Archiv für Dezember 2009

Was sind Ihre Vorsätze für das Neue Jahr?

28. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Noch wenige Tage, dann ist das Jahr 2009 für immer Geschichte. In meinem letzten Beitrag für dieses Jahr frage ich nun Sie, liebe Begeisterungsblog-Leser: Haben sich Ihre Wünsche für 2009 erfüllt? Wurden Ihre Wünsche vielleicht sogar übertroffen oder kam alles ganz anders, als Sie dachten? Wann waren Sie in diesem Jahr so richtig begeistert? Lassen Sie es mich wissen!

Mit Begeisterung in das Neue Jahr starten

Haben Sie für das Neue Jahr gute Vorsätze oder lassen Sie lieber alles auf sich zukommen? Von vielen Bekannten und Kollegen habe ich gehört, dass bei ihnen der Akku leer ist. Wo soll neue Energie herkommen, damit Sie mit Schwung ins Neue Jahr starten können? Nehmen Sie sich eine Auszeit und schmieden Sie Pläne für das Neue Jahr!

Welche Ziele wollen Sie 2010 erreichen? Wünschen Sie sich einen neuen Job oder eine bessere Bezahlung? Ist Ihr Vorhaben auch für den Arbeitgeber nachvollziehbar? Wollen Sie nicht nur an die Nord- und Ostsee oder ins Gebirge, sondern nach Asien, Amerika oder gar zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Südafrika reisen? Wie sieht es aus bei Ihnen mit Partnerschaft, Familie, vielleicht Kindern? Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie Ihre Ziele und Wünsche für das Neue Jahr auf.

Nur mit Begeisterung lassen sich Ziele erreichen

Lassen Sie sich inspirieren und begeistern von Verwandten oder Freunden, suchen Sie sich ein Projekt, das Sie mit dem Herzen vorantreiben, das Ihnen quasi eine Herzensangelegenheit ist. Und werden Sie dadurch zum Multiplikator. Stecken Sie Ihre Mitmenschen an. Kennen Sie den Film „Das Glücksprinzip“? Der Sozialkunde-Lehrer gibt seinen Schülern die Aufgabe, sich auszudenken, womit sie die Welt verbessern können. Einer der Schüler hat eine besondere Idee: Tue drei Menschen etwas Gutes. Diese sollen den Gefallen nicht zurückgeben, sondern wiederum drei Menschen etwas Gutes tun. Ein positives Schneeballsystem, das ansteckt und begeistert.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freue mich darauf, Sie 2010 wieder begeistern zu können. In diesem Sinne, alles Gute!

Neulich … als der Nikolaus kam!

25. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Am 13. Dezember habe ich nicht nur Kinderaugen leuchten sehen – auch die Erwachsenen haben sich dem Zauber der Vorweihnachtszeit hingegeben.

An diesem Sonntag war bei unserer Feuerwehr der Nikolaus zu Besuch. Natürlich wurde er mit lautem Tatü Tata und Blaulicht herangefahren – das ließ die Kinderherzen schon schneller schlagen. Und als er dann den großen Saal betrat, mit seinem roten, langen Gewand, dem weißen Bart und einem großen Sack auf dem Rücken, da lag eine ganz besondere Stimmung über den anwesenden Menschen. Ob Groß, ob Klein – alle waren von der Faszination des Augenblicks ergriffen.

Einige ganz kleine Kinder klammerten sich – teils ängstlich, teils fasziniert – an die Mutter oder den Vater, konnten aber die großen Augen nicht vom roten Mann abwenden. „Seid Ihr auch alle brav gewesen“? – mit tiefer, verstellter Stimme wandte der Nikolaus sich an die Kinder. Einige antworteten mit „Ja!“, andere konnten nur ehrfürchtig nicken. Dann rief der rot gewandete Mann die Kinder der Reihe nach auf, zu ihm zu kommen, um ein Gedicht aufzusagen.

Jedes Kind erhielt ein kleines Geschenk, verpackt mit buntem Papier und schöner Schleife, das der Nikolaus aus seinem großen, geöffneten Sack herausfischte. In diesen Momenten leuchteten die Augen der Eltern mit denen der Kinder um die Wette – jede Mutter und jeder Vater war stolz auf den Sprössling, der mit schlagendem Herzchen vor dem Weihnachtsmann stand.

Und dieser Nikolaus hat seine Sache auch wirklich gut gemacht; mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen hat er den ängstlicheren Kindern die Scheu genommen. In diesem Jahr war die Nikolausfeier wirklich ein großer Erfolg – die Begeisterung war deutlich zu spüren, auch noch, als das Feuerwehrauto den Mann mit dem weißen Rauschebart wieder fortbrachte.

Leuchtende Kinderaugen und begeisterte Eltern in der Vorweihnachtszeit – ist es nicht eigentlich genau das, was die Freude aufs große Fest ausmacht?

Der tiefste Mülleimer der Welt

23. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Auf welch verrückte Ideen Firmen kommen können, um Menschen zu bewegen und für gewünschte Verhaltensweisen zu begeistern, zeigt der Automobilkonzern Volkswagen in einer neuen Reihe von wirklich gelungenen Videos. Auf der Seite www.thefuntheory.com präsentieren die Wolfsburger drei spaßige Videos, die alle einen sinnvollen Hintergedanken verfolgen. Das Leitmotiv der Autobauer dabei: Spaß ist der einfachste Weg, um Menschen zu einem besseren Verhalten zu bewegen.

Warum die Rolltreppe nehmen, wenn die Stufen musizieren?

Wenn wir durch die Straßen gehen, sehen wir überall Müll. Warum schmeißen die Menschen ihren Müll nicht direkt in die dafür vorgesehen Behälter? Was hindert sie daran? Ist es vielleicht einfach nur der Spaß an der Tätigkeit? Um die Menschen im Park für’s Müllsammeln zu begeistern, wurde ein spezieller Mülleimer mit Lautsprechern und einem Sensor ausgestattet. Sobald jemand etwas in den Mülleimer schmeißt, reagiert der Sensor und löst einen Ton aus. Wie tief scheinbar der Müll fällt, sehen Sie sich am besten selbst an.

Über 72 Kilo Müll wurden so, nach Aussage des Videos an einem einzigen Tag gesammelt. Den Leuten merkt man im Video zuerst die Verwunderung über den scheinbar tiefen Fall des Mülls an. Einige sammeln daraufhin noch einmal extra Müll auf, um das zuvor Erfahrene noch einmal zu erleben. So lassen sich Menschen spielend für die Müllentsorgung gewinnen!

Punktesammeln mit dem digitalen Flaschen-Container

Die Motivation mit dem Abfalleimer klappt auch sehr gut in zwei anderen Bereichen, wie die weiteren Videos auf der Internetseite zeigen. Statt die Rolltreppe zu nutzen, sollen die Fahrgäste, die aus der unterirdischen Haltestelle kommen, die Stufen nutzen. Warum können also nicht die stein-grauen Treppen-Stufen in eine schwarz-weiße Klaviatur verwandelt werden, die beim Betreten sogar noch Geräusche machen. Oder wie wäre es mit einem Flaschen-Container, bei dem Sie Punkte sammeln können? Schauen Sie sich die Videos an und lassen Sie sich von den Möglichkeiten und Ideen begeistern!

Der weiße Apfel, der begeistert

21. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Noch vor zehn Jahren waren Apple-Computer etwas für eine kleine Randgruppe der PC-Nutzer. Außer Grafikern, Redakteuren und ein paar verwegenen Computer-Freaks kümmerte sich niemand groß um die Rechner aus dem kalifornischen Cupertino. Dank einer simplen und intuitiven Bedienung der Geräte und einem geheimnisvollen Image begeistern sich immer mehr Menschen für Apple-Produkte.

Der iPod machte den Anfang

Haben Sie schon einmal ein iPhone von Apple in der Hand gehalten und jemanden angerufen oder nur durch das Menü mittels Touchscreen navigiert? Mich hat die intuitive Bedienung so sehr begeistert, dass ich mir gleich ein iPhone von Apple zugelegt habe. Immer wieder höre ich von Kunden und Bekannten, wie zufrieden sie mit dem iPhone und anderen Produkten sind.

Mit dem iPod fing vor einigen Jahren der Erfolg bei Apple an. Und der Erfolg hat noch einen weiteren Namen. Der Begriff Apple ist unweigerlich mit dem CEO Steve Jobs verbunden. Erst Jobs brachte mit seinen kongenialen Ideen den Computerhersteller wieder auf die Erfolgsspur – und das in einer atemberaubend kurzen Zeit. Unter seiner Führung wurde nicht nur das iPhone und der iPod entwickelt, sondern auch die Reihe der Computer und Notebooks immer wieder neu erfunden. Und die Konsumenten lieben Apple!

Virales Marketing at its best

Kaum ein anderes Unternehmen wird häufiger in der Gerüchteküche erwähnt, als die Firma mit dem weißen Apfel-Logo. In zahlreichen Foren und Weblogs wird immer wieder über neue Apple-Produkte spekuliert. Auch Apple-Fachzeitschriften wie maclife.de oder macnews.de beteiligen sich regelmäßig an den Spekulationen. Ein Gerücht, das schon seit 18 Jahren durch die Fan-Gemeinde geistert, aber immer mehr Kontur annimmt, ist die Vorstellung eines Tablet-Macs – eine Art großes iPhone mit berührungsempfindlichem Bildschirm. Sollte CEO Steve Jobs ein derartiges Gerät im neuen Jahr vorstellen, werden mit großer Sicherheit zum Verkaufsstart lange Schlangen vor den Verkaufsstellen stehen. Doch bis dahin wird noch viel Wasser den Rhein hinab laufen und noch zahlreiche Gerüchte rund um Apple und seine Produkte die Runde machen.

Boom in der Versmolder Jungschar

17. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

In meinem Weblog schreibe ich immer gerne über begeisternde Themen aus aller Welt, wie das mitreißende Hochzeitsvideo aus England oder die ukrainische Sandkünstlerin Kseniya Simonova, die in ihrem Heimatland Sieger der Casting-Show „Das Supertalent“ wurde. Doch viel lieber erzähle ich von beeindruckenden Erlebnissen, die praktisch vor meiner Haustür stattfinden. Eine solche Geschichte ist das „Jungschar-Projekt“ des CVJM Versmold.

Jungschar Versmold – Aufstieg wie Phönix aus der Asche

Dem CVJM Versmold ging es vor Monaten genauso, wie vielen anderen Vereinen, Gruppen und Verbänden. Diagnose: Mitglieder- und Teilnehmerschwund. Die Gruppenstunden im Gemeindehaus wurden nur noch von wenigen Teilnehmern im Grundschulalter besucht. Das konnte so nicht bleiben, dachten sich der Versmolder Jugendreferent Sebastian Plath und seine Frau Sandra. Und so machten die beiden gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern aus der Not eine Tugend.

Statt die Kinder und Teenager zur wöchentlichen Jungschar einzuladen, veranstalteten die CVJM-Mitarbeiter ein großes monatliches Event, das die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren begeistern sollte. Das Team hatte Visionen, plante groß und lud alle Kinder aus der Umgebung ein. „In Versmold gibt es vor dem Gemeindehaus eine Fußgängerampel“, erzählte Sebastian Plath. „Mein Traum ist, dass so viele Kinder zum Jungschar-Projekt kommen, dass die Ampel für die Autofahrer die ganze Zeit auf rot steht.“ Das war vor etwas mehr als einem Jahr. Über 200 Kinder folgten jeder Einladung und erlebten begeisternde Freitagnachmittage im Gemeindehaus Versmold.

Machen Sie aus Ihrer Not eine Tugend!

Das Beispiel des örtlichen CVJMs ist nur ein Exempel und zeigt, wie Sie mit ein wenig Mühe und Einsatz aus einer Problemsituation einen Vorteil schlagen können. Aus dem Jungschar-Projekt in Versmold ist übrigens inzwischen eine wöchentliche Veranstaltung geworden, zu der nicht weniger Kinder kommen. Beschweren und klagen Sie nicht länger über Ihre Probleme, sondern werden Sie aktiv und begeistern Sie sich und Ihre Mitmenschen, damit Ihre Ampel für Sie schon bald auf grün steht.

Das Weihnachtsfest nähert sich in großen Schritten. In vielen Geschäften „brummt“ es zurzeit gewaltig. Überall sehen wir Menschen mit großen Einkaufstaschen, in denen sich Geschenke in allerlei Größen befinden. Nahezu jeder von uns ist derzeit auf Geschenke-Jagd. Doch nicht überall auf der Welt, wo Weihnachten gefeiert wird, können die Kinder Geschenke bekommen. Seit 2001 kümmert sich die Organisation „Geschenke der Hoffnung e.V.“ darum, dass sich auch in armen Ländern die Kinder zu Weihnachten über ein Paket freuen können.

Organisation verschenkt Weihnachtspäckchen an arme und sozialschwache Kinder

Können Sie sich vorstellen, dass es viele Kinder in Europa gibt, die in ihrem Leben noch nie ein Weihnachtsgeschenk bekommen haben? Unvorstellbar, aber wahr! Eines meiner Lieblingslieder in der Weihnachtszeit ist der Song „Something about christmas time“ von Bryan Adams. Dort heißt es in einer Liedzeile „See the joy in the children’s eyes“. Wenn Kinderaugen im Kerzenschein vor Begeisterung leuchten, dann sind nicht nur die Eltern glücklich, sondern auch die Mitglieder der Organisation „Geschenke der Hoffnung“. Seit mehreren Jahren bringen die Mitarbeiter und zahlreiche ehrenamtliche Helfer die Augen von Kindern überall auf der Welt zum Leuchten.

Einem unbekannten Kind zu Weihnachten eine Freude machen, kann das funktionieren? Die Fotos zeigen ganz deutlich, wie gut es funktionieren kann. Von den positiven Erfahrungen lassen sich immer mehr Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anstecken und packen für arme und sozial benachteiligte Kinder liebevoll gestaltete Weihnachtspakete. Seit einigen Jahren ist auch Christa Kerksiek aus Werther (Westfalen) für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ aktiv. Sie sammelt als zentrale Stelle die Weihnachtspäckchen aus dem Altkreis Halle, zu dem auch meine Heimat Versmold gehört. Mehr als eintausend Pakete tummeln sich inzwischen Jahr für Jahr in ihrem Wohnzimmer, das bei der Fülle schon fast aus allen Nähten platzt.

Weihnachtspäckchen auf dem Weg zu wartenden Kindern

Damit die Weihnachtspäckchen auch rechzeitig zum Fest der Liebe die Kinder erreichen, sind sie inzwischen auf dem Weg in Länder wie Moldawien, Albanien oder in den Kosovo. Für über 500.000 Pakete ist da schon eine besondere Logistik gefragt. Vor Ort werden die Weihnachtspäckchen mit Unterstützung der ortsansässigen christlichen Kirchen an sozialschwache Familien verteilt. Und wie groß die Begeisterung vor Ort ist, zeigen die Bilder, wie ich finde, ganz deutlich. Vielleicht haben Sie ja auch Lust im nächsten Jahr zu Weihnachten anderen Kindern mit einem liebevoll gestalteten und vollgepackten Weihnachtspäckchen eine Freude zu machen.

Vorfreude auf große Sportereignisse im Neuen Jahr

11. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Wenn ich auf 2010 blicke, dann freue ich mich schon ganz besonders auf zwei sportliche Großereignisse, die in der ersten Jahreshälfte anstehen. Nach vier Jahren Wartezeit wird am 10. Juni die Fußball-Weltmeisterschaft erstmalig auf dem afrikanischen Kontinent angepfiffen. Schon jetzt fiebern tausende Fans auf der ganzen Welt den verrückten Fußballwochen im europäischen Sommer entgegen. Ein halbes Jahr warten müssen wir aber nicht, denn schon im Februar werden wieder Millionen Menschen mit Begeisterung vor dem Fernseher sitzen und die Daumen drücken. Dann wird bei den olympischen Winterspielen in Kanada um die begehrte Goldmedaille und den höchsten Platz auf dem Treppchen mit aller Kraft und Leidenschaft gekämpft.

Dabei sein ist alles? Das olympische Motto begeistert

Am heutigen 11. Dezember sind es noch genau 181 Tage bis sich Gastgeber Südafrika und Mexiko im Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegenüber stehen werden. 94.000 Menschen werden das Spiel live im Johannesburger Soccer City Stadium sehen können. Zusätzlich werden mehrere hundert Millionen Menschen das Geschehen auf dem Rasen vor ihrem Bildschirm verfolgen. Mit Sicherheit wird es auch in Deutschland wieder Fanmeilen und Public Viewing-Veranstaltungen geben. Wie groß war doch die Begeisterungswelle bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land 2006. Daran denke ich noch heute gerne zurück.

Auch die Südafrikaner werden ihre Leidenschaft für den Fußball zeigen. Bereits der Confederations-Cup im letzten Jahr, als Vorbereitung auf die WM, zeigte, wie sich die Fußball-Fans auf das sportliche Großereignis freuen. Mit lauten Tröten, so genannten „Vuvuzelas“ übertönten die Fans beim Confederations-Cup alle andere Geräuschkulissen, so sehr feuerten sie ihre Mannschaften an.

Ganz so laut wird es bei den olympischen Winterspielen in Vancouver, Kanada wohl nicht werden. Und doch wird die Begeisterung hier nicht minder groß sein, wenn die Eisschnellläufer ihre Bahnen ziehen und nur Millisekunden nacheinander ins Ziel kommen, Bob-Fahrer versuchen, die Ideallinie im Kanal zu finden und die Biathleten und Ski-Springer auf der Jagd nach Rekorden sind.

Heiß auf Sport trotz Winterkälte

Obwohl es verrückt klingt, beide sportlichen Großereignisse liegen im Winter. In Kanada macht sich der Winter erst Ende März langsam auf den Rückzug. In Südafrika, auf der Südhalbkugel der Erde, wird der Winter im Juni dann gerade Einzug erhalten. Zwar wird im „Highveld“ in Johannesburg und auch in den anderen Spielorten kein Schnee fallen. Wärmer als sieben bis zehn Grad Celsius wird es aber im Juni am Südzipfel Afrikas nicht sein. Doch die kalten Wetterbedingungen werden – bei beiden Ereignissen – der Freude keinen Abbruch tun. Ich freue mich schon sehr auf die Olympischen Winterspiele und die Fußball-Weltmeisterschaft. Sind Sie auch schon gespannt? Wie sieht die Begeisterung bei Ihnen aus?

„Du sollst den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagt ein altes Sprichwort. Doch mit ein wenig Köpfchen und einer großen Portion Kreativität lassen sich atemberaubende Kunstwerke im wahrsten Sinn des Wortes „in den Sand setzen“. Während Deutschland noch auf der Suche nach seinem neuen „Supertalent 2009“ ist, hat die Ukraine ihren neuen Star bereits gefunden. Die Ukrainerin Kseniya Simonova rührte die Zuschauer der Talentshow in ihrem Heimatland sogar zu Tränen.

Kseniya Simonova erzählt Geschichten mit Sand

Spuren im Sand hinterlässt die junge Künstlerin in der ukrainischen Ausgabe des „Supertalents“ und rührte damit mehrere hundert Menschen im Studio und Millionen vor den Fernsehbildschirmen zu Tränen. Inzwischen sind ihre Künste auch im Internet zu sehen und begeistern auf Youtube und zahlreichen Weblogs mehr und mehr Zuschauer. Mit ihrem Finaltitel erzählt die 24-Jährige eine bewegende Liebesgeschichte während des Zweiten Weltkriegs.

Besonders beeindruckt war ich nicht nur von der Fingerfertigkeit und der Kreativität der jungen Künstlerin, sondern auch von der Rührung der Zuschauer. Die Musik während der Kunst-Performance sind traditionelle Stücke, die viele Ukrainer an die Zeit während und nach des Zweiten Weltkriegs erinnert. Das Youtube-Video haben inzwischen mehr als 9,5 Millionen Menschen gesehen. Kseniya Simonova wurde damit nicht nur durch die Fernsehshow, sondern auch durch eine Verbreitung bei Youtube und Weblogs berühmt – und das zu Recht, wie ich finde. Denn, wer so die Menschen begeistert und berührt, der hat zumindest den Titel „Talent“ verdient.

Vier Fragen an …

7. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Seit 2004 beeindrucken Third Cucumber mit ihrem einzigartigen „Tangy Piker-Rock“, in dem Einflüsse aus englischsprachigem Pop-Rock und gitarrenlastigem Britpop zusammenfinden. Jari Rodewald, Kilian Leufker, Gregor Meyer und Frontsänger Lukas Odenthal – alle 4 Jungs stammen übrigens aus Osnabrück - begeistern mit ihren knackigen und vor allem fröhlich melodischen Songs, die im Ohr bleiben.
Ihre energiegeladenen Bühnenshows reißen jeden mit und begeistern durch Professionalität und Euphorie! Durch ihre einzigartig frische Präsenz ist gute Laune garantiert! Heute haben wir die Gelegenheit mit dem sympathischen Leadsänger Lukas Odenthal unsere Interview-Serie fortzuführen.

Third Cucumber

Lukas Odenthal, Kilian Leufker, Jari Rodewald und Gregor Meyer - die Jungs von Third Cucumber

Mit welcher Aktion haben Sie zuletzt bei Ihren Fans für Begeisterung gesorgt? Was war Ihre erfolgreichste Aktion, mit der Sie sogar neue Fans hinzu gewonnen haben?

Musik geht direkt ins Herz … und natürlich auch in den Kopf! Wir sorgen bei unseren Auftritten durch eine gute Bühnenshow und durch unsere live gespielten Stücke für totale Begeisterung bei den Fans.

Wenn ich z. B. bekannte Musikstücke in meiner eigenen Interpretation in der Fußgängerzone spiele, sind die Menschen sofort interessiert und bleiben stehen, um weiter zuzuhören. Viele sind von diesen Songversionen so begeistert, dass sie sich auch die Eigenkompositionen anhören und mache sogar eine CD mit unseren Songs kaufen wollen!

Wann wurden Sie persönlich zuletzt als Bandmitglied begeistert?

Total begeistert war ich von einem Auftritt vor mehr als tausend Menschen. Das ist für uns als Newcomer-Band total faszinierend; so eine Masse an Leuten, die vor einem steht und unseren Auftritt gespannt verfolgt. Die waren super gut drauf, haben uns zugejubelt – egal ob Eigenkomposition oder Coverstücke gespielt wurden!

Diese Begeisterung der Zuschauer und Fans überträgt sich natürlich auf die Band und das führt dazu, dass so ein Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns Bandmitglieder wird.

Wie begeistert sind eigentlich Ihre Mitarbeiter? Glauben Sie, dass Sie durch eine erhöhte Mitarbeitermotivation noch mehr Kunden an sich binden könnten?

Die Begeisterung findet innerhalb der Band fast immer einheitlich statt, da wir alle die Stimmung im Publikum ähnlich registrieren. Und nur, wenn die ganze Band alles gibt, sind die Auftritte auch so gut, dass die Begeisterung vom Publikum auf die Band überschwappt und umgekehrt.

Denn im Musikbusiness kann der eine nicht ohne den anderen, sprich die Band ist ohne gutes Publikum nicht zu begeistern und das Publikum ist nicht zu begeistern ohne gute Band! Einer durchweg motivierten Band sieht man die Spielfreude eben an und das wird vom Publikum und den Fans auch registriert und durch eine hohe Begeisterung belohnt!

Lassen sich Kunden in Zeiten der Krise leichter begeistern, oder muss man sich als Unternehmer zurzeit mehr einfallen lassen? Gibt es bei Ihnen Strategien, in der Krise neue Chancen zu erkennen und zu nutzen?

Meine Bandkollegen und ich haben noch keinen Unterschied bemerkt. In der Krise, in der wir ja jetzt alle stecken sollen, belohnen sich die Menschen gerne durch kleinere Aktivitäten, wie z. B. ein Konzertbesuch, mal ins Kino zu gehen usw.

Wir jedenfalls stellen keine nachlassende Begeisterung bei unseren Konzerten fest … und auch die Besucherzahl steigt eher, als das sie nachlässt. Für uns hat sich in diesen Krisenzeiten merklich nicht geändert.

Bunte Eier bei Arminia Bielefeld

4. Dezember 2009 von Ralf R. Strupat

Die Begeisterung für Fußball kennt in Deutschland keine Grenzen. Nach der Fußball-WM 2006 im eigenen Land scheint die Leidenschaft noch einmal gewachsen zu sein. Auf den Zug der Begeisterung sprang auch der jetzige Zweitligist Arminia Bielefeld mit einer einzigartigen Werbekampagne auf, um die eigenen Fans zu motivieren und neue Mitglieder zu finden.

Werbekampagne sorgt für Fußball-Patriotismus

Zugegeben, nach einigen wirklich hervorragenden Spieltagen in der zweiten Bundesliga holte die Bielefelder Arminia aus den letzten drei Partien lediglich einen einzigen Punkt. Für ein Fußballteam, dessen Trainer die Zweitliga-Meisterschaft ausgerufen hat, ist das deutlich zu wenig. Zum Start der Werbekampagne vor etwas mehr als einem Jahr ging es für die Bundesliga-Profis noch um den Klassenerhalt in der ersten Fußballbundesliga.

Die Idee, eine großangelegte Werbekampagne zu schalten, fand ich zunächst etwas verwunderlich, aber als ich die Motive sah, war ich sofort begeistert. Vor allem folgendes Bild hat mir besonders gut gefallen, das angelegt ist an ein Zitat von Torwartlegende Oliver Kahn.

Motiv der Werbekampagne von Arminia Bielefeld

Motiv der Werbekampagne von Arminia Bielefeld

Doch auch andere Zitate sorgen für das eine oder andere Schmunzeln oder regen zum Nachdenken an. „Heimspiel“, „Zähne zeigen“, „Schwarz-Weiß-Blau sind alle unsere Farben“ oder „Wenn schon blau, dann richtig blau“ stand auf einigen Motiven, die an Plakatwänden, Bushaltestellen und Litfass-Säulen in ganz Bielefeld hingen. Eine Übersicht über alle Motive können Sie hier sehen.

Bunte Eier begeistern auch Arminia-Fans

Das bunte Ei sorgt demnach nicht nur für Kundenbegeisterung, sondern auch für eine ganz besondere Fan-Begeisterung. Auch wenn der Abstieg des zu meiner Heimatstadt Versmold nächstgelegenen großen Klubs auch durch die Werbekampagne nicht verhindert werden konnte, so drücken wir der Arminia aus Bielefeld ganz fest die Daumen und freuen uns schon auf neue Motive der tollen Kampagne.