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Kaufabsichten führen nicht immer zum gewünschten Ergebnis

1. September 2010 von Ralf R. Strupat

Vor ein paar Tagen wurde mir folgendes Erlebnis geschildert: Aus meinem Bekanntenkreis entschloss sich ein Familienvater, nach einem neuen Auto Ausschau zu halten. Die Familie fährt jetzt einen VW Sharan und interessierte sich für einen Mercedes Kombi. Nun fährt der Ehemann also zum Mercedes Automobilhändler in seinem Wohnort und trägt einem engagierten Verkäufer sein Anliegen vor. Es scheint alles klar zu sein und auch einer Probefahrt in einem Vorführmodell mit der gewünschten Motorisierung steht nichts mehr im Wege – so scheint es.

Erlebnis Autokauf

Also machen sich die beiden auf den Weg ins Außengelände, wo sich der Wagen befand. Der Verkäufer übergibt den Wagenschlüssel an den Interessenten; der setzt sich hinters Steuer und stellt sich den Fahrersitz ein, da schwingt die Beifahrertür auf und der Autoverkäufer setzt sich auf den Beifahrersitz. Ein unverständlicher Blick des potentiellen Autokäufers trifft auf den Beifahrer, der sich daraufhin folgendermaßen äußert: „Probefahrten von Interessenten, die bislang eine Fremdmarke fahren sind, werden bei uns nur gestattet, wenn ein Verkäufer an der Probefahrt teilnimmt!“ Auf die Frage „Warum denn dieses?“ wird dem total perplexen Familienvater nur geantwortet „Das ist eine Anordnung der Geschäftsleitung. Ich weiß auch nicht so genau, warum wir so verfahren sollen!“
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Kundenbegeisterung total verfehlt

Da hat der Kaufinteressent den Schlüssel aus dem Schloss gezogen, ist ausgestiegen und hat dem jungen Autoverkäufer diesen wieder in die Hand gedrückt. „Ich denke, dass ein Mercedes aus diesem Autohaus doch nicht das richtige Fahrzeug für mich und meine Familie ist. Vielen Dank für die Mühe!“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der Mann und fuhr mit seinem VW Sharan direkt zu einem anderen Autohaus. …als kleine Anmerkung darf ich noch hinzufügen, dass die Familie jetzt stolzer Besitzer eines Audi A6 Avant ist. Kundenbegeisterung und Neukundengewinnung sieht wirklich anders aus!

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Vorbilder können stark machen

27. August 2010 von Ralf R. Strupat

Wir alle haben doch Idole oder Vorbilder, der eine mehr, der andere weniger – aber was das wichtigste daran ist, diese Personen haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf uns. Die Idole oder Vorbilder ändern sich jedoch im Laufe des Lebens. Je älter und erfahrener wir werden, so können sich auch Interessensgebiete verändern, was auch die Auswahl der Vorbilder betrifft. Für Kinder und Jugendliche spielen Stars aus der TV-, Musik- und Kinowelt eine große Rolle, in dem Alter identifizieren sie sich aber auch gerne an den bekannten Sportgrößen. Wenn beispielsweise gefragt wird „Was möchtest Du denn später einmal werden?“ kommt mit Sicherheit die Antwort „Fußballspieler“, „Schauspielerin“ oder „Sängerin“.

Idole mit Engagement spielen eine besondere Rolle

So hat mir die Verkäuferin in der Bäckerei bei mir um Ecke erzählt, ihre Tochter sei völlig vernarrt in den kanadischen Sänger Justin Bieber. Es gibt für die 11-jährige Nadine zurzeit nichts Wichtigeres als den jungen Kanadier mit der berühmten Ponyfrisur. Sie wolle auch einmal so bekannt werden und sich dann für Tiere im Tierheim einsetzen und für diese Spendenaufrufe starten. Nadine hat in einem Justin-Bieber-Blog im Internet ein Interview mit dem Star gesehen, der darin von seiner Tierliebe und seinem Hund erzählte.

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Leitbildfunktionen übernehmen

Neben diesen Stars aus der schillernden Glamour-Welt spielen auch noch andere Personen eine große Rolle im Leben von Kindern und Jugendlichen. Das sind Mutter und Vater, die Grundschullehrerin, der Trainer aus dem Sportverein oder beispielsweise der nette Nachbar mit dem tollen Hund – im Vergleich mit international erfolgreichen Stars und Idolen haben diese Vorbilder aus der „realen Welt“ eindeutig den besseren Ruf. Sie sind wichtige Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche und viele möchten gewisse Eigenschaften ihrer Vorbilder selbst gern übernehmen. Welche Erfahrungen haben Sie mit Idolen und Vorbildern gemacht? Schreiben Sie mir dazu gerne einen Kommentar!

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

24. August 2010 von Ralf R. Strupat

Immer wieder mache ich die Erfahrung, das bereits ganz einfache Gesten, wie beispielsweise ein kurzes Telefonat oder eine kleine Karte, um mitzuteilen, dass der gewünschte Artikel im Laden zur Abholung bereit liegt, in Sachen Kundenbindungs-maßnahmen schon viel bewirken. Der Aufwand für solche Mitteilungen sind minimal, aber so zeigen Sie Ihren Kunden bereits mit einfachsten Mitteln, das sie Ihnen wichtig sind und Sie sich gerne um ihre Wünsche kümmern. Egal, um welche Branche es sich handelt, es gilt immer: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Dabei geht es nicht um den Wert, sondern um die Geste, die damit verbunden wird.

Kundenbindung mit Herz

Besonders nett finde ich beispielsweise das Weihnachtsgeschenk eines befreundeten Apothekers an seine Kunden. Jedes Jahr lässt er einige hundert Handcremes weihnachtlich verpacken und verzieren, um diese dann in der Adventszeit an die Kundschaft zu verschenken. Alle Kunden wissen bereits aus den Vorjahren, was sich in den Päckchen befindet – freuen sich aber immer wieder über diese kleine Aufmerksamkeit. Und genau das macht es doch aus! Die kleinen Dinge im Leben, die uns aber immer wieder sagen: Du liegst mir am Herzen und bist mir wichtig!

Begeisterung über eine Scheibe Fleischwurst

©-hs-creator---Fotolia

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Probieren Sie das mal aus – Sie werden sehen, mit wie wenig Aufwand Sie hier bereits eine Menge bewirken können. … denken Sie einfach an Ihre Kindheit zurück; damals wollten Sie mit Ihrer Mutter doch auch immer wieder in der Fleischerei einkaufen, wo es eine frische Scheibe Fleischwurst auf die Hand gab! Das kann übrigens durchaus als Kundenbindungsmaßnahme für die Zukunft betrachtet werden. Schreiben Sie mir gerne und berichten von Ihren Kindheitserlebnissen beim Einkaufen!

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Verwandeln Sie Kunden in begeisterte Kunden

20. August 2010 von Ralf R. Strupat

„Die beste und teuerste Werbekampagne lohnt nicht, wenn sie ihr Ziel verfehlt.“ – Diesen Satz las ich vor einigen Tagen bei Recherchearbeiten im Internet. Und der ist bei mir haftengeblieben; ich habe mir dazu mal so meine Gedanken gemacht. Für ortsansässige Einzelhändler, Handwerker aber auch für Betreiber von Internet-Shops und auch für große Filialisten gilt im Grunde noch immer eines: Die beste und persönlichste Art für sich zu werben, ist es immer noch, aus zufriedenen Kunden aktive Empfehler für neue Kunden zu machen. … und diese Art der Werbung ist auch noch die günstigste!

Gefällt mir-Button drücken!

Ob als „Mund-zu-Mund-Propaganda“ oder als „Gefällt mir-Button“ – begeisterte Kunden haben heutzutage überall die Möglichkeit, Freunden, Bekannten und Verwandten mitzuteilen, welche Produkte oder Dienstleistungen ihnen gefallen und welche sie anderen Menschen mit gutem Gewissen weiterempfehlen können. Eine nette Begrüßung im Geschäft, echtes Interesse am Kunden und an seinem Kaufwunsch sowie kompetente Fachberatung und ein freundliches „Auf Wiedersehen Frau Meyer“ sind unerlässliche Voraussetzungen, um aus „einfachen Kunden“ begeisterte Kunden zu machen.

©-Robert-Kneschke---Fotolia.com

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Motivierte Verkäufer auf den ersten Blick erkennen

Bei Kundenbefragungen wurde zudem herausgefunden, dass Kunden erheblichen Wert auf Verkaufspersonal legt, welches Freude am ausgeübten Beruf ausstrahle, ehrlich dem Kunden gegenüber sei, Authentizität ausstrahlen und den Kunden als Mensch wahrnehmen würde. Ehrlich gemeinte Äußerungen kommen beim Kunden auch so an; aufgesetzte, gespielte Freundlichkeit dagegen wird instinktiv vom Verbraucher erkannt und abgestraft. Gerade im Bereich der Reklamationsbearbeitung müssen Mitarbeiter so geschult werden, dass sie fähig sind, eine „Kaufenttäuschung“ in eine „Umtausch-Begeisterung“ zu verwandeln. Wenn Sie auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen gesammelt haben, dann schreiben Sie mir gerne einen Kommentar!

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Meisenstarke Motivation bei der Fütterung

16. August 2010 von Ralf R. Strupat

Eine treue Leserin meines Blogs schickte mir vor einiger Zeit dieses nette Bild zu. Sie hat in ihrem Garten extra für Meisen verschiedene Nistkästen aufgestellt und die Aufzucht der Jungen verfolgt. „Dieses Meisenhaus erinnert mich sehr an das Begeisterungsland …“ schrieb sie mir in einigen kurzen Zeilen. Und tatsächlich, eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu verkennen!

Vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang

Meise_auf_Nistkasten

Und ich fragte mich dann beim Betrachten des Bildes – welche Motivation treibt diese kleinen gefiederten Freunde an, die Brut vom ersten Sonnenstrahl bis zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs unermüdlich mit Insekten, Larven, Spinnen und leckeren Raupen zu versorgen? Von Morgens bis Abends bringen Vater und Mutter Meise abwechselnd das so sehr erwartete Futter heran. Und die Jungen sind immer hungrig, sperren jedes Mal ihre breiten gelben Schnäbel auf und verlangen mehr und immer mehr.

Begeistert über hohen Insektenverzehr

Ich habe gelesen, dass eine Meisenfamilie im Laufe eines Jahres rund 75 kg Insekten vertilgt; es sind also zudem noch sehr nützliche Tiere, diese Meisen. Gerne beziehen sie Baumlöcher, Rohre, Nistkästen und manchmal sogar Briefkästen. Das Nest wird dann mit Moosen, Tierhaaren und sonstigen weichen Fasern ausgepolstert. Dann kann das Eierlegen und Brüten losgehen. Wenn die Jungen dann geschlüpft sind, geht der Stress erst richtig los! … Irgendwie erinnert mich das an meinen eigenen Nachwuchs, aber das Thema greife ich vielleicht an anderer Stelle einmal auf… :-)

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Begeisterung pur für jedes Alter

13. August 2010 von Ralf R. Strupat

“Begeisterung ist eine Jugendkrankheit; heilbar durch Reue in kleinen Dosen, verbunden mit äußerlicher Anwendung von Erfahrung.”  Als ich vor kurzem über dieses Zitat von Ambrose Bierce gestolpert bin, wurde ich doch etwas stutzig. Keine Begeisterung im Alter? Das kann doch gar nicht stimmen!

Natürlich, im Alter gehen die alltäglichen Dinge nicht mehr so leicht von der Hand wie früher. Zipperlein hier und Wehwehchen dort kommen schon mal häufiger vor. Und wenn es hier drückt und dort zwickt, wird der Besuch beim Arzt regelmäßiger. Aber dass im Alter die Begeisterung nachlässt, kann gar nicht stimmen. Schauen Sie sich doch einmal dieses Video an…

Motivation zum Mitmachen -- der Körperzellen Rock

Das sieht nun wirklich nicht nach nachlassender Begeisterung aus, ganz im Gegenteil! Hier ist nicht nur jede Zelle voll gut drauf. Anstatt einfach nur dazusitzen und dem Lied zu lauschen, werden hier die Arme geschwungen und die Hüften kreisen. Niemand muss aufgefordert werden, um mitzumachen: Jung oder Alt, keinen hält es mehr auf den Stühlen. Die Motivation, mal wieder etwas Neues auszuprobieren, etwas, das es in dieser Form nicht jeden Tag zu erleben gibt, ist auf dem Video herrlich anzusehen.

So einfach können ein Lied und ein Tanz die Menschen begeistern und motivieren! Es sind die Kleinigkeiten, die uns Freude machen und zum Mitmachen bringen, und das immer wieder auf’s Neue. Und wir haben es ja gesehen: Auch im Alter klappt das noch ziemlich gut.

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Eine neue Balance schaffen

10. August 2010 von Ralf R. Strupat

In Vorfreude auf meinen bevorstehenden Urlaub mit meiner Familie habe ich vor einigen Tagen im Netz etwas über das Verhältnis von Arbeit und Privatleben gelesen. In der Fachsprache wird hier von „work-life-balance“ gesprochen – es soll ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeits- und Privatleben geschaffen werden. Manche Fachleute gehen sogar so weit, den Teil Privatleben nochmals in drei separate Teile zu untergliedern. Sie sprechen dann von Kontakt, Körper und Sinn und dem Bereich Arbeit. Diese Bereiche sollten ein möglichst gleiches, sprich ausgewogenes Verhältnis des Lebens einnehmen. Dabei kommt es aber darauf an, wie jeder Einzelne die Gewichtung in seinem individuellen Fall sieht. Für den einen sind viel Geld und die Karriere ein wesentliches Ziel im Leben, der andere hingegen verzichtet auf Einkommen, um private Interessen zu verfolgen oder ihm ist das intakte Familienleben oberstes Anliegen.

Motivation für den Job und das Privatleben

Spass an der Arbeit, ein Arbeitsplatz, der so eingerichtet ist, dass der Arbeitnehmer sich wohlfühlt sowie ein gutes Verhältnis zu den Kollegen und Vorgesetzten sind beispielsweise wichtige Voraussetzungen, um sich im Job gut zu fühlen. Im Privatbereich sind Werte, Wünsche und Anforderungen bei jedem anders gewichtet – hier entscheidet der Einzelne, was ihm wie wichtig ist. Oft lassen sich diese verschiedenen Ziele nur durch Ausübung einer Teilzeitstelle, durch Auszeiten wie Elternzeiten oder unbezahlter Urlaub und einer generell hohen Flexibilität in modernen Unternehmen erreichen.

©-WoGi---Fotolia.com

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Ausgeglichenheit schaffen für Geist und Körper

Sie sollten immer auf eine gesunde Balance achten. Dazu gehört auch, dass Sie sich nach Zeiten von Überlastung im Job wieder mehr Zeit für sich selbst und Ihre Hobbys gönnen. Setzen Sie sich klare Ziele, die Sie inhaltlich wie zeitlich erreichen können; kümmern Sie sich um Ihre Freunde und nehmen Sie die Mahlzeiten ohne Stress ein. Essen Sie bewusst gesund, bewegen sich möglichst viel an der frischen Luft und lassen zwischendurch auch Ihren Gedanken mal die Freiheit, kurz abzuschweifen und aufzutanken. Denn … „Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper“ – dieses Sprichwort kennen viele und auch das ist ein Bestandteil des „work-life-balance“.

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Männer machen sich in Frauenberufen rar

6. August 2010 von Ralf R. Strupat

Es ist für uns nicht ungewöhnlich, sich von einem Mann die Haare schneiden zu lassen. Dennoch arbeiten im Friseurhandwerk wesentlich mehr Frauen als Männer. Und wie sieht das generell in den anderen Bereichen der sogenannten „typischen“ Frauenberufe aus? Kennen Sie etwa einen Sekretär, einen Arzthelfer oder eine männliche Hebamme persönlich? Haben Sie von Nageldesignern, Kosmetikern oder Hauswirtschaftern gehört oder kennen Sie Männer, die in diesen Berufen arbeiten?

Kosmetiker

Okay, im Pflege- und Betreuungsbereich gibt es durchaus bereits zahlreiche Alten- und Krankenpfleger und auch etliche Kindergärtner. Dennoch arbeiten im Einzelhandel, beispielsweise in den Bäckereien und Fleischereien immer noch weit mehr Frauen als Männer. Wie kommt es, dass junge Frauen sich mehr und mehr für Männerberufe wie Kfz-Mechaniker, Tischler und im Ingenieurswesen ausbilden lassen und ihren Weg in der „männlichen“ Arbeitswelt suchen? Für viele junge Männer dagegen ist es undenkbar, sich auch nur für „Frauenberufe“ zu interessieren.

Brauchen Männer mehr Ansehen in ihrem Job?

Liegt das vielleicht daran, dass der geringe Prestigemangel der Frauenberufe und auch die bescheidenere Bezahlung Männer oft abschreckt? Die „typischen“ Frauenberufe werden in unserer Gesellschaft immer noch als „weniger wert“ betrachtet und durchschnittlich auch schlechter bezahlt als Männerberufe. Die Möglichkeiten einer Weiterqualifizierung in sogenannten Frauenberufen sind meist sehr begrenzt und oft auch gar nicht vorgesehen.

Die weibliche Emanzipierung hat unsere Gesellschaft ja bereits erreicht, wie sieht es jetzt mit der männlichen aus? In Punkto Berufswahl muss sich hier noch einiges tun – zumal wir Deutschen in den kommenden Jahren verstärkt „Manpower“ in den Alten- und Pflegebereichen benötigen werden. Wie stehen Sie zum Thema Männer in „typischen“ Frauenberufen? Schreiben Sie mir einen Kommentar, ich freue mich – nach meinem Urlaub – auf den Austausch mit Ihnen!

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Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist schön…

4. August 2010 von Ralf R. Strupat

Wenn Sie diesen Beitrag lesen, liege ich schon auf dem Sonnenstuhl am Pool meiner Lieblingsfinca auf Mallorca und genieße einen leckeren Cocktail. Zwei Wochen Urlaub mit der Familie sind schon lange fällig. Damit Sie nicht auf dem Trockenen sitzen, habe ich einige Blogartikel für Sie VOR-bereitet und per Zeitschaltung veröffentlicht. Meine Kollegin Frau Zacher wird in den kommenden zwei Wochen auch meinen Twitter-Account füttern, so dass Sie immer wissen, wann neue Beiträge erscheinen. Vielleicht möchten Sie ja gerade die Urlaubszeit nutzen, mir zu folgen?!

Bekommen Mitarbeiter des Ordnungsamtes ausreichend Schlaf?

Sonntagmorgen: Kurz vor 4.00 Uhr morgens am Flughafen Münster-Osnabrück. Vor dem Gebäude parken vereinzelt Autos. Ich entdecke einen Mann, der die Kennzeichen von PKWs notiert – kurz darauf Tumult. Aufgebrachte Fahrzeugführer verlangen den Namen des Mannes, der überengagiert Strafzettel verteilt. Der Mann vom Ordnungsamt lehnt dies ab: “Sie können sich ja beim Ordnungsamt Greven beschweren – hier darf man nur 3 Minuten halten und Ihre Zeit läuft!” 

Ordnungsamt_02Flughafen_02

Der Einwand eines PKW-Fahrers: “Ich stehe bzw. sitze doch im Fahrzeug und werde hier nicht weggehen, so dass ich jederzeit bei Bedarf Platz mache, wenn nötig. Sie sehen doch, dass fast der gesamte Haltestreifen frei ist – meine Familie kommt sofort.”

Dies alles lässt der Mann vom Ordnungsamt nicht gelten und fotografiert fast provozierend das Fahrzeug – was viele der anwesenden Menschen aufregt – auch mich. Schade, da fehlt es ja wirklich an jeglicher Sensibilität – und außerdem was soll das um 4.00 Uhr morgens? Wie gesagt, es war alles sehr überschaubar! … Krass, oder?

“Wir lieben Lebensmittel” – diese Werbekampagne von EDEKA gibt es bereits seit einigen Jahren, doch auch die neuen Spots lassen in der Kreativität nicht nach. Es ist einfach klasse, in welch einfachen Worten und mit welch simpler Idee diese Werbefilme kreativ und witzig umgesetzt werden. In jedem Spot wird in wenigen Minuten eine andere kleine Einkaufsgeschichte erzählt. Immer sind diese kleinen Anekdoten zum Schmunzeln und ich finde es wunderbar, dass normale Menschen wie ich und du die Hauptrollen in diesen Spots spielen.

200 g Leberwurst für Herrn Müller

So kann sich jeder in die Situation hineinversetzen und fühlt sich gleich gut aufgehoben. Die EDEKA-Spots sind eine meiner Lieblingswerbekampagnen im Fernsehen, da es hier um Mitarbeitermotivation, Begeisterungsfähigkeit und Freude am Verkaufen geht. Wer sich mal im Netz umschaut, findet auch andere begeisterte Blogger, die sich über die “Wir lieben Lebensmittel”-Kampagne von EDEKA ausgelassen haben. In einem schönen Beitrag von Michael Blanz habe ich eine tolle Deutung der Werbespots gefunden:

  • Die Mitarbeiter sind Experten in ihrem Bereich.
  • Die Mitarbeiter stehen zu 100 % hinter den Produkten, die sie verkaufen.
  • Es ist stets ein Erlebnis bei EDEKA einzukaufen.
  • Die Mitarbeiter kennen nicht nur den Kunden und seine Wünsche, sondern lieben ihre Kunden.

Fazit: Aus “Wir lieben Lebensmittel“ wird “Wir lieben unsere Kunden”