Archiv für November 2010

Begeisterung ist besser als nur Zufriedenheit

26. November 2010 von Ralf R. Strupat

Begeisterung ist das Zauberwort, welches Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen geflügelt. Wer nur zufrieden ist, der ist von Produkten oder Dienstleistungen noch längst nicht überzeugt! Zufrieden bin ich möglicherweise auch mit den Produkten der Konkurrenz – aber begeistert bin ich doch erst dann, wenn ich positiv überrascht werde – soll heißen, wenn meine Erwartungshaltung noch übertroffen wird.

Dabei ist es besonders hilfreich, wenn Sie sich vorstellen, Sie wären Ihr eigener Kunde; welche Erwartungshaltung hätten Sie und über welches „Sahnehäubchen“ würden Sie sich freuen? Agieren Sie so, dass Ihre Kunden sich gut verstanden und gut aufgehoben fühlen, denn nur so werden aus Kunden auch treue Kunden!

Service in der Apotheke

Begeistert über Bringdienst mit Mehrwert

Hier mein Beispiel aus einer Apotheke in Melle, der niedersächsischen Kreisstadt, in der auch viele ältere Menschen ihre Medikamente kaufen. Sollte ein bestimmtes Medikament nicht vorhanden sein, so wird dieses noch für den gleichen oder spätestens nächsten Tag beim Großhandel bestellt und dem Kunden vom apothekeneigenen Bringdienst vorbeigebracht. Gerade die ältere, oft nicht mehr so mobile Kundschaft, greift sehr gerne auf diesen kostenfreien Service zurück.

Der Lieferung wird jedes Mal die Apotheken Umschau – eine Apotheken Zeitschrift – und einige Traubenzucker sowie verschiedene Produktproben beigelegt. Das ist wirklich leicht zu händeln, nicht zeitaufwändig und kostet auch nicht die Welt – aber die Wirkung ist riesengroß! Kunden, die diesen tollen Service genießen dürfen, kommen garantiert immer wieder. Und das Beste daran, diese Kunden werben neue Kunden, wenn sie über diesen tollen Service berichten.

Bildquelle: Marco Wydmuch – Fotolia.com

In viele Städten und Städtchen in der ganzen Region wurden in der letzten Woche die Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte abgeschlossen. Heute oder in den kommenden Tagen geht es los: Die Bürgermeister und Bürgenmeisterinnen eröffnen die jeweiligen Weihnachtsmärkte und die Aussteller hoffen auch in diesem Jahr wieder auf gute Geschäfte. Wenn auch noch kein Schnee gefallen ist, so spielt doch zumindest die Temperatur mit; drei bis vier Grad machen auf jeden Fall schon mal Lust auf heiße Getränke und Co. Das Highlight auf einigen Weihnachtsmärkten in der Region sind die Eisbahnen; hier wird das volle Programm geboten. Kleine Eislaufshows á la Holiday on ice bringen eine schöne Abwechslung für das Publikum. Selbst Schlittschuhlaufen macht natürlich auch sehr viel Spaß! Probieren Sie es aus, nach wenigen Minuten sind Sie wieder in Balance und können vergnügt einige Runden auf der Eisbahn drehen!

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte bringen schöne Abwechslung in kalter Jahreszeit

Wer noch Anregungen für seine Geschenke braucht, kann sich auf den Weihnachtsmärkten schöne Ideen holen. An den Ständen mit traditionellem Handwerk lässt sich durchaus das eine oder andere aus der Region oder aus aller Welt finden. Ein kleiner Tipp: Gehen Sie doch einmal mit Ihren Kollegen oder vielleicht sogar der ganzen Abteilung auf den Weihnachtsmarkt. Vielleicht in der verlängerten Mittagspause; so kommen Sie auch mit denjenigen Kollegen ins Gespräch, mit denen Sie sonst wenige Berührungspunkte haben. Bei leckeren kulinarischen Spezialitäten und einem heißen Winter-Apfelsaft (natürlich alkoholfrei!) können Sie so einiges erfahren, was im Betrieb unausgesprochen bleibt. Schreiben Sie mir gerne, ob auch Sie mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt planen!

 Bildquelle: LianeM – Fotolia.com

Jetzt ist es bald soweit, mein neues Buch „Der Eiertanz“ wird morgen veröffentlicht – ich freue mich schon darauf! Bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar und lesen, was es mit den 7 Ks auf sich hat. Das erste K beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Kommunikation und dessen Bedeutung als wichtigstes Führungsinstrument. Kommunikation ist ein überaus spannendes Thema, welches uns jeden Tag aufs Neue begegnet. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, ob Sie alles genauso verstehen, wie es Ihr Gesprächspartner gesagt hat? Dass Sie das Gesagte gehört haben, davon gehe ich aus. Wie ist das gesprochene Wort bei Ihnen angekommen und wie interpretieren Sie es? Das ist doch viel spannender zu erfahren. In einem kurzen Auszug aus meinem neuen Buch möchte ich auf diese Thematik eingehen:

„ …1. Kommunikation

Ihr wichtigstes Führungsinstrument ist das Wort. Geführt wird durch reden, durch kommunizieren. Wenn Sie es schaffen, Ihre Mitarbeiter im Gespräch wirklich zu erreichen, die Anliegen Ihres Gegenübers zu verstehen und Ihre Anliegen deutlich rüberzubringen, ist viel gewonnen. Das hört sich einfacher an, als es ist, denn Kommunikation ist weit komplizierter, als wir uns im Alltag häufig klarmachen. Sie sagen beispielsweise ganz neutral (wie Sie meinen): «Frau Meyer, Sie denken dran, dass das Protokoll heute fällig ist, oder!?», und Frau Meyer ist zwei Tage verschnupft, weil sie sich von Ihnen «gemaßregelt» fühlt. Oder Sie selbst sind verärgert, weil Mitarbeiter Müller Ihnen eine Information über Tage schuldig bleibt, obwohl Sie ihn doch gebeten haben, sich «gleich» darum zu kümmern. Die häufigste Form der Kommunikation sei das Missverständnis, hat ein kluger Mensch einmal behauptet. Das liegt vor allem daran, dass wir weit weniger «sachlich» und «rational» sind, als wir alle gern glauben.

Kommunikationswissenschaftler gehen davon aus, dass die Sachebene unser Miteinander nur zu etwa einem Siebtel bestimmt. Gefühle und Emotionen, unausgesprochene Erwartungen und Einstellungen prägen dagegen die Beziehungsebene, auf deren Konto der Löwenanteil unserer Reaktionen geht. Dass dieses «Eisbergmodell» der Kommunikation tatsächlich stimmt, merkt an immer dann, wenn man «vernünftig» mit jemandem reden möchte, zu dem die Beziehung nicht stimmt. Ein gutes Verhandlungsergebnis zwischen zwei Geschäftspartnern, die sich zutiefst unsympathisch sind oder die sich misstrauen, ist fast unmöglich, da mögen die ausgetauschten Argumente noch so stichhaltig sein. Und wenn Frau Meyer findet, dass Sie ohnehin zu viel kontrollieren, reagiert sie auf eine arglos gemeinte Bemerkung eben allergisch. 

Kommunikation

 Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Studie der Psychologin Claudia Eilles-Matthiesen, die über hundert Berufstätige Tagebuchprotokolle nach Chefgesprächen führen ließ. Ergebnis: «Jedes fünfte Gespräch (…) löst negative Gefühle wie Angst oder Selbstzweifel aus und wird als selbstwertbedrohlich erlebt.» Wenn Sie also mit jedem Ihrer Mitarbeiter ein Gespräch pro Tag führen, ist die Gefahr groß, dass er eines pro Woche davon als «kränkend» empfindet. Da reichen meiner Erfahrung nach oft kleine Kommentare oder Gesten, die einem fast unbemerkt durchrutschen – ein Augenverdrehen, ungeduldiges Abwinken oder eine ironische Bemerkung. Ich kenne den Fall eines Junganwalts, der in einer Frankfurter Großkanzlei seine Kündigung einreichte, nachdem der Chef ihn nach einigen superstressigen Monaten freitags gegen 17 Uhr im Mantel vor dem Fahrstuhl antraf. Eine spöttische Bemerkung des Vorgesetzten – «Ich wusste gar nicht, dass Sie einen Halbtagsjob haben, Herr Sowieso» – brachte das Fass zum Überlaufen.

Weil das Thema Kommunikation im Führungsalltag so enorm wichtig ist, finden Sie im nächsten Kapitel ausführliche Tipps dazu («So reden Sie am besten mit Ihrer Mannschaft», Seite 129ff.). Daneben hilft einem schon das Bewusstsein für die Untiefen der Kommunikation, das einen vorsichtiger formulieren und eher mal ein klärendes Gespräch suchen lässt. Verbessern Sie Ihre Kommunikationsstärke auch durch regelmäßige Fortbildungen. «Richtig miteinander reden» lernt man während der üblichen Ausbildung kaum. 

2. Konsequenz

Halten Sie sich an Regeln, die Sie aufgestellt haben, und zwar kom promisslos. Wer heute so und morgen anders verfährt, wer in ähnlichen Situationen ganz verschieden reagiert oder von den Mitarbeitern unterschiedliches Verhalten verlangt, wird in ihren Augen unberechenbar. Ein Extrembeispiel für Inkonsequenz sind tyrannische Chefs. Wenn Sie selbst einmal das Vergnügen hatten, für jemanden zu arbeiten, der Sie gestern als «totale Niete» beschimpfte und heute bei ähnlichen Ausgangsbedingungen über den grünen Klee lobt, kennen Sie den Effekt dieses Verhaltens: Man stumpft ab …“

Freuen Sie sich auf die weiteren 6 Ks und deren Bedeutung! Dies und noch viel mehr in meinen neuen Buch “Der Eiertanz” – Bestellen Sie Ihr Exemplar noch heute.

Bildquelle: hpunkt.de-Fotolia.com

Ohne „Führungsabitur“ und oftmals mit völlig falschen Vorstellungen gehen Mitarbeiter das Abenteuer „Führungsposition“ ein. Was dann an Anforderungsdruck, von Mitarbeiterseite wie von Unternehmensleitung, an sie gestellt wird, ist manches Mal so gewaltig, dass der Neuling in der Führungsposition den vor sich aufragenden Gipfel nicht mehr überschauen kann. Mit dem Führen ist es wie mit vielen großen Dingen im Leben, genau wissen tun wir es erst, wenn das Projekt gestemmt ist! Wer wissen möchte, warum ich das Übernehmen einer Führungsrolle auch mit dem „Wurf ins kalte Wasser“ bezeichne, sollte jetzt mein neues Buch „Der Eiertanz“ vorbestellen, in dem dieses Thema ausführlich behandelt wird. Ab dem 18. November kommt Ihr Buchexemplar druckfrisch direkt zu Ihnen! Lesen Sie vorab einen kurzen Auszug aus meinem neuen Buch:

„…Leichtmatrosen: Warum manche Chefs nicht wirklich führen

Mit dem Führen ist es so ähnlich wie mit anderen großen «Projekten» im Leben, dem Kinderkriegen etwa oder dem Bau eines Hauses: Was das wirklich heißt, weiß man erst hinterher.

Führungsposition

Die Leadership-Expertin Maren Lehky, selbst Führungspraktikerin und erfahrener Coach, versucht in einem ihrer Bücher ein «realistisches» Briefing für die erste Führungsposition:

«Also, Herr Paul, stellen Sie sich mal drauf ein: Sobald Sie die Abteilung übernehmen, werden in Ihrem Büro dauernd Menschen stehen, die mit ihren ganz unterschiedlichen Bedürfnissen zu Ihnen kommen. Sie werden mit ihren Geschichten und der Suche nach Aufmerksamkeit bei Ihnen sein und ab und zu einfach nur mal reinschauen, um zu gucken, ob sie noch wohlgelitten sind; sie werden Sie von Ihrer Arbeit abhalten, werden von morgens bis abends etwas von Ihnen wollen. Am Ende des Tages werden Sie sich manchmal fragen, was Sie eigentlich gemacht haben. (…) Sie werden eine Menge Verantwortung tragen, so manche Nacht schlaflos auf dem Flur verbringen, weil Sie Ihre Sorgen nicht mit Ihren Mitarbeitern teilen können. Sie werden unter Strom stehen und sich manchmal fragen, ob Ihnen nicht alles entgleitet. Und dann werden Sie sich wieder zufrieden zurücklehnen und am Ende einer Woche auf die Themen schauen, die Sie mitgestalten durften, auf die Erfolge, die man auch Ihnen zu verdanken hat …»

Ein solches Briefing findet natürlich nicht statt, und wenn, würde es vermutlich kaum ein Führungsneuling hören wollen. Wer möchte schon an schlaflose Nächte, Schreiattacken oder Dreimonatskoliken denken, während er sich aufs Baby freut? Da springt man doch lieber ins kalte Wasser.

Der Wurf ins kalte Wasser

Es gibt kein Führungspatent analog zum Kapitänspatent in der Seefahrt. Vielfach wird in Unternehmen darauf vertraut, dass der Neuling sich schon «irgendwie» einfinden wird in die Führungsrolle. Dabei wird übersehen, dass ein guter Mitarbeiter nicht automatisch eine gute Führungskraft ist, dass es Übung und Unterstützung braucht. Oft regiert auch die Macht des Faktischen: Man möchte gute Leute halten und ihnen Perspektiven bieten, und so sitzt der kompetente Fachmann plötzlich auf dem Chefsessel. Dort vermisst er schon bald sein Fachgebiet und empfindet den ungewohnten Umgang mit Mitarbeitern als anstrengend und zermürbend. Viel lieber möchte er wie früher «konkrete Ergebnisse» produzieren. Dass das Schlichten eines Konfliktes oder die erfolgreiche Anleitung eines Mitarbeiters sehr wichtige und ebenso «konkrete» Arbeitsergebnisse sind, wird ihm erst klar, wenn er sich mit seiner Führungsaufgabe wirklich angefreundet hat. So etwas geht nicht von heute auf morgen, gerade weil der Anforderungsdruck in vielen Positionen heute sehr hoch ist. Das gilt im mittleren Management, das Mitarbeiteransprüche und Vorgaben der Unternehmensleitung versöhnen muss. Das gilt erst recht in der Geschäftsleitung, die knallharten Marktanforderungen begegnen und dabei die Leute mitnehmen muss.

Dass viele Vorgesetzte nicht wirklich führen, geht auf das Konto dieser Faktoren: Schlecht vorbereitete Kandidaten finden sich in…“

Freuen Sie sich auf die nächste kurze Passage aus meinem neuen Buch „Der Eiertanz“ noch in dieser Woche!

Bildquelle: Gina Sanders – Fotolia.com

„Ruhe im Karton“ ist keine MitarbeiterBegeisterung!

12. November 2010 von Ralf R. Strupat

Das Thema MitarbeiterBegeisterung entfacht in mir immer wieder ein Feuer der Begeisterung; dieses Thema treibt mich mit voran. Erfahren auch Sie in meinem neuen Buch „Der Eiertanz“, das am 18. November erscheint, mit welchen Fragen und Methoden Sie messen können, wie begeistert Ihre Mitarbeiter sind. Wie sieht es beispielsweise mit der Loyalität Ihrer Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen aus? Mögen Ihre Mitarbeiter ihre Arbeit? Bestellen Sie Ihr Buchexemplar jetzt schon vor und freuen sich darauf, bald zu erfahren, woran Sie MitarbeiterBegeisterung in Ihrem Unternehmen erkennen! Dazu vorab eine kurze Passage aus meinem neuen Buch:

 „… Bei Runners Point ist es der «Sportsgeist» im doppelten Wortsinne, der die BeGEISTerung fürs Laufen und Werte wie Fairness, Kollegialität, ambitionierte Ziele zur gelebten Alltagsphilosophie macht. MitarbeiterBegeisterung speist sich also aus zwei Quellen: Ein motivierender Geist ist wie der stetige Wind, der das Unternehmensschiff dauerhaft voranbringt. Begeisterungsmomente sind die frischen Windstöße, die ihm zusätzlich Schub geben und auch mal aus einer Flaute heraushelfen können.

Wie begeistert sind Ihre Mitarbeiter?

Vielleicht gehören Sie zu den Lesern, die bis hierher die eine oder andere Anregung mitgenommen haben, aber im Grunde denken: «Bei uns läuft es doch eigentlich ganz gut!» Herzlichen Glückwunsch! Nur: Was heißt «eigentlich»? Regt sich da etwa leiser Zweifel? Erfahrungsgemäß schätzen Vorgesetzte die Situation im eigenen Verantwortungsbereich oft positiver ein als ihre Mitarbeiter. Fragt man Chefs, ist die Stimmung prima, fragt man ihre Leute, runzeln diese die Stirn. Professor Walter Bungard vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim hat Selbsteinschätzungen von Vorgesetzten mit Einschätzungen ihrer Mitarbeiter verglichen.

Der Eiertanz

Danach halten sich beispielsweise nur 29 Prozent der Chefs für autoritär, aber 70 Prozent der Mitarbeiter schätzen ihren Vorgesetzten als autoritär ein. «Den Mitarbeitern werden ihre Aufgaben/Ziele sorgfältig erläutert», sagen 75 Prozent der Chefs, doch nur 50 Prozent der Mitarbeiter. Und eine «Entscheidungsbeteiligung der Mitarbeiter an Vorgesetztenentscheidungen» sehen gar nur 7 Prozent der Mitarbeiter, aber 79 Prozent der Chefs.

Dass jeder bei einer solchen Befragung die Welt durch die eigene Brille sieht, sei dahingestellt. Dennoch wiegt sich mancher Chef in Sicherheit, solange die Kunden nicht in Scharen ausbleiben und die Mitarbeiter nicht meutern. Und echte BeGEISTerung für das Unternehmen ist etwas anderes als Ruhe im Karton oder laue Gleichgültigkeit. Woran erkennen Sie MitarbeiterBegeisterung? …“

Freuen Sie sich auf die nächsten kurzen Passagen aus meinem neuen Buch in den kommenden Tagen!

Bildquelle: Patrizia Tilly – Fotolia.com

Wer fährt schon gerne das gleiche Auto wie sein Nachbar? Zumindest eine andere Farbe und Motorvariante muss es schon sein, oder? Wir tragen ja auch nicht alle rote Polohemden oder blaue Wollpullover – es ist schon schön, dass wir uns aus einem großen Pool an Waren die raussuchen können, die uns besonders schön erscheinen. Was mache ich aber dann, wenn mir aus dem großen Angebot nichts gefällt oder mir das Preis-/Leistungsverhältnis nicht gut genug ist? Dann muss ich selber ran und meine Ideen in die Tat umsetzen. So werden übrigens die besten Dinge entwickelt und oft auch geniale Erfindungen gemacht.

Individueller Zaunbau

Individueller Zaunbau Marke Eigenbau

Als ich vor einigen Wochen mit dem Auto unterwegs war, fiel mir diese besondere Eigenkreation eines Gartenzauns auf. Hier hat der „Bauherr“ mit wenigen Mitteln und vorhandenen Gegebenheiten gespielt und ein wahres Unikat gezaubert! Solche individuellen Eigenkreationen gefallen mir und ich bin begeistert über soviel Einfallsreichtum. Welche Meinung haben Sie, gefällt Ihnen auch die eine oder andere Umsetzung individueller Ideen? Schreiben Sie mir gerne zu diesem Thema – ich freue mich über Ihre Kommentare.

Der positive Geist im Unternehmen ist ein Schlüsselthema in meinem neuen Buch „Der Eiertanz“, das am 18. November veröffentlicht wird. Hier geht es weniger um Geister als um den Kreislauf der BeGEISTerung, der zwischen den Mitarbeitern, ihren Vorgesetzten und natürlich den Kunden stattfindet und immer am Laufen bleiben sollte. Ohne Unterbrechung dieses wichtigen Kreislaufs funktioniert es auch mit der BeGEISTerung – auf Kundenseite ebenso wie auf der Mitarbeiterseite! Bestellen Sie Ihr Buchexemplar bereits jetzt vor und freuen sich auf viele interessante Anstöße zu diesem Thema. Vorab für Sie ein kurzer Auszug aus meinem neuen Buch:

Das Erfolgsmodell der Zukunft: Der Geistlauf

Unternehmen, die sich für eine Begeisterungskultur entscheiden und diese Kultur erfolgreich leben, stoßen eine Aufwärtsspirale an und werden zu «bunten Eiern» im grauen Einerlei austauschbarer Angebote. Viele solcher Unternehmen habe ich in meinem letzten Buch, «Das bunte Ei», vorgestellt: Zum Beispiel den Schuhgroßhändler Pölking, der sich als Partner seiner Kunden versteht und den Einzelhändlern einen «Rundumservice» vom Internetauftritt über Seminare oder Sortiments- und Flächenplanung bis zum Finanzmanagement bietet. Oder die Fleischerei Richter aus dem sächsischen Oederan, die nach der Wende vom Kleinbetrieb auf inzwischen weit über 100 Filialen expandierte und heute über 700 Mitarbeiter beschäftigt. Solche Leistungen sind nur möglich, wenn die Mitarbeiter mitziehen. KundenBegeisterung geht nicht ohne MitarbeiterBegeisterung, und für diese BeGEISTerung müssen Unternehmen aktiv sorgen. Es wird also allerhöchste Zeit, den MbO-Management-Zirkel durch einen weiteren Erfolgskreis zu ergänzen – den Geistlauf.

Begeisterung ist ein Kreislauf

BeGEISTerung ist ein Kreislauf, der zwischen Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden stattfindet und nicht unterbrochen werden darf. Motivierte Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter gut führen, bewirken BeGEISTerung, und motivierte Mitarbeiter begeistern wiederum die Kunden. Der Schlüssel in diesem Erfolgskreislauf ist ein positiver Geist im Unternehmen. Unter «Geist» verstehen wir bei STRUPAT.Kundenbegeisterung! die Summe der Wertvorstellungen und Kernziele, die das tägliche Handeln in einem Unternehmen und den Umgang der Menschen miteinander ebenso prägt wie die langfristige Ausrichtung. Als Kunde oder Geschäftspartner spürt man etwas von diesem Geist, sobald man ein Unternehmen betritt: Herrscht hier dicke Luft, lustlose Routine oder fröhliche Geschäftigkeit? Wie präsentiert sich das Unternehmen nach außen, im Internet wie im direkten Kundenkontakt? Was will man leisten für seine Kunden und auf welche Weise?

Es ist sicher kein Zufall, dass viele der erfolgreichsten Unternehmen unserer Tage einen Geist besitzen, der Mitarbeiter wie Kunden begeistern kann. Dazu zählt etwa Google mit seinem ungewöhnlichen Firmenmotto «Don’t be evil» (Tu nichts Böses) und seiner spielerischen Firmenkultur, zu der nicht nur die immer neuen Gimmicks beim Google-Schriftzug auf der Suchmaske gehören, sondern auch die Freiheit der Mitarbeiter, ein Fünftel ihrer Zeit für das Austüfteln neuer Produkte zu verwenden, oder gemeinsame Volleyballturniere, bei denen «niemand zögert, einen Volleyball auf ein Mitglied der Unternehmensführung zu schmettern». Können Sie sich das in einem deutschen Traditionskonzern vorstellen? …“

Freuen Sie sich auf die nächsten Tage und weitere kurze Passagen aus meinem neuen Buch!

Bildquelle: amandare – Fotolia.com

Am 18. November ist es soweit – dann wird mein neues Buch „Der Eiertanz“ veröffentlicht. Sie können das Buch bereits jetzt vorbestellen, klicken Sie einfach auf Bestellung und freuen sich auf die baldige Lieferung Ihres Exemplars! Damit die Wartezeit nicht allzu lang wird, möchte ich Sie vorab mit einigen kurzen Auszügen beGEISTern.

Mitarbeiterbegeisterung

Dass MitarbeiterBegeisterung in allen Unternehmen wichtig ist, egal ob kleine- oder mittelständische Unternehmen oder weltweit tätige Konzerne, ist für jeden einfach zu verstehen. Dazu eine kurze Passage aus meinem neuen Buch:

…Im Folgenden zunächst vier naheliegende Gründe, warum Sie als Chef ein großes Interesse an begeisterten Mitarbeitern haben sollten:

1. Sie brauchen Mitarbeiter, die mitdenken.

2. Sie brauchen Mitarbeiter, die Kunden begeistern.

3. Sie haben kein Geld zu verschenken.

4. MitarbeiterBegeisterung bereichert auch Ihr Arbeitsleben.

 

Schauen wir uns diese Gründe näher an.

 

Grund 1: Mitarbeiter, die mitdenken

Unstrittig ist, dass unsere Arbeitswelt in den letzten Jahren immer komplexer geworden ist. Neue technische Möglichkeiten, etwa Computer und Internet, haben Prozesse enorm beschleunigt. Immer mehr «einfache» Tätigkeiten werden automatisiert, und die verbleibenden Arbeitsplätze stellen höhere Anforderungen an die Mitarbeiter als früher. Jeder Kfz-Mechaniker muss heute mit digitalen Messgeräten umgehen können, wer im Baumarkt arbeitet, die komplizierte Lagerlogistik beherrschen. Gleichzeitig sind die Kundenansprüche gewachsen. Vor fünfzig Jahren hatte der Kunde die Auswahl in einem überschaubaren Heimwerkersortiment, heute erwartet er passgenaue Lösungsangebote aus einem Riesenangebot. Die lassen sich nicht in der Chefetage vorplanen und von oben diktieren. Kurz: Sie brauchen mitdenkende (zum Mitdenken bereite!) Mitarbeiter. Wer innerlich gekündigt hat, befindet sich auf der Arbeit allerdings meist auch im «Denk-Streik», und wer Dienst nach Vorschrift schiebt, tut nur das Nötigste.

 

Umgekehrt gilt: Wer Spaß an seiner Arbeit hat, denkt sogar besser! Forscher der Harvard Business School fanden unlängst heraus, dass gute Stimmung am Arbeitsplatz sich positiv auf Engagement, Arbeitsqualität und Produktivität auswirkt – sogar mit einer gewissen Langzeitwirkung: «Wer gute Laune hat, ist zum Beispiel noch einen Tag später signifikant kreativer», heißt es im «Harvard Business Manager».

 

Grund 2: Mitarbeiter, die Kunden begeistern

Rufen Sie sich bitte kurz in Erinnerung, wann Sie selbst als Kunde das letzte Mal richtig begeistert waren. Woran lag das? Am tollen Produkt oder am tollen Service? Begeistert sind wir in der Regel dann, wenn wir positiv überrascht werden – wenn wir als Kunden…

 

Freuen Sie sich auf weitere Auszüge in den kommenden Tagen!

Bildquelle: Mark Stout – Fotolia.com

Am 25. Oktober durften wir die Buchautorin und ehemalige RTL Fernsehmoderatorin Carmen Schön bei uns im Begeisterungsland begrüßen. Die sympathische Hamburgerin begeisterte mit ihrem Vortrag über die fünf Sprossen der Akquiseleiter mich, mein Team und rund 40 Versmolder Geschäftsleute. Erfolgreiche Kaltakquise braucht positive Glaubenssätze, die negative Einstellung zu dieser Art der Neukundengewinnung muss abgelegt werden, bevor sich der Erfolg einstellt, so das Urteil der 42-jährigen Volljuristin.

Jeder muss sein Akquisewerkzeug finden

Carmen Schön erläuterte, dass auf dem Gebiet der Kaltakquise nichts dem Zufall überlassen werden solle, denn nur wer organisiert und vorbereitet vorgeht, kann so Kunden gewinnen.

v. l. n. r.: Gesine Klack, Carmen Schön und Ralf Strupat

v. l. n. r.: Gesine Klack, Carmen Schön und Ralf Strupat

Ihre eigene Erfahrung und viele praktische Tipps zu diesem Thema kann der interessierte Leser dem Buch „Kaltakquise – der direkte Weg zum Kunden“ entnehmen. Wer seine eigenen Stärken findet und diese gezielt ausbaut, hat deutlich mehr Chancen auf dem Feld der Kaltakquise, das ist einer der aufgezeigten Schritte auf der Akquisitionsleiter.

Der erste Kontakt zum neuen Kunden muss stimmen

Wenn auch Sie diese Art der Neukundengewinnung spannend finden und mehr darüber wissen möchten, besuchen Sie doch auch einen Vortrag unserer Referentin Carmen Schön. Unser Fazit des Abends lautet auf jeden Fall: Kaltakquise macht auch Spaß – gute Vorbereitung und eine positive Einstellung vorausgesetzt!