Archiv für September 2009

Vortrags- und Lesereihe: Der Adler ist gelandet

11. September 2009 von Ralf R. Strupat

Am 1.09.09 fiel der Startschuss zur Vortrags- und Lesereihe im Begeisterungsland. Nach dem erfolgreichen Einstand von Ardeschyr Hagmaier können wir zu Recht sagen: „Der Adler ist gelandet.“

Schließlich fragten sich die 50 Zuschauer und Zuhörer, was das Motto „Von der Ente zum Adler“ mit beruflichem Erfolg zu  tun hat. Mit viel Charme, Wortwitz und einer dennoch klaren Sprache zeigte Ardeschyr Hagmaier, Buchautor, Trainer und Trainer-Ausbilder, wie viel von einem Adler („Stärken“) in uns steckt, aber leider auch, wie viele Schwächen.

Foto-Klack-Hagmaier-Strupat-Vortrag-BL-01-09-09

Ente oder Adler: Vom Problemsucher zum Lösungsfinder

Ente oder Adler: Vom Problemsucher zum Lösungsfinder. So heißt das Buch von Ardeschyr Hagmaier.  Auf seiner Station im Begeisterungsland machte der Buchautor und mit reichem Wortwitz ausgestattete Top-Redner nicht lange im Ententümpel halt. Nach der Problemanalyse präsentierte sich Ardeschyr Hagmaier als eindrucksvoller Lösungsfinder: Hier kam er auf die Stärken von Adlerrn zu sprechen:

  • Adler sind mutig und überwinden ihre Ängste
  • Adler denken an die Zukunft und genießen den Augenblick
  • Adler sind schlagfertig, ohne den genauen Weg zu kennen

Kundenmotivation, Kundenbindung, Gesprächsführung, Verhandlungspsychologie – in dem Vortrag von Ardeschyr Hagmaier verbargen sich einige Schlagwörter, die Unternehmern hilfreich sind, um sich vom Wettbewerb „abzuheben“ – ganz genau so, wie es sich für einen Adler gehört.

Bereits im August haben wir in diesem Weblog über Ardeschyr Hagmaier berichtet: www.begeisterung.de/blog/von-der-ente-zum-adler

Am 27.10.2009 geht es um 20.00h mit Stefan Merath weiter, der in unserer Vortrags- und Lesereihe im Begeisterungsland einen besonders dynamischen „Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ skizziert.

Mitarbeitermotivation: Aber wie?

10. September 2009 von Ralf R. Strupat

Höhere Löhne? Mehr Urlaub? Gemeinschaftliche Ausflüge? Häufig bedarf die Mitarbeitermotivation anderer Maßnahmen: Der Schlüssel zum Erfolg liegt zumeist in einer Umstrukturierung im Unternehmen:

Mitarbeitermotivation:  “Schwächen” von Mitarbeitern abschwächen, Stärken stärken.

Ihr Ziel:  “Schwächen” von Mitarbeitern abschwächen, Stärken stärken. Der Weg: Eine Umverteilung der Aufgaben. Wenn Sie zurzeit noch projektorientiert arbeiten, lohnt es sich womöglich, themenorientiert („stärkenorientiert“) zu arbeiten.  Auf diese Weise sind Ihre Mitarbeiter in unterschiedlichen Projekten involviert. Was am Anfang Zeit- und Energie-raubend ist, rentiert sich später:

  • Es findet ein Austausch statt.
  • Andere Mitarbeiter können im Krankheitsfall einspringen.
  • Ideen können von mehren Mitarbeitern genutzt werden.
  • Synergien können effektiv genutzt werden.
  • Abläufe in Projekten lassen sich optimal aufeinander abstimmen.

Mitarbeitermotivation ist am Anfang immer mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Der Ertrag für Ihr Unternehmen lässt sich auf diese Weise jedoch gezielt steigern. Insbesondere die Multiplikatoreffekte, die sich nach und nach umso nachhaltiger einstellen, rechtfertigen den anfänglichen Aufwand.

Virales Marketing, das begeistert

8. September 2009 von Ralf R. Strupat

So funktioniert virales Marketing: Eine einfache, nette Idee mit viel Begeisterung umsetzen, und schon verbreitet  sich dieses kleine Filmchen wie ein Virus – jedoch ohne unerwünschte Risiken und Nebenwirkungen.

Nur schade, dass den netten Damen und Herren irgendwann die roten (beinahe orangen) Matratzen ausgingen – die passen schließlich besonders zu dieser begeisternden Aktion.

Matratzen-Domino: Marketing-Idee mit Folgen

Über 600.000 mal wurde dieser Videoclip in einem bei YouTube angeklickt. Dies zeigt, dass tolle Marketing-Ideen weder teuer, noch auf Hochglanz produziert werden müssen, um erfolgreich zu sein.

Mitarbeitermotivation: Mitarbeiter in das Marketing-Konzept involvieren

Ich weiß natürlich nicht, ob sie genug Mitarbeiter für ein ganzes Matratzen-Domino haben (geschweige denn ausreichend Matratzen) – die Einbeziehung von Mitarbeitern in das Marketing-Konzept, könnte jedoch einen weiteren, erwünschten Nebeneffekt haben:  Die Mitarbeitermotivation.

Total Loyalty Marketing nennt man ein solches Vorgehen auch. Die Devise hierbei lautet: Nur wer gerne für bzw. mit uns arbeitet, kann auch potentielle Kunden leidenschaftlich von unseren Leistungen überzeugen.

Wertsteigerung durch Mitarbeitermotivation

7. September 2009 von Ralf R. Strupat

Um welche Werte geht es Ihrem Unternehmen? Sicherlich wird Ihre Antwort davon abhängen, ob Sie in einem (mittelständischen) Familienbetrieb arbeiten (oder diesen führen), oder ob Sie in einem Großkonzern arbeiten.

“Werte” – das können ganz unterschiedliche Dinge  sein – der Geldwert (Gewinnmaximierung), aber auch Werte, die sich mit der Umsetzung einer Vision verbinden lassen (z.B. Technologien für Menschen nutzbar zu machen).

Unternehmen mit einer Vision sagt man nach, auf Mitarbeiter wert zu legen, die selbst auf Werte wert legen. Da schließt sich der Kreis – sollte man meinen. Die Realität zeigt jedoch, wie wichtig es gerade für Werte-orientierte Unternehmen ist, auf die Mitarbeitermotivation wert zu legen.

Da häufig eine grundlegende Identifikation der Mitarbeiter für das Unternehmen vorhanden ist, schafft eine zusätzliche Mitarbeitermotivation eine deutlichere Werte-Steigerung, als dies bei Großkonzernen der Fall sein kann. Werte-Steigerung führt jedoch nur dann „automatisch“ zu einer (monetären) Wertsteigerung, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Mitarbeitermotivation sowohl intern, als auch in der Außenwirkung

Uns allen ist das schon einmal passiert: Wir gehen motiviert und mit vollem Elan an eine Tätigkeit, verausgaben uns vollkommen, um am Ende (z.B. eines Tages) nicht den gewünschten Ertrag erzielt zu haben. Aber woran genau liegt das?

Werte haben auch immer etwas mit Struktur zu tun. Prioritäten setzen, sich abstimmen, im Team zusammenarbeiten – die Mitarbeitermotivation fängt bei jedem Einzelnen an, um letztlich in einem (Firmen-)Netzwerk stattzufinden.

Halten Sie sowohl Ihre Unternehmenswerte, als auch die Mitarbeitermotivation für die Außenwelt fest. Auf diese Weise verbessern Sie – zusätzlich zur Effektivitätssteigerung – die Außenwirkung Ihres Unternehmens und tragen so zu einer nachhaltigen Kundenbindung bei.

Kundenservice: Lächeln “aus der Konserve”

4. September 2009 von Ralf R. Strupat

Freundlichkeit ist das A und O im Kundenservice – ein schönes, freundliches Lächeln kann hier Wunder bewirken. Das hat auch die Bahn in Japan erkannt: Sei kurzem werden Bahnangestellte per “Smile Scan” überwacht.

Das schönste Zahnpasta-Lächeln gewinnt: Die Computer-Software ist unbestechlich – die Bahnangestellten dagegen schon. Ein freiwilliges Lächeln sieht sicherlich bei aller Präzision des “Smile Scans” anders aus. Was für eine Tortur für jeden einzelnen Mitarbeiter, der bei der japanischen Bahn im Kundenservice tätig ist.

Begeisterung versus BeGeisterung im Kundenservice

Keine Frage: Die Kundenservice Mitarbeiter der Bahn in Japan sehen begeistert aus und strahlen um die Wette – im wahrsten Sinne des Wortes. Jeweils zwei Angestellte treten im Wettstreit gegeneinander an. Die möglichen Bewertungskriterien des Lächel-Detektors:

  • Breite des Lächelns
  • Wie viel von den Zähnen wird gezeigt?
  • Verfärbungsgrad der Zähne
  • Smile in motion: Wie gut schafft es der Bahnangestellte, während der Sprechens zu lächeln?
  • Reine Dauer des Lächelns, Lächelpausem

Die Persönlichkeit der Bahnangestellten in Japan rückt damit völlig in den Hintergrund. Schade eigentlich: Ich freue mich über ein Lächeln besonders, wenn es von Herzen kommt. Um diese wunderbar menschliche Erfahrung würde man mich in Japan betrügen.  Lächeln “aus der Konserve” – ein Fließbandprodukt, das für mich im hiesigen Kundenservice nichts verloren hat.

Mitarbeitermotivation in deutschen Unternehmen

2. September 2009 von Ralf R. Strupat

Politiker sprechen gern vom deutschen Sozialstaat; nicht erst, seitdem „wir Deutschland sind“, zählen die Menschen in unserem Land – und damit jeder einzelne von uns.

Lange Zeit hatte sich die Wirtschaft von diesem Prinzip des Sozialstaates verabschiedet: Viele Unternehmen – darunter die berühmten Heuschrecken – nahmen in der Regel einzig und allein eine monetäre Perspektive ein. „Shareholder Values“ waren die Werte, auf die es vielen Firmen ankam.

Mitarbeitermotivation – wenn Umsetzungszwerge riesig werden:

In Zeiten der Krise scheint sich unser “Zwergentum” in der Umsetzung ein wenig zu ändern: „Alte“ Werte werden wieder auf den Plan gerufen. Unternehmer öffnen damit den Wirtschaftskreislauf dahingehend, persönliche Belange von Mitarbeitern stärker zu berücksichtigen. Mitarbeitermotivation bekommt damit wieder eine neue Bedeutung – Grund genug, eine Blog-Serie zur Mitarbeitermotivation zu starten.

Mitarbeitermotivation: Motivierte Mitarbeiter erhöhen die Produktivität eines Unternehmens

Um die Ressourcen von Mitarbeitern besser zu nutzen, ist eine Mitarbeitermotivation unumgänglich. Fragen Sie sich, wie Sie mehr Umsatz generieren, höhere Gewinne einfahren, produktiver sind? Dann lohnt es sich, in die Mitarbeitermotivation zu investieren. In dieser Serie zur Mitarbeitermotivation möchten wir verschiedene Aspekte beleuchten, wie eine Werte-Steigerung zu einer (monetären) Wertsteigerung führt.

Nutzen Sie in Zeiten der Krise die Ressourcen Ihrer Mitarbeiter optimal: Die Mitarbeitermotivation ist hierzu ideal – so steigern Sie die Unternehmensgewinne, ohne unzufriedene bis untragbare Mitarbeiter mit sich herumtragen zu müssen.

Kundenbindung: Wenn der Hotel-Service streikt

1. September 2009 von Ralf R. Strupat

Wer meine Vorträge kennt – der weiß, ich liebe Hotelgeschichten… diesmal musste ich jedoch am eigenen Leibe erfahren, wie ich im Hotel (fast) vor die Türe gesetzt wurde. Nach dem Motto: Gute Kunden müssen leider draußen bleiben.

Ich dachte, ich wäre im RAMADA Stade so etwas wie ein Stammkunde, hatte ich doch immerhin fünf Mal in jenem Hotel eingecheckt. Bis zu diesem Zeitpunkt war alles zumindest okay, ja sogar akzeptabel gewesen.

Kein Grund also für mich, nicht auch dieses Mal wieder im RAMADA Stade zu nächtigen – obwohl mein Kunde mich höflichst darauf hingewiesen hatte, mir doch lieber ein anderes Hotel zu suchen. Seit der Weihnachtsfeier 2008 hatte dieser es als schiere „Servicekatastrophe“ erlebt. Da auch ich jedoch ein ‘Gewohnheitsmensch’ bin, wurde das RAMADA trotzdem auch diesmal von uns gebucht.

Kundenbegeisterung beim Einchecken im RAMADA Stade?

Übrigens, ich bin zu 99 % ein ‘Spätanreisender’. Als ich endlich gegen 20 Uhr dort ankam, wurde mir wirklich nett, aber bestimmt erklärt: Mein Zimmer wurde leider an jemanden anderes vermietet. Ob ich denn die Reservierungsbestätigungen nicht lesen würde – “Nur wenn Sie uns vorab Ihre Kreditkarten-Nummer mitteilen, wird das Zimmer freigehalten.”

Meine Einwände:

  1. Wir buchen immer mit dem Hinweis “Spät-Anreise”.
  2. Ich habe hier schon mehr als 5 Nächte verbracht – immer mit Spätanreise.
  3. Generell liegt Ihnen meine Kreditkarten-Nr. ja vor.

Die Antwort: “Tut mir leid – ich kann mich nicht über die Bestimmungen hinwegsetzen.”

Mit einiger Wut im Bauch habe ich mir die Internetseite vom RAMADA angesehen, insbesondere die Broschüre mit Unternehmensphilosophie unter “Karriere mit RAMADA”. Also habe ich direkt eine e-Mail an die Zentrale mit einem Erlebnisbericht geschickt. Fanden die aber auch nicht so toll, um mir gleich eine begeisternde Antwort zurückzusenden.

Übrigens wurde mir ein (schlechtes) Ersatzzimmer in einem anderen Hotel gebucht. Das Bild in dem Zimmer sehen Sie hier:

Kundenbindung-Hotelgewerbe

Das mit der Kundenbindung ist beim RAMADA Stade diesmal mächtig in die Hose gegangen. Geht etwa die Wirtschaftskrise am Hotelgewerbe vollkommen vorbei? Kann nicht sein. Ich kann‘s nicht glauben.