Kaltakquise ist in der Kundengewinnung häufig der erste Schritt, um den Kundenkontakt überhaupt erst einmal herzustellen. Ist diese schwierige Hürde einmal genommen, muss man sich jedoch nicht weniger ins Zeug legen. In Wahrheit geht hier die Arbeit erst richtig los.
Der Erstkontakt mit dem Kunden. Oder: Das erste Beschnuppern in der Kundenbindung
Für eine erfolgreiche Kundenbindung ist das erste „Beschnuppern“ von besonderer Bedeutung. Nicht nur in der Liebe – auch in der Kundenbindung – entscheiden die ersten Sekunden. Ich möchte nicht von „Liebe auf den ersten Blick“ sprechen: Ein Kunde vergibt jedoch nur dann den Auftrag an Ihr Unternehmen, wenn er Ihnen „vertraut“.
So wichtig Referenzen für ein Unternehmen zweifelsohne sind – wenn Sie beim ersten Eindruck nicht überzeugen, wird sich der Kunde in der Regel für ein anderes Unternehmen entscheiden.
Kundenbindung: Kompetenz und Präsentation
Es mag sich seltsam anhören: Kunden möchten das Gefühl haben, dass sie Ihnen etwas wert sind. Wer beim Erstkontakt auf Lagerhallen-Atmosphäre setzt und im Schlabber-T-Shirt auftritt, wirkt nur wenig vertrauenswürdig.
Immer wieder erlebe ich, dass sich Kunden einfach nicht „umsorgt“ fühlen. Dabei ist es gerade während der Kennenlern-Phase dieser psychologische Effekt, der den Ausschlag in der Kundenbindung geben kann. Wer anfangs noch zögerlich ist, kann auf diese Weise „abgeholt“ werden.
Ich weiß: Viele Unternehmen präsentieren sich als „die allertollsten Hechte“ – am Ende steckt häufig jedoch nur wenig dahinter. Präsentation allein ist sicherlich kein Allheilmittel. Ein Unternehmen, das sich durch eine hohe Kompetenz auszeichnet, hat durch eine zuvorkommende Kundenbindung eindeutig einen Mehrwert, der sich auch in den Zahlen niederschlägt.














