Archiv für die Kategorie „Kundenbindung“

Gute Beratungsleistung führt zum Verkaufsabschluss

11. Februar 2011 von Ralf R. Strupat

In der Diskussion Fachgeschäft vs. Elektrogroßmarkt scheiden sich die Geister. Die Einen meinen, dass es beim Kauf eines Elektrogerätes in erster Linie auf den besten Preis ankommt, den Anderen ist eine kompetente Beratung das Wichtigste. Wer sich noch nicht genau darüber im Klaren ist, welche Waschmaschine er beispielsweise braucht, der ist auf eine gute Beratung angewiesen, um dann wirklich das passende Gerät zu bekommen. Viele Menschen kaufen gerne in den diversen Elektrogroßmärkten, die mit ihrer aggressiven Werbung, wie „Geiz ist Geil“ oder „Ich bin doch nicht blöd“ auf ihre vermeintlich günstigen Preise hinweisen.

Gute Beratung begeistert Kunden

Doch ist der günstigste Preis wirklich alles? Ich denke eher nicht; mir sind eine perfekte Beratung und eine engagierte Verkäuferin oder Verkäufer wichtiger, um einen Kauf zu tätigen, bei dem ich mich wohlfühle. So geht es übrigens auch anderen Menschen!

Kompetente Beratung begeistert Kunden

Freunde von uns wollten einen neuen Gefrierschrank kaufen, da der alte mittlerweile mehr als 15 Jahre auf dem Buckel hatte. In der Zeitungsbeilage eines bekannten Elektrogroßmarktes war dann auch gleich das scheinbar passende Gerät gefunden. Beim Gespräch mit dem Verkäufer im Markt war dann alle Begeisterung hin; kannte er sich doch überhaupt nicht mit diesen Geräten aus und konnte keine der gestellten Fragen zur Zufriedenheit beantworten. Verunsichert und auch einigermaßen verärgert verließ das Ehepaar den Großmarkt, hielt auf dem Weg nach Hause dann beim Elektro-Fachhändler um die Ecke an. Zufrieden über eine kompetente, ausführliche und verständliche Erklärung kauften sie den Gefrierschrank beim Händler ihres Vertrauens. … glücklicher Verkaufsabschluss trotz eines höheren Preises!

Wie denken Sie darüber? Ist Ihnen ein günstiger Preis wichtig oder kaufen Sie lieber dort, wo Sie eine gute Beratung bekommen, auch wenn der Preis etwas höher ist? Schreiben Sie mir Ihre Meinung zu diesem Thema – ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Bildquelle: Meddy Popcorn – fotolia.com

Wann wird ein Kunde zum Fan?

31. Januar 2011 von Ralf R. Strupat

In Zeiten, in denen es scheinbar ganz einfach geworden ist, seine Kunden zu Fans zu machen, indem diese ein Produkt oder eine Dienstleistung mit „Gefällt mir!“ versehen, sollten wir nicht vergessen, dass ein Kunde schon überzeugt und begeistert sein muss, um ein Produkt aktiv weiterzuempfehlen. Dafür muss der Kunde spüren, dass Sie ihn mögen, er Ihnen am Herzen liegt. Ein Kunde kann zu einem echten Fan werden, wenn er von den Produkten, Dienstleistungen, einer Marke, dem Unternehmen oder der Außendarstellung absolut begeistert ist!

Gefällt mir!

Kunde muss Begeisterung spüren

Kunden zu treuen Empfehlern zu machen, gelingt nur durch eine stetige, sehr gute Leistung, eine tolle Qualität der Produkte, Mitarbeiter, die den Kunden ihre Wünsche „von den Augen“ ablesen können und eine Wohlfühlatmosphäre, die der Kunde immer wieder verspüren möchte, wenn er bei Ihnen einkauft. Ähnlich verhält es sich bei einem Fan – auch ihn können Sie nicht ködern oder kaufen, einen Fan müssen Sie für sich gewinnen! Nike, Douglas, Starbucks und BMW sind nur einige Firmen, die viele ihrer Kunden zu Fans machen konnten!

Menschen, die beispielsweise Fans von Starbucks sind, lieben den tollen Service vor Ort, genießen diese Art von Lifestyle und verbringen ihre freie Zeit gerne in einem Starbucks Café. Sie gehören zu den glühenden Anhängern der dort angebotenen Produkte mit Kultstatus, sie identifizieren sich mit der Marke Starbucks und sind auch durchaus bereit, für eine Kaffeespezialität etwas mehr auszugeben.

Kunden mögen Shops, Produkte oder Marken – Fans sind begeistert davon! Das ist wohl der Unterschied zwischen einem Kunden und einem echten Fan. Wann wird Ihrer Meinung nach ein Kunde zu einem Fan? Schreiben Sie mir gerne einen Kommentar – ich bin gespannt auf Ihre Nachricht.

Ein Abend wo die BeGEISTerung nur so sprühte!

20. Dezember 2010 von Ralf R. Strupat

Überglücklich schreibe ich diese Zeilen … und sofort breitet sich wieder dieses glückliche Strahlen auf meinem Gesicht aus und ich bekomme direkt wieder eine Gänsehaut, wenn ich an den 14.12.2010 denke.

Welch wundervoller, bezaubernder Abschluss einer großartigen Lesereihe 2010! Wir sind stolz, gemeinsam mit Gesine Klack und ihrem Team der Buchhandlung Krüger eine bunte Lesereihe mit hochkarätigen Autoren sowie Referenten und großartigen Gästen erfolgreich gemeistert zu haben.

Dieser Abend war ein wahres Highlight – es hat alles perfekt gepasst!

Trotz eisiger Minusgrade und Massen von Schnee ( siehe Foto vom eingeschneiten BegeisterungsLand unten rechts) haben knapp 60 Gäste den Weg zu uns ins BegeisterungsLand gefunden – darunter zahlreiche Fans, die uns die komplette Lesereihe treu begleitet haben.

Ein ganz herzliches DANKE gilt all unseren tollen Partnern und Gästen, die die Lesereihe mit ihrem Spirit und Geist haben zu dem werden lassen, was sie ist – etwas Großes, das für viel Innovation und Inspiration in der Wirtschaft gesorgt hat! Die tollen Feedbacks bestätigen uns auch in 2011 mit einer besonderen Lesereihe durchzustarten. Sie erfahren von uns davon!

Im BeGEISTerungsLand

Unser Chef Ralf R. Strupat hat die Zuhörer in seinen Bann gezogen und auf charmante und amüsante Weise gezeigt, wie einfach doch MitarbeiterBegeisterung funktioniert. Wer mehr erfahren will, bekommt die passende Lektüre gleich bei uns,  ”Der Eiertanz“ – MitarbeiterBegeisterung als entscheidender Führungsfaktor“.

Neben den bereichernden Gesprächen und der vorweihnachtlichen Stimmung, hat mich besonders das Engagement und der Tatendrang unserer Gäste fasziniert. Sie sind unserer Aufforderung – besser gesagt unserem Wunsch – gefolgt, aktiv zu werden und die drei Buchstaben TUN (Nicht unnötig trödeln) gleich umzusetzen. Über 70 Päckchen und Tüten von köstlichem Weihnachtsgebäck (siehe Foto unten links), das wir mit zehn Versmolder Unternehmern zusammen mit dem Konditormeister Ulrich Welpinghaus gebacken haben.

Der Erlös geht dem Projekt “Mehr Begeisterung für unsere Hauptschule Versmold” zu Gute. Die Schüler der 9. Klassen sollen im nächsten Frühjahr in den Genuss eines eigenen Adlerseminars kommen. Der Abend stand unter einem Stern für “mehr Begeisterung” und somit haben mehr als 30 Gäste zugegriffen und ihre persönlichen Grüße (siehe Foto mit Grußkarten oben links) an die Liebsten gleich bei uns in die Post gegeben. Da werden sich viele Menschen ganz schön freuen!

Und dann gab´s noch ein Highlight!! Wir haben mit unserer lieben Kollegin Gabriele Mestemacher ihr neues Lebensjahr begrüßt (siehe Foto oben rechts) und zusammen nach der Lesung reingefeiert :-) ! Welch ein Start …

Für uns hätte der Abend nicht schöner sein können! Allen Beteiligten gebührt ein riesengroßes DANKE und schön, dass IHR dabei seid!!

Von Herzen,

Ihre Jennifer Zacher vom Team STRUPAT.KundenBegeisterung!

Der demografische Wandel ist in aller Munde! Die erschreckende Erkenntnis: Die Gruppe der Menschen über 50 – die sogenannten Best Ager – ist schon heute die einzig wachsende Zielgruppe. Zudem nimmt die Bevölkerungsdichte ab. Doch wie kann der Handel darauf reagieren, wie bereiten wir uns auf die „neuen“ Kundenbedürfnisse vor? Ein Handlungsbedarf ist ab sofort gefragt, denn gerade in dieser Kundengruppe steckt enormes Potenzial und eine lukrative Kaufkraft.

Wolfgang Ronzal und Ralf Strupat

Zu diesem Thema erlebten im November 2010 rund 40 Gäste einen spannenden und informativen Abend mit dem sympathischen Vertriebsexperten Wolfgang Ronzal im BegeisterungsLand. Zu Gast in Versmold war der charismatische Referent aus Wien, der ein gefragter Experte auf diesem Gebiet (und nicht nur, weil er selbst dieser Zielgruppe angehört) ist.

Wolfgang Ronzal empfiehlt:

„50plus entscheidet Ihr Überleben am Markt. Es wird höchste Zeit. Sensibilisieren Sie vor allem Ihre jüngeren Führungskräfte und Mitarbeiter, gestalten Sie Ihre 50plus-Strategie, entwickeln Sie neue Produkte und Leistungen.“

Seine gesammelten Erfahrungen, was ältere Menschen wirklich wollen und wie Sie Ihr Unternehmen für Ältere fit machen, können Interessierte in seinem Buch 30 Minuten Marketing 50plus nachlesen.
Unsere Quintessenz des Abends: Vorausschau ist gefragt! Bieten Sie Lösungen an, bevor das Problem überhaupt entstehen kann.

… übrigens, das Buch ist auch als Weihnachtsgeschenk bestens geeignet!

Der Flashmob oder wenn Werbung sich neue Wege sucht!

13. Dezember 2010 von Ralf R. Strupat

Der Flashmob ist eine neuere Form von Aktionskunst, die manchmal auch als virales Marketing gelten kann. Das Wort Flashmob setzt sich aus den englischen Begriffen Flash wie Blitz und mob von mobilis gleich beweglich zusammen, und bedeutet eine aufgewiegelte Volksmenge oder quirlige Menschenmenge. Ein Flashmob findet auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Gebäuden statt, deshalb können nichtinformierte Menschen auch ganz einfach in einen Flashmob hineingeraten.

Die Teilnehmer, die sich nicht persönlich kennen müssen, sind vorher über den genauen Ablauf per Weblogs, Online-Communitys, E-Mails oder über Mobiltelefone informiert worden. Ein Flashmob, dass ist das geplante Zusammentreffen von Menschen, die eine bestimmte Handlung zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort durchführen wollen. Das kann einfach sein, dass auf ein akustisches Signal hin in der Bewegung innegehalten wird, die Teilnehmer sich spontan umarmen, herumspringen oder laut anfangen zu singen. Dazu schauen Sie sich bitte das Video des Flashmobs im Einkaufszentrum Werrepark in Bad Oeynhausen an.

Begeisterung über gelungenen Flashmob

Diese Aktionen sind auch in der Hinsicht etwas besonderes, als dass die nichteingeweihten Personen völlig überrascht reagieren. Manch einer schüttelt den Kopf und fragt sich wohl, was das denn für ein Unsinn ist – andere wiederum finden diese Inszenierung so spannend, dass sie es sofort via Handy filmen und ihren Freunden mitteilen oder den Film ins Netz stellen. Die Verbreitung dieser Flashmobs läuft ausschließlich übers Internet und gilt als eine der Neuerungen der Online-Community, die hauptsächlich die neuen Medien wie Internet, Smartphones und die neuen Tablet-PCs benutzen. Ein besonders schönes Beispiel ist der Flashmob von T-Mobile auf dem Londoner Flughafen.

Zunehmend nutzen auch die großen Unternehmen diese Kanäle, um darüber Produkte und Dienstleistungen in den Focus zu stellen. Was halten Sie von diesen neuen Kanälen? Schreiben Sie mir gerne dazu einen Kommentar.

Begeisterung ist besser als nur Zufriedenheit

26. November 2010 von Ralf R. Strupat

Begeisterung ist das Zauberwort, welches Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen geflügelt. Wer nur zufrieden ist, der ist von Produkten oder Dienstleistungen noch längst nicht überzeugt! Zufrieden bin ich möglicherweise auch mit den Produkten der Konkurrenz – aber begeistert bin ich doch erst dann, wenn ich positiv überrascht werde – soll heißen, wenn meine Erwartungshaltung noch übertroffen wird.

Dabei ist es besonders hilfreich, wenn Sie sich vorstellen, Sie wären Ihr eigener Kunde; welche Erwartungshaltung hätten Sie und über welches „Sahnehäubchen“ würden Sie sich freuen? Agieren Sie so, dass Ihre Kunden sich gut verstanden und gut aufgehoben fühlen, denn nur so werden aus Kunden auch treue Kunden!

Service in der Apotheke

Begeistert über Bringdienst mit Mehrwert

Hier mein Beispiel aus einer Apotheke in Melle, der niedersächsischen Kreisstadt, in der auch viele ältere Menschen ihre Medikamente kaufen. Sollte ein bestimmtes Medikament nicht vorhanden sein, so wird dieses noch für den gleichen oder spätestens nächsten Tag beim Großhandel bestellt und dem Kunden vom apothekeneigenen Bringdienst vorbeigebracht. Gerade die ältere, oft nicht mehr so mobile Kundschaft, greift sehr gerne auf diesen kostenfreien Service zurück.

Der Lieferung wird jedes Mal die Apotheken Umschau – eine Apotheken Zeitschrift – und einige Traubenzucker sowie verschiedene Produktproben beigelegt. Das ist wirklich leicht zu händeln, nicht zeitaufwändig und kostet auch nicht die Welt – aber die Wirkung ist riesengroß! Kunden, die diesen tollen Service genießen dürfen, kommen garantiert immer wieder. Und das Beste daran, diese Kunden werben neue Kunden, wenn sie über diesen tollen Service berichten.

Bildquelle: Marco Wydmuch – Fotolia.com

Der positive Geist im Unternehmen ist ein Schlüsselthema in meinem neuen Buch „Der Eiertanz“, das am 18. November veröffentlicht wird. Hier geht es weniger um Geister als um den Kreislauf der BeGEISTerung, der zwischen den Mitarbeitern, ihren Vorgesetzten und natürlich den Kunden stattfindet und immer am Laufen bleiben sollte. Ohne Unterbrechung dieses wichtigen Kreislaufs funktioniert es auch mit der BeGEISTerung – auf Kundenseite ebenso wie auf der Mitarbeiterseite! Bestellen Sie Ihr Buchexemplar bereits jetzt vor und freuen sich auf viele interessante Anstöße zu diesem Thema. Vorab für Sie ein kurzer Auszug aus meinem neuen Buch:

Das Erfolgsmodell der Zukunft: Der Geistlauf

Unternehmen, die sich für eine Begeisterungskultur entscheiden und diese Kultur erfolgreich leben, stoßen eine Aufwärtsspirale an und werden zu «bunten Eiern» im grauen Einerlei austauschbarer Angebote. Viele solcher Unternehmen habe ich in meinem letzten Buch, «Das bunte Ei», vorgestellt: Zum Beispiel den Schuhgroßhändler Pölking, der sich als Partner seiner Kunden versteht und den Einzelhändlern einen «Rundumservice» vom Internetauftritt über Seminare oder Sortiments- und Flächenplanung bis zum Finanzmanagement bietet. Oder die Fleischerei Richter aus dem sächsischen Oederan, die nach der Wende vom Kleinbetrieb auf inzwischen weit über 100 Filialen expandierte und heute über 700 Mitarbeiter beschäftigt. Solche Leistungen sind nur möglich, wenn die Mitarbeiter mitziehen. KundenBegeisterung geht nicht ohne MitarbeiterBegeisterung, und für diese BeGEISTerung müssen Unternehmen aktiv sorgen. Es wird also allerhöchste Zeit, den MbO-Management-Zirkel durch einen weiteren Erfolgskreis zu ergänzen – den Geistlauf.

Begeisterung ist ein Kreislauf

BeGEISTerung ist ein Kreislauf, der zwischen Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden stattfindet und nicht unterbrochen werden darf. Motivierte Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter gut führen, bewirken BeGEISTerung, und motivierte Mitarbeiter begeistern wiederum die Kunden. Der Schlüssel in diesem Erfolgskreislauf ist ein positiver Geist im Unternehmen. Unter «Geist» verstehen wir bei STRUPAT.Kundenbegeisterung! die Summe der Wertvorstellungen und Kernziele, die das tägliche Handeln in einem Unternehmen und den Umgang der Menschen miteinander ebenso prägt wie die langfristige Ausrichtung. Als Kunde oder Geschäftspartner spürt man etwas von diesem Geist, sobald man ein Unternehmen betritt: Herrscht hier dicke Luft, lustlose Routine oder fröhliche Geschäftigkeit? Wie präsentiert sich das Unternehmen nach außen, im Internet wie im direkten Kundenkontakt? Was will man leisten für seine Kunden und auf welche Weise?

Es ist sicher kein Zufall, dass viele der erfolgreichsten Unternehmen unserer Tage einen Geist besitzen, der Mitarbeiter wie Kunden begeistern kann. Dazu zählt etwa Google mit seinem ungewöhnlichen Firmenmotto «Don’t be evil» (Tu nichts Böses) und seiner spielerischen Firmenkultur, zu der nicht nur die immer neuen Gimmicks beim Google-Schriftzug auf der Suchmaske gehören, sondern auch die Freiheit der Mitarbeiter, ein Fünftel ihrer Zeit für das Austüfteln neuer Produkte zu verwenden, oder gemeinsame Volleyballturniere, bei denen «niemand zögert, einen Volleyball auf ein Mitglied der Unternehmensführung zu schmettern». Können Sie sich das in einem deutschen Traditionskonzern vorstellen? …“

Freuen Sie sich auf die nächsten Tage und weitere kurze Passagen aus meinem neuen Buch!

Bildquelle: amandare – Fotolia.com

Am 25. Oktober durften wir die Buchautorin und ehemalige RTL Fernsehmoderatorin Carmen Schön bei uns im Begeisterungsland begrüßen. Die sympathische Hamburgerin begeisterte mit ihrem Vortrag über die fünf Sprossen der Akquiseleiter mich, mein Team und rund 40 Versmolder Geschäftsleute. Erfolgreiche Kaltakquise braucht positive Glaubenssätze, die negative Einstellung zu dieser Art der Neukundengewinnung muss abgelegt werden, bevor sich der Erfolg einstellt, so das Urteil der 42-jährigen Volljuristin.

Jeder muss sein Akquisewerkzeug finden

Carmen Schön erläuterte, dass auf dem Gebiet der Kaltakquise nichts dem Zufall überlassen werden solle, denn nur wer organisiert und vorbereitet vorgeht, kann so Kunden gewinnen.

v. l. n. r.: Gesine Klack, Carmen Schön und Ralf Strupat

v. l. n. r.: Gesine Klack, Carmen Schön und Ralf Strupat

Ihre eigene Erfahrung und viele praktische Tipps zu diesem Thema kann der interessierte Leser dem Buch „Kaltakquise – der direkte Weg zum Kunden“ entnehmen. Wer seine eigenen Stärken findet und diese gezielt ausbaut, hat deutlich mehr Chancen auf dem Feld der Kaltakquise, das ist einer der aufgezeigten Schritte auf der Akquisitionsleiter.

Der erste Kontakt zum neuen Kunden muss stimmen

Wenn auch Sie diese Art der Neukundengewinnung spannend finden und mehr darüber wissen möchten, besuchen Sie doch auch einen Vortrag unserer Referentin Carmen Schön. Unser Fazit des Abends lautet auf jeden Fall: Kaltakquise macht auch Spaß – gute Vorbereitung und eine positive Einstellung vorausgesetzt!

Die Lust aufs Einkaufen vergeht vielen Menschen, wenn sie die leeren Pfandflaschen im Geschäft im Pfandflaschenrücknahmeautomaten entsorgen müssen. Selbst bei den gekoppelten Automaten, sprich oben Einzelflascheneingabe und unten Kisteneingabe, ist es eine Zumutung, denn aus der Flascheneinführöffnung dringt immer wieder erbärmlicher Geruch hervor.

Kundenzufriedenheit und schlechter Geruch passen nicht zusammen

Die Tricks, möglichst weit vom Gerät entfernt die leere Flasche in die Öffnung zu „werfen“ oder sich neben das Gerät zu stellen, um nicht unmittelbar diese fiese Luft einzuatmen, sind oft nicht erfolgreich, da der Automat viele Flaschen erst nach dem zweiten Hineinstecken annimmt und weitertransportiert – so wird „der Verbraucher doch wieder vors Loch geschoben“! Warum wird gegen diesen schlimmen Geruch nichts unternommen oder mal ein geeigneter Reiniger zum Einsatz gebracht?

Pfandflaschen

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch über Kundenzufriedenheit und Kundenbindungsmaßnahmen, in dem diese Problematik auch zur Sprache kam. Mein Gesprächspartner erzählte mir folgende Begebenheit: Er hat bei einem seiner letzten Einkäufe den Marktleiter des Discounters auf das Problem des stark unangenehm riechenden Flaschenautomaten angesprochen. Anstatt Verständnis zu zeigen und seine Beschwerde erst zu nehmen, tat er sie mit einer abwertenden Handbewegung ab und erwiderte „Glauben Sie es geht mir anders, wenn ich Flaschen da rein stecke?“

Nein natürlich nicht, das war dem Kunden schon klar, darum ging es ja auch gar nicht. Auf Nachfrage, ob es keine Möglichkeit gibt, diesen Geruch abzustellen, die Boxen mit den geschredderten Flaschen und den stinkenden Resten von Flüssigkeiten früher auszutauschen oder zwischendurch eine Reinigung laufen zu lassen, kam die Antwort „ Der Automat zeigt automatisch an, wenn die Behälter voll sind. Vorher läuft da mit Austauschen gar nichts. Das ist übrigens in allen Filialen so. Sie können ja nachfragen.“

Na vielen Dank für diese Info! Ist es denn wirklich normal, dass Kunden mit üblem Geruch „belästigt“ werden und dieses hinnehmen müssen? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreiben Sie mir gerne einen Kommentar.

Bildquelle: deepblue4you – iStockphoto.com

Nachahmenswertes Arbeitszeitmodell

15. Oktober 2010 von Ralf R. Strupat

Vor einigen Tagen unterhielt ich mich mit einer Gruppe junger Mütter. Eine der jungen Frauen erzählte mir begeistert, dass ihr Arbeitgeber – eine Apotheke in der niedersächsischen Kreisstadt Melle – ein tolles Beschäftigungsmodell für Mitarbeiterinnen in Elternzeit bereitstellt. Es ist auf Wunsch der Frauen möglich, zwei oder drei halbe Tage zu arbeiten sowie Krankheits- oder Urlaubsvertretungen zu übernehmen. So bleiben die jungen Mütter im Job auf dem Laufenden und der spätere Wiedereinstieg ist für beide Seiten einfacher. Auch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Seminare der Pharmaindustrie werden den Frauen während der Elternzeit angeboten.

Ausgeglichene Mütter und zufriedene Kinder

Ein besonders schöner Nebeneffekt dieses Arbeitszeitmodells ist, dass nicht nur die Mutter zufriedener ist, sondern auch die Kinder von einer ausgeglichenen Mutter profitieren, so sagte mir die junge Frau.

©-Lisenok---Fotolia.com

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Dieses und auch viele weitere Arbeitszeitmodelle werden in Zukunft immer wichtiger werden, denn so ist es auch für gut ausgebildete Frauen möglich, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Die Arbeitgeber können mit sehr engagierten und motivierten Angestellten punkten und – ganz wichtig – natürlich auch von zufriedenen Kunden profitieren. … weiter so liebe Unternehmer, nehmen Sie sich diese Apotheke als Vorbild! In Zukunft werden flexible Arbeitszeitmodelle an Bedeutung gewinnen, gerade wenn es darum geht, Fachpersonal für das Unternehmen neu zu gewinnen. Auch kann eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit die Personalfluktuation reduzieren – schließlich bleiben zufriedene Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber länger treu!