„Ruhe im Karton“ ist keine MitarbeiterBegeisterung!

12. November 2010 von Ralf R. Strupat

Das Thema MitarbeiterBegeisterung entfacht in mir immer wieder ein Feuer der Begeisterung; dieses Thema treibt mich mit voran. Erfahren auch Sie in meinem neuen Buch „Der Eiertanz“, das am 18. November erscheint, mit welchen Fragen und Methoden Sie messen können, wie begeistert Ihre Mitarbeiter sind. Wie sieht es beispielsweise mit der Loyalität Ihrer Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen aus? Mögen Ihre Mitarbeiter ihre Arbeit? Bestellen Sie Ihr Buchexemplar jetzt schon vor und freuen sich darauf, bald zu erfahren, woran Sie MitarbeiterBegeisterung in Ihrem Unternehmen erkennen! Dazu vorab eine kurze Passage aus meinem neuen Buch:

 „… Bei Runners Point ist es der «Sportsgeist» im doppelten Wortsinne, der die BeGEISTerung fürs Laufen und Werte wie Fairness, Kollegialität, ambitionierte Ziele zur gelebten Alltagsphilosophie macht. MitarbeiterBegeisterung speist sich also aus zwei Quellen: Ein motivierender Geist ist wie der stetige Wind, der das Unternehmensschiff dauerhaft voranbringt. Begeisterungsmomente sind die frischen Windstöße, die ihm zusätzlich Schub geben und auch mal aus einer Flaute heraushelfen können.

Wie begeistert sind Ihre Mitarbeiter?

Vielleicht gehören Sie zu den Lesern, die bis hierher die eine oder andere Anregung mitgenommen haben, aber im Grunde denken: «Bei uns läuft es doch eigentlich ganz gut!» Herzlichen Glückwunsch! Nur: Was heißt «eigentlich»? Regt sich da etwa leiser Zweifel? Erfahrungsgemäß schätzen Vorgesetzte die Situation im eigenen Verantwortungsbereich oft positiver ein als ihre Mitarbeiter. Fragt man Chefs, ist die Stimmung prima, fragt man ihre Leute, runzeln diese die Stirn. Professor Walter Bungard vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim hat Selbsteinschätzungen von Vorgesetzten mit Einschätzungen ihrer Mitarbeiter verglichen.

Der Eiertanz

Danach halten sich beispielsweise nur 29 Prozent der Chefs für autoritär, aber 70 Prozent der Mitarbeiter schätzen ihren Vorgesetzten als autoritär ein. «Den Mitarbeitern werden ihre Aufgaben/Ziele sorgfältig erläutert», sagen 75 Prozent der Chefs, doch nur 50 Prozent der Mitarbeiter. Und eine «Entscheidungsbeteiligung der Mitarbeiter an Vorgesetztenentscheidungen» sehen gar nur 7 Prozent der Mitarbeiter, aber 79 Prozent der Chefs.

Dass jeder bei einer solchen Befragung die Welt durch die eigene Brille sieht, sei dahingestellt. Dennoch wiegt sich mancher Chef in Sicherheit, solange die Kunden nicht in Scharen ausbleiben und die Mitarbeiter nicht meutern. Und echte BeGEISTerung für das Unternehmen ist etwas anderes als Ruhe im Karton oder laue Gleichgültigkeit. Woran erkennen Sie MitarbeiterBegeisterung? …“

Freuen Sie sich auf die nächsten kurzen Passagen aus meinem neuen Buch in den kommenden Tagen!

Bildquelle: Patrizia Tilly – Fotolia.com

Der positive Geist im Unternehmen ist ein Schlüsselthema in meinem neuen Buch „Der Eiertanz“, das am 18. November veröffentlicht wird. Hier geht es weniger um Geister als um den Kreislauf der BeGEISTerung, der zwischen den Mitarbeitern, ihren Vorgesetzten und natürlich den Kunden stattfindet und immer am Laufen bleiben sollte. Ohne Unterbrechung dieses wichtigen Kreislaufs funktioniert es auch mit der BeGEISTerung – auf Kundenseite ebenso wie auf der Mitarbeiterseite! Bestellen Sie Ihr Buchexemplar bereits jetzt vor und freuen sich auf viele interessante Anstöße zu diesem Thema. Vorab für Sie ein kurzer Auszug aus meinem neuen Buch:

Das Erfolgsmodell der Zukunft: Der Geistlauf

Unternehmen, die sich für eine Begeisterungskultur entscheiden und diese Kultur erfolgreich leben, stoßen eine Aufwärtsspirale an und werden zu «bunten Eiern» im grauen Einerlei austauschbarer Angebote. Viele solcher Unternehmen habe ich in meinem letzten Buch, «Das bunte Ei», vorgestellt: Zum Beispiel den Schuhgroßhändler Pölking, der sich als Partner seiner Kunden versteht und den Einzelhändlern einen «Rundumservice» vom Internetauftritt über Seminare oder Sortiments- und Flächenplanung bis zum Finanzmanagement bietet. Oder die Fleischerei Richter aus dem sächsischen Oederan, die nach der Wende vom Kleinbetrieb auf inzwischen weit über 100 Filialen expandierte und heute über 700 Mitarbeiter beschäftigt. Solche Leistungen sind nur möglich, wenn die Mitarbeiter mitziehen. KundenBegeisterung geht nicht ohne MitarbeiterBegeisterung, und für diese BeGEISTerung müssen Unternehmen aktiv sorgen. Es wird also allerhöchste Zeit, den MbO-Management-Zirkel durch einen weiteren Erfolgskreis zu ergänzen – den Geistlauf.

Begeisterung ist ein Kreislauf

BeGEISTerung ist ein Kreislauf, der zwischen Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden stattfindet und nicht unterbrochen werden darf. Motivierte Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter gut führen, bewirken BeGEISTerung, und motivierte Mitarbeiter begeistern wiederum die Kunden. Der Schlüssel in diesem Erfolgskreislauf ist ein positiver Geist im Unternehmen. Unter «Geist» verstehen wir bei STRUPAT.Kundenbegeisterung! die Summe der Wertvorstellungen und Kernziele, die das tägliche Handeln in einem Unternehmen und den Umgang der Menschen miteinander ebenso prägt wie die langfristige Ausrichtung. Als Kunde oder Geschäftspartner spürt man etwas von diesem Geist, sobald man ein Unternehmen betritt: Herrscht hier dicke Luft, lustlose Routine oder fröhliche Geschäftigkeit? Wie präsentiert sich das Unternehmen nach außen, im Internet wie im direkten Kundenkontakt? Was will man leisten für seine Kunden und auf welche Weise?

Es ist sicher kein Zufall, dass viele der erfolgreichsten Unternehmen unserer Tage einen Geist besitzen, der Mitarbeiter wie Kunden begeistern kann. Dazu zählt etwa Google mit seinem ungewöhnlichen Firmenmotto «Don’t be evil» (Tu nichts Böses) und seiner spielerischen Firmenkultur, zu der nicht nur die immer neuen Gimmicks beim Google-Schriftzug auf der Suchmaske gehören, sondern auch die Freiheit der Mitarbeiter, ein Fünftel ihrer Zeit für das Austüfteln neuer Produkte zu verwenden, oder gemeinsame Volleyballturniere, bei denen «niemand zögert, einen Volleyball auf ein Mitglied der Unternehmensführung zu schmettern». Können Sie sich das in einem deutschen Traditionskonzern vorstellen? …“

Freuen Sie sich auf die nächsten Tage und weitere kurze Passagen aus meinem neuen Buch!

Bildquelle: amandare – Fotolia.com

Danke Jenny – schön, dass Du bei uns bist!

25. Oktober 2010 von Ralf R. Strupat

Wir gratulieren von ganzem Herzen unserer Kollegin Jennifer Zacher, die nach zwei harten Jahren ein auch für uns ganz besonderes Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Ab jetzt darf Jenny den akademischen Grad M. A. hinter ihren Namen setzen, hat sie doch in diesem Jahr die Masterprüfung im Bereich Personalentwicklung abgelegt.

Tolle Leistung im Fernstudiengang

Jennifer Zacher mit Urkunde

Das Team aus dem BegeisterungsLand ist mächtig stolz auf Jenny – insbesondere der Mehrwert für das gesamte Team und für unsere Kunden ist enorm! Denn das Thema Mitarbeiter ist das wichtige Thema der Zukunft und nun sind wir mehr als fundiert auf diese große Herausforderung vorbereitet. Dazu kommt im November mein neues Buch „Der Eiertanz“ – insgesamt ein beGEISTernder Mehrwert!

Wir sagen DANKE Jenny, dass Du dabei bist – Du prägst das Thema Begeisterung sehr und bist eine besondere Bereicherung für unser Team – und das von Anfang an. Ohne Dich wäre unser Erfolg nicht möglich! Wir freuen uns mit Dir sehr auf das, was uns in der Zukunft erwarten wird.

Die Lust aufs Einkaufen vergeht vielen Menschen, wenn sie die leeren Pfandflaschen im Geschäft im Pfandflaschenrücknahmeautomaten entsorgen müssen. Selbst bei den gekoppelten Automaten, sprich oben Einzelflascheneingabe und unten Kisteneingabe, ist es eine Zumutung, denn aus der Flascheneinführöffnung dringt immer wieder erbärmlicher Geruch hervor.

Kundenzufriedenheit und schlechter Geruch passen nicht zusammen

Die Tricks, möglichst weit vom Gerät entfernt die leere Flasche in die Öffnung zu „werfen“ oder sich neben das Gerät zu stellen, um nicht unmittelbar diese fiese Luft einzuatmen, sind oft nicht erfolgreich, da der Automat viele Flaschen erst nach dem zweiten Hineinstecken annimmt und weitertransportiert – so wird „der Verbraucher doch wieder vors Loch geschoben“! Warum wird gegen diesen schlimmen Geruch nichts unternommen oder mal ein geeigneter Reiniger zum Einsatz gebracht?

Pfandflaschen

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch über Kundenzufriedenheit und Kundenbindungsmaßnahmen, in dem diese Problematik auch zur Sprache kam. Mein Gesprächspartner erzählte mir folgende Begebenheit: Er hat bei einem seiner letzten Einkäufe den Marktleiter des Discounters auf das Problem des stark unangenehm riechenden Flaschenautomaten angesprochen. Anstatt Verständnis zu zeigen und seine Beschwerde erst zu nehmen, tat er sie mit einer abwertenden Handbewegung ab und erwiderte „Glauben Sie es geht mir anders, wenn ich Flaschen da rein stecke?“

Nein natürlich nicht, das war dem Kunden schon klar, darum ging es ja auch gar nicht. Auf Nachfrage, ob es keine Möglichkeit gibt, diesen Geruch abzustellen, die Boxen mit den geschredderten Flaschen und den stinkenden Resten von Flüssigkeiten früher auszutauschen oder zwischendurch eine Reinigung laufen zu lassen, kam die Antwort „ Der Automat zeigt automatisch an, wenn die Behälter voll sind. Vorher läuft da mit Austauschen gar nichts. Das ist übrigens in allen Filialen so. Sie können ja nachfragen.“

Na vielen Dank für diese Info! Ist es denn wirklich normal, dass Kunden mit üblem Geruch „belästigt“ werden und dieses hinnehmen müssen? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreiben Sie mir gerne einen Kommentar.

Bildquelle: deepblue4you – iStockphoto.com

Nachahmenswertes Arbeitszeitmodell

15. Oktober 2010 von Ralf R. Strupat

Vor einigen Tagen unterhielt ich mich mit einer Gruppe junger Mütter. Eine der jungen Frauen erzählte mir begeistert, dass ihr Arbeitgeber – eine Apotheke in der niedersächsischen Kreisstadt Melle – ein tolles Beschäftigungsmodell für Mitarbeiterinnen in Elternzeit bereitstellt. Es ist auf Wunsch der Frauen möglich, zwei oder drei halbe Tage zu arbeiten sowie Krankheits- oder Urlaubsvertretungen zu übernehmen. So bleiben die jungen Mütter im Job auf dem Laufenden und der spätere Wiedereinstieg ist für beide Seiten einfacher. Auch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Seminare der Pharmaindustrie werden den Frauen während der Elternzeit angeboten.

Ausgeglichene Mütter und zufriedene Kinder

Ein besonders schöner Nebeneffekt dieses Arbeitszeitmodells ist, dass nicht nur die Mutter zufriedener ist, sondern auch die Kinder von einer ausgeglichenen Mutter profitieren, so sagte mir die junge Frau.

©-Lisenok---Fotolia.com

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Dieses und auch viele weitere Arbeitszeitmodelle werden in Zukunft immer wichtiger werden, denn so ist es auch für gut ausgebildete Frauen möglich, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Die Arbeitgeber können mit sehr engagierten und motivierten Angestellten punkten und – ganz wichtig – natürlich auch von zufriedenen Kunden profitieren. … weiter so liebe Unternehmer, nehmen Sie sich diese Apotheke als Vorbild! In Zukunft werden flexible Arbeitszeitmodelle an Bedeutung gewinnen, gerade wenn es darum geht, Fachpersonal für das Unternehmen neu zu gewinnen. Auch kann eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit die Personalfluktuation reduzieren – schließlich bleiben zufriedene Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber länger treu!

Einladung als Gastredner bei der IHK Bielefeld

7. September 2010 von Ralf R. Strupat

Zum 7. Dienstleister Forum der IHK Bielefeld am 31. August war ich als Gastredner zum Thema Mitarbeiter-Motivation und Kundenbegeisterung eingeladen. Im großen „Ostwestfalen-Saal“ des IHK-Gebäudes waren eine Menge interessierter Menschen versammelt und um kurz nach 15 Uhr war es dann soweit; aus meinem Vortrag erfuhren die Anwesenden, wie es in Unternehmen zurzeit um das Thema Motivation und Begeisterung bestellt ist.

©-hfox---Fotolia.com

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Vortrag über Mitarbeiter-Motivation und Kundenbegeisterung

Viele praktische Beispiele aus meiner täglichen Arbeit führten teils zu Erheiterung, teils zu zurückhaltenden Reaktionen, da einige sicher auch ihr eigenes Handeln widergespiegelt sahen. Nach meinem Beitrag bat ich die Zuschauer um Fragen, Anregungen oder auch Begebenheiten, die sie in ihrem Alltag erlebt haben. Sehr schön war die Ausführung eines Herrn, die ich hier kurz mit meinen eigenen Worten wiedergeben möchte. Es ging um das Thema, wie ein Außendienstler möglichst problemlos in die Chefetage vorgelassen wird und wie sich die Sekretärinnen in dieser Situation verhalten können.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Also ungefähr so: „Guten Tag Frau Christen, ich möchte gerne mit Herrn Müller sprechen!“

  • „Das tut mir leid, aber Herr Müller ist heute für niemanden zu sprechen!“
  • „Ich komme in einer sehr wichtigen Angelegenheit, bitte fragen Sie einmal bei ihm nach!“
  • Daraufhin Frau Christen – schon etwas entnervt: „Sie können mir ruhig glauben – Herr Müller hat heute für sie überhaupt keine Zeit!“
  • Der Besucher entgegnete daraufhin: „Ich glaube ganz bestimmt, dass Herr Müller Zeit für mich hat – denn ich bin der Insolvenzverwalter ihrer Firma!“

… ja so kann es gehen, also immer daran denken: Möglichst charmant bleiben und freundlich herausfinden, in welcher Angelegenheit ein Besucher um Gehör bittet!