Archiv für Juni 2010

Internationale GSA Convention 2010 in Köln

30. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Am 10. und 11. September 2010 ist es wieder soweit – die internationale Trainer- und Speakerszene trifft sich in der Medienstadt Köln. “und action!” ist das Motto der wohl größten GSA Convention bisher, für die der bekannte Persönlichkeitstrainer und Moderator Cristián Gálvez die inhaltliche Verantwortung trägt.

Internationale GSA Convention 2010

Was können Speaker von den Medien lernen? Und wie können die Medien wirkungsvoller genutzt werden? Das sind die beiden Kernfragen, die im Mittelpunkt der diesjährigen GSA Convention stehen werden. Zahlreiche internationale Speaker haben bereits ihr Kommen zugesichert: Jörg Löhr, Dr. Florian Langenscheidt, Lenora Billings-Harris, CSP und Joachim de Posada werden ebenso ihr Wissen weitergeben wie zahlreiche Experten aus der Medienlandschaft.

Ich freue mich schon auf eine action-reiche Convention und bin begeistert, dass ich zahlreiche nette Kollegen dort wiedertreffen kann! Hier ein Foto aus 2009, wo ich mit Lothar Seiwert – dem neu gewählten GSA Präsidenten – aufgenommen wurde:

Prof.-Dr-Lothar-Seiwert-Ralf-R.-Strupat

Bei der Internationalen GSA Convention im vergangenen Jahr war einfach für jeden etwas dabei. Zahlreiche Workshops zu spannenden Themen rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Von Tools und Skills für Start und Warm-up in Trainings, Stimm- und Körpersprache-Coachings, Anregungen für Buch- und Vortragstitel, Podcasts, Suchmaschinen-Optimierung bis hin zu Tipps, wie man schneller auf den Punkt kommt – die Veranstaltung zeigte sich so praxisnah wie kaum zuvor.

Wenn auch Sie Interesse haben, an der diesjährigen GSA Convention in Köln teilzunehmen, finden Sie weitere Informationen sowie die Möglichkeiten der Anmeldung unter www.gsa-convention.org.

“Begeisterung” oder “Es müllert wieder”

28. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Ich kann hier viel über das Thema Begeisterung schreiben, oder Sie schauen sich einfach kurz das folgende Video an:

Die Begeisterung über den Achtelfinal-Sieg der deutschen Mannschaft ist groß. Englands “Lions” zeigten sich gestern Nachmittag gegen das junge deutsche Team hingegen mit wenig Biss. Vielmehr war bereits in der ersten Halbzeit klar, dass hier das abgewandelte Sprichwort “Löwen, die brüllen, beißen nicht” galt. Der Endstand von 4:1 gegen den Erzrivalen versetzte deutschlandweit Millionen von Fussballfans in einen Freudentaumel.

In allen größeren Städten trafen sich hunderttausende beim Public Viewing zum Spiel ihrer WM-Mannschaft gegen England. Und die Begeisterung hielt bis zum Schluss! Etwa 10 Minuten nach dem Anpfiff liefen “unsere Jungs” zu 100-prozentiger Hochform auf und es ging direkt nach vorne. 1:0 durch Klose in der 20. Minute, das 2:0 in der 32. Spielminute erzielt durch Lukas Podolski; das einzige gezählte Gegentor der Engländer fiel in Minute 37 durch Upson. Danach ließ Thomas Müller den deutschen Traum vom grandiosen Einzug ins Viertelfinale durch seine beiden Treffer zum 3:1 in der 67. und zum 4:1 in der 70. Spielminute Wirklichkeit werden. Vor ca. 41.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion in Bloemfontein zeigten Jogis Jungs Fussball der Spitzenklasse. Und das vermeintliche Tor der Engländer war gar keins, wie diese Aufnahme zweifelsfrei belegt (*grins*):

fussball-england-keintor

Alle Fans – ob jung oder alt – können ihr Glück kaum fassen und auch diejenigen, die sich nicht unbedingt als Fussballfan bezeichnen würden, sind von der fantastischen Stimmung im ganzen Land begeistert. In ganz Deutschland gab es wohl kaum jemanden, der nicht ab 15.45 Uhr vor dem Fernseher oder beim Public Viewing dem entscheidenden Spiel um den Einzug ins Viertelfinale entgegenfieberte. Die WM in Südafrika – schon jetzt ist für viele der Traum vom “Sommermärchen 2010″ in Erfüllung gegangen.

Wer lenkt Sie eigentlich?

24. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Diese Frage fand einer unserer jüngsten Fans auf einem Schild in der Autostadt in Wolfsburg:

Wer lenkt Sie eigentlich?

Die 10-jährige Anna-Lea hat es fotografiert. Sie war bei einem Mitarbeitertraining der Firma Sieckendieck dabei und hat mich dort kennen gelernt. Als sie das Schild in der Autostadt fand, rief sie zu ihren Eltern: “Das ist doch was für Herrn Strupat!” und knipste drauf los.

Liebe Anna-Lea, wir haben uns über Deine Einsendung ganz doll gefreut und sind begeistert, dass Du bei diesem Schild an mich gedacht hast!

Vor wenigen Wochen hat “unsere” Lena  beim Eurovision Songtest in Olso die Nachfolge von Friedensengel Nicole angetreten. Deutschland im Ausnahmezustand: Unser Star für Oslo und Stefan Raab versetzen die Nation in Freudentaumel. Ankunft am nächsten Tag auf dem Hannoveraner Flughafen mit hohem medialen Interesse – “Like a Satellite” auf allen Kanälen. Wer hat Ende Mai nicht dieses Lied mitsummen müssen, wenn es mal wieder im Radio oder einer Nachrichtensendung gespielt wurde?

Doch allzu oft verfliegt die Begeisterung ebenso schnell, wie sie gekommen ist. “Strohfeuer” nennt sich dieses interessante Phänomen. Wenn Sie heute in die Zeitung schauen oder den Fernseher einschalten, scheint der Satellit die Umlaufbahn bereits schon wieder verlassen zu haben.

Nach Lena kommt Uwu Lena

Doch Stefan Raab wäre nicht Stefan Raab, wenn er nicht schon das nächste Ass im Ärmel hätte. Nicht nur den Bloggerkollegen aus der Werbeszene kommt der Verdacht, dass es sich bei der jüngsten “Amateur-Produktion” von “Uwu Lena” um einen geschickten Schachzug aus dem Hause Raab.TV handeln könnte. Hier erstmal der Clip “Schland o Schland”:

Und hier das passende Statement vom Werbeblogger:

…die ganze Geschichte wäre ein geplantes Vermarktungsprojekt, bei dem zumindest ein Teil der beteiligten Profiteure mit ein wenig “Astroturfing” nachgeholfen hat, um noch schnell eine breite Aufmerksamkeitsbasis für einen aktuellen WM-Song nachzulegen

Besonders der Begriff “Astroturfing” hat es mir angetan – noch nie gehört, aber sehr interessant, da direkt verlinkt:

Der Begriff Astroturfing bezeichnet – insbesondere im amerikanischen Sprachraum – Public-Relations- und kommerzielle Werbeprojekte, die darauf abzielen, den Eindruck einer spontanen Graswurzelbewegung vorzutäuschen. Ziel ist dabei, den Anschein einer unabhängigen öffentlichen Meinungsäußerung über Politiker, politische Gruppen, Produkte, Dienstleistungen, Ereignisse usw. zu erwecken, indem das Verhalten vieler verschiedener und geographisch getrennter Einzelpersonen zentral gesteuert wird.

Ob Astroturfing, Lena-Kopie “Schland o Schland” oder der Eurovision Song Contest – am Ende kommt es darauf an, das Feuer der Begeisterung hoch zu halten. Die Medien und ihre Vertreter á la Raab & Co. wissen genau, wie sie das schaffen. Sie nutzen geschickt jede Welle, um zu neuen Erfolgen zu reiten. Die Zuschauer freut es; sie werden vor lauter Euphorie einfach an den Strand gespült.

Wie gelingt es Unternehmen und Organisationen, ebenfalls auf dieser “Welle der Begeisterung” zu surfen? Wo sehen Sie die Herausforderungen und Gefahren? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Kundenbegeisterung auf dem Lande

16. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Dieser Artikel stammt von meiner Kollegin Jennifer Zacher, die vor einigen Tagen den neuen Hofladen der Fleischerei Reinert hier in Versmold besucht hat. Meine Eltern sind auch absolute Fans und kaufen regelmäßig dort ein. Kundenbegeisterung “auf dem Lande” – live aus Versmold.

“Weil wir Wurst lieben” lautet der Slogan der Privat-Fleischerei Reinert. Dies ist mir noch einmal ganz besonders bewusst geworden, als ich in der vergangenen Woche die neue Hof-Fleischerei von Reinert in Versmold besucht habe. Ich bin wirklich begeistert! Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass der Laden hier im letzten Monat eröffnet wurde, aber ich war ja auch im Urlaub und keine echte Versmolderin. Außerdem findet die offizielle Eröffnungsfeier erst übermorgen statt, noch ist es also nicht zu spät!

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Der Charme einer Hof-Fleischerei auf dem Lande

Die Hof-Fleischerei bietet wirklich einen besonderen Charme. Wo gibt es noch einen solch traditionellen Ansatz, dass die Waren direkt nebenan in der ursprünglichen Art und Weise verkauft werden? In einer Pressemeldung von Reinert heißt es:

“An der Bedienungstheke, die ausschließlich mit Fachkräften besetzt ist, und im Selbstbedienungsbereich können die Kunden Reinert’s beliebte Wurst- und Schinkenwaren sowie Frischfleisch und Grillprodukte mit kompetenter und persönlicher Beratung kaufen. Neben den bekannten Reinert-Produkten hält die Hof-Fleischerei auch immer ein paar ganz besondere Leckerbissen bereit. Dazu gehören tagesfrische Fleischwurst, frische Mettenden und andere hausgemachte Produkte.”

Neben der Tradition steht also auch die Qualität im Vordergrund. Qualität in Hinblick auf die Produkte, aber auch hinsichtlich der Beratung. Gerade dieser persönliche Service, der ein wenig an die guten Alten Zeiten á la “Tante Emma” erinnert, macht den Besuch im Hofladen zu einem Einkaufserlebnis der besonderen Art.

Auch einige unserer Kunden und Partner im Begeisterungsland haben schon begeistert berichtet. Unsere Buchhändlerin aus dem Ort hat erzählt, dass ihr Mann sogar Reinert-Produkte mit nach Tokyo genommen hat. Vom Lande in die große weite Welt – mit viel Charme und erstklassiger Qualität verschafft sich die Begeisterung schnell Raum …

Lesereihe: Mit Igel-Faktor zu neuen Kunden

14. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Unsere Lesereihe geht weiter. Den Auftakt im Jahr 2010 macht Thomas Kilian, Autor des Buches “Der Igel-Faktor” und Leiter der Werbeagentur, die auch unser Blog eingerichtet hat. Am Dienstag, 13. Juli um 20.00 Uhr geht es um das Thema “Neukunden-Gewinnung im Internet”. Dabei liest Thomas Kilian natürlich auch aus dem Märchen “vom Hasen und vom Igel”, das er in Abwandlung zum Original von den Gebrüdern Grimm auf das Online-Geschäft überträgt:

“Ich bin schon da!” ruft der Igel ein ums andere Mal. Keuchend und hustend nimmt der Hase die nächste Runde in Angriff. “Kann doch gar nicht sein, dass der kleine Kerl soviel schneller ist als ich!” denkt das Langohr empört und läuft noch ein wenig schneller.

Viele von uns igeln sich ein, statt sich im Wettkampf auf dem virtuelle Steckrübenfeld zu stellen. Sie denken, dass sich ein Auftritt im Internet nur mit einem großen Budget und noch mehr Kraftanstrengung bestreiten lässt. Der Igel-Faktor zeigt, wie sich kleine und mittelständische Unternehmen im Internet perfekt präsentieren, ohne dabei aus der Puste zu kommen.

Auf welche Faktoren es bei der Neukunden-Gewinnung ankommt und wie sich die Prinzipien des Märchens praktisch anwenden lassen, erfahren Sie bei der Lesung im Begeisterungsland in Versmold.

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Melden Sie sich gleich an, um einen der begehrten Plätze für diese und kommende Lesungen zu sichern:

  • 13.07.2010, Beginn 20.00 Uhr
    Der Igel-Faktor. Erfolgreiche Neukunden-Gewinnung im Internet
    mit Thomas Kilian
  • 21.09.2010, Beginn 20.00 Uhr
    Wirkung hoch 2 – Überzeugen mit Körpersprache & Stimme
    mit Iris Haag
  • 25.10.2010, Beginn 20.00 Uhr
    Kaltakquise – Der direkte Weg zum Kunden
    mit Carmen Schön
  • 19.11.2010, Beginn 20.00 Uhr
    Träumen, Wagen, Tun. Wie Sie den schwierigsten Menschen der Welt managen: sich selbst
    mit Ben Tiggelaar
  • 30.11.2010, Beginn 20.00 Uhr
    Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer. Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen
    mit Stefan Merath (Nachholtermin zur Audiokonferenz vom 27.10.2009)
  • 14.12.2010, Beginn 20.00 Uhr
    Der Eiertanz. MitarbeiterBegeisterung als entscheidender Führungsfaktor
    mit Ralf R. Strupat

In jeden BegeisterungsAbend investieren Sie nur 20 Euro. Falls Sie sich für alle sechs Events entscheiden, investieren Sie zusammen nur 100 Euro. Nutzen Sie diese Lese- und Vortrags-Reihe auch als Kennenlern-Plattform und bringen Sie ausreichend Visitenkarten mit. Wir freuen uns auf SIE und senden Ihnen schon heute ein BEGEISTERNDES WILLKOMMEN!

Fußball-WM 2010 in Südafrika sorgt für Begeisterung

13. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Dieser Tage lässt sich das Wort “Begeisterung” kaum von der Fußball-WM 2010 in Südafrika trennen. Schon seit Monaten fiebern die Fans diesem Großereignis entgegen. Und auch hier im Begeisterungs-Blog ist die Fußball-WM schon mehrfach aufgetaucht. Die “Bafana Bafana” haben am Freitag mit dem respektablen Unentschieden gegen Mexiko schon einen tollen Auftakt hingelegt – heute ist endlich die deutsche Nationalelf gegen Australien dran. Egal, wie es ausgeht und wer am Ende Fußball-Weltmeister wird, das folgende Akronym zeigt, wieso die WM 2010 für Begeisterung sorgt:

  • B = Ballsport auf hohem Niveau
  • E = Elf Freunde, die miteinander und gegen andere Teams spielen
  • G = Gewinnen wollen alle, das ist sicher
  • E = Elfmeter sorgen für die nötige Spannung
  • I = Ins Tor muss der Ball; das Ziel ist klar
  • S = Strategien werden von den Trainern festgelegt
  • T = Training, denn ohne Vorbereitung geht es nicht
  • E = Erholung in den Spielpausen ist wichtig
  • R = Reisen müssen die Spieler von Stadion zu Stadion
  • U = Unparteiische sorgen für die Einhaltung der Spielregeln
  • N = Nationalstolz gehört natürlich auch mit dazu
  • G = Gemeinschaft unter den Fans und den Spielern

Denken Sie daran: Das Runde muss immer in das Eckige. Das ist nicht nur beim Fußball so. Vielleicht fallen Ihnen ja noch andere schöne Vergleiche ein, in Bezug auf die WM 2010 oder auf das Wort “Begeisterung”. Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Nachrichten. Besonders schöne Einsendungen und nette Rückmeldungen veröffentlichen wir gerne hier im Begeisterungs-Blog.

Der etwas andere Fuhrpark in Kiel!

7. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Warum symbolisieren Bobby-Cars beim TEAM Baucenter in Kiel einen DER Erfolgsfaktoren? Seit Jahren (!) stehen diese Bobby-Cars in der  Freiausstellung, einem 1000 Quadratmeter großen Musterpark, der an 365 Tagen des Jahres 24 Stunden für seine Besucher offen steht.

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Die Bobby-Cars warten während der Öffnungszeiten des Baucenters auf die kleinen und großen Kunden – bei jedem Wind und Wetter heißt es: “Morgens rausstellen, abends reinstellen”. Der Fuhrpark ist mittlerweile ganz schön gewachsen! Die neueste Erweiterung ist ein Gabelstapler – natürlich der Hit.

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Wissen Sie, solche und ähnliche Ideen wurden von vielen KOPIERT. Meist allerdings nur einige Wochen, dann “schaffte” man es einfach nicht mehr. Oder man suchte die Fahrzeuge nach zwei Monaten – sie waren einfach weg: “Wahrscheinlich wurden sie von bösen Kunden geklaut!”

Nicht so in Kiel! Sehen Sie den kleinen aber feinen Unterschied: Chef Detelef Jahnke handelt KONSEQUENT und die Mitarbeiter haben KAPIERT. Das und vieles mehr, macht das Team Baucenter Kiel zum ErfolgReichen “bunten Ei” der Branche.

Rollentausch: Meine Erfahrung als Kassierer

2. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Im vergangenen Jahr habe ich hier im Blog von einer Kunden-Erfahrung der besonderen Art an der Supermarkt-Kasse berichtet. Eine Leserin hat den Beitrag vergangene Woche kommentiert:

Bei uns wird regelmäßig eine verdeckte Kontrolle gemacht, ob die Kassiererinnen freundlich sind. Dafür bekommen wir Noten. Deshalb sind wir stets bemüht, freundlich zu sein und mit Freude an der Kasse zu sitzen … klar hat man auch mal einen schlechten Tag, aber dann versuche ich wenigstens, mir das nicht anmerken zu lassen.. die Kundschaft wird es einem danken.

Diese Einstellung hatte ich bei meiner Supermarkt-Erfahrung im letzten Sommer vermisst. Dabei weiß ich, wie anstrengend dieser Job ist. Vor kurzem habe ich selbst einige Zeit im tollen EDEKA-CORD-Markt in Lotte an der Kasse gesessen …  meine absolute Hochachtung für den Job! Echt, ich war schon im Stress, wenn nur 2-3 Kunden warten mussten! Und dann gibt es ja auch die unglaublichsten Kunden, die einem die Arbeit auch nicht leicht machen. Hier mal ein kleines “Beweis-Foto”:

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Deswegen an dieser Stelle an alle freundlichen KassiererInnen: Ihr habe meine höchste Wertschätzung und Anerkennung – vielen Dank. Und danke ans grandiose EDEKA-Cord-Team für die Geduld und Unterstützung. Hier auch gleich an das begeisternde Team von EDEKA-Wehrmann in Hiddenhausen, Spenge, Eilshausen, Kirchlengern, Enger  und Herford: Danke für die Einladung eine weitere “Kassenerfahrung” zu erleben – ich bin dabei!

Beratungsdiebstahl im RTL-Beitrag

1. Juni 2010 von Ralf R. Strupat

Beratungsdiebstahl ist in diesen Tagen ein besonderes Schlagwort – zunehmend verdrängt das Online-Geschäft den klassischen Einzelhandel. “Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und kaufen dann trotzdem im Internet?” fragte das Team von RTL explosiv in einem Beitrag, der Ende April ausgestrahlt wurde. Und machte gleichzeitig den Praxistest – würden Kunden im Fachgeschäft eine Beratungsgebühr bezahlen? Die meisten nicht, sie waren zum Teil so verärgert, dass sie keinen Fuß mehr in den Laden setzen wollten.

beratungsdiebstahl

Im etwa 5-minütigen Beitrag wurde ich dreimal kurz interviewt:

“Wir freuen uns, ein Schnäppchen zu machen, nur wir prüfen dann nicht. Wir sind so ‘Liebe macht blind’, wir verlieben uns in diesen Preis.”

“Wir erliegen dieser Verlockung: ‘Schnäppchen, Rabatt’. Man hat herausgefunden in der Gehirnforschung, wenn Rabatt aufleuchtet, dann leuchtet auch bei uns auch im Gehirn was auf.”

Ich hab ein schönes Beispiel aus einem kleinen Dorf, wo eine Kundin sagt: ‘Mensch, wissen Sie, es ist schade, dass Sie zumachen, dass es Ihr Geschäft morgen nicht mehr gibt’, und da sagt die Chefin: ‘Wissen Sie, hätte ich Ihr Gesicht hier viermal im Jahr gesehen, müsste ich heute nicht schließen!’ Und das ist so ein bisschen, was die Zukunft prägen wird. Unsere Innenstädte werden veröden und der Internethandel wird den Platz einnehmen.”

Was halten Sie von dieser These?

Das Fazit im RTL-Beitrag zum Beratungsdiebstahl lautet: Im Einzelhandel wird sich eine Beratungsgebühr nicht durchsetzen, obwohl viele Geschäfte draufzahlen, wenn sie nur beraten, dann aber nichts loswerden.

Soweit muss es nicht kommen. Im Seminar “Beratungsdiebstahl muss nicht sein” am 13. September 2010 zeige ich, wie Sie sich davor schützen und gegen Beratungsdiebstahl wehren.